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Adventskalender : „Der letzte Tag ist natürlich das große Ding“

Vorfreude sieht anders aus: Detail aus dem Adventskalender, den von Zubinski für die Sonntagszeitung gestaltet haben. Bild: von Zubinski

Für die Sonntagszeitung haben Zuni Fellehner und Kirsten Fabinski einen Adventskalender gestaltet. Im Interview sprechen die beiden Grafikerinnen über ihre Ideen für den Kalender und die Vorweihnachtszeit.

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          Seit einem guten halben Jahr gestaltet die Labor Ateliergemeinschaft aus Frankfurt für die Familienseite der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung jede Woche einen „Spielplatz“ für Kinder, auf dem die Kleinen malen, basteln, raten und kritzeln dürfen. Für die Vorweihnachtszeit gibt es etwas ganz besonderes: einen exklusiven Adventskalender, gestaltet von dem  Designbüro von Zubinski, die zu der Ateliergemeinschaft gehören. Im Interview verraten uns Zuni Fellehner und Kirsten Fabinski, welche Adventskalender sie früher hatten und was das Besondere am F.A.S.-Adventskalender ist. Zu finden ist er in der Sonntagszeitung vom 29. November, dem 1. Advent.

          Lucia Schmidt

          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Welche Art Adventskalender hatten Sie selber als Kinder?

          Eine von uns beiden hatte immer Schokoladen-Adventskalender und hat direkt am 1. Dezember, noch vor dem Frühstück, alle Türchen aufgemacht und die ganze Schokolade gegessen. Dann hat sie die Türchen sorgsam wieder zugemacht, als sei nichts gewesen. Die andere von uns beiden hatte einen von Mama selbst gemachten Kalender mit kleinen Geschenken. Sie hat zwar immer versucht, anhand der Formen zu erraten, was drinnen steckt, hätte aber niemals vorher etwas ausgepackt.

          Haben Sie heute als Erwachsener noch einen Adventskalender und wenn ja, welchen?

          Nein. Wobei wir jetzt, vor Weihnachten, gerne unsere Terminkalender gegen Adventskalender tauschen würden.

          Was fanden Sie am schwierigsten beim Ausdenken und Gestalten des Adventskalenders für die Sonntagszeitung?

          Das Ausdenken von Dingen macht uns immer viel Spaß und auch das Gestalten. Allerdings dauert das Ganze meist länger, als man sich vorher dachte. Alles mit der Hand zu schreiben, einzuscannen und zu bearbeiten, das  braucht Zeit. Aber in diesem Fall schien uns das richtig und wichtig - für den besonderen handgemachten Schmelz. Das ist wie mit selbst gemachten Plätzchen: Die sind an manchen Stellen ein bisschen krumm und schief, aber trotzdem schöner als die industrielle Perfektion aus dem Supermarkt.

          Haben Sie in dem F.A.S.-Adventskalender ein Lieblingsfeld?

          Wir mögen besonders den 14.12: Was steht im Wald, ist grün, spitz und kaputt? Ein kleines Rätsel.

          Auf was können sich Kinder auf dem Weg zum Heiligen Abend freuen?

          Auf die vielen Details, die wir auf der Seite versteckt haben. Außerdem haben wir viele traditionelle Vorweihnachtsaktivitäten eingebaut. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei. Aber für die Kinder ist natürlich der letzte Tag das große Ding!

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