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Missbrauch im Kindergarten : „Es gibt keinen Schlussstrich, niemals“

Mutter des Missbrauchsopfers Bild: Maximilian von Lachner

Über Monate hinweg wurde ihr Sohn von seinem Therapeuten im Kindergarten sexuell missbraucht – manchmal, während direkt nebenan der Morgenkreis stattfand. Ein Gespräch mit der Mutter eines Missbrauchsopfers.

          7 Min.

          Am 21. März 2019, an Ihrem Geburtstag, haben Sie erfahren, dass im ehemaligen Kindergarten Ihres Sohns Kinder missbraucht wurden. Was war Ihr erster Gedanke?

          Karin Truscheit

          Redakteurin im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          Lass es nicht mein Kind sein! Das hab ich gedacht. Ich hatte morgens über eine Whatsapp-Gruppe gehört, dass in unserem Kindergarten ermittelt wird. Mein Sohn war dort bis 2018. Die Polizei hatte für Betroffene eine Telefonnummer mitgeteilt. Dann habe ich meine Mutter angerufen, sie aber nicht erreicht. Sie war beim Beerdigungsinstitut, denn meine Oma war in der Nacht zuvor gestorben. An diesem Tag kam einfach alles zusammen.

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