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Frauen im Leistungssport : Kinder nicht erwünscht

Zwischen der Rolle als Spitzensportlerin und Mutter: Läuferin Allyson Felix mit ihrer Tochter Camryn Bild: AP

Als Mutter im Leistungssport stoßen viele Frauen an Grenzen. Jetzt wollen sie ein System verändern, das eine Doppelrolle überhaupt nicht vorsieht. Was muss sich tun?

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          Vor einem Jahr ging das Training für die Rennrodlerin Dajana Eitberger um 9 Uhr los. Heute muss sie „in den Tag hineinfühlen“, wie sie sagt. Für Eitberger hat sich vieles verändert: Sie hat keinen strukturierten Tag mehr, sie kann nichts planen, denn manchmal kommt es eben ganz anders – seitdem sie ein Kind hat. Im Februar ist die 29 Jahre alte Olympiasiegerin Mutter geworden.

          Im Kopf ist sie die alte Sportlerin, die 2018 Bäume ausreißen konnte, sagt sie. Doch ihr Körper muss sich von zehn Monaten Schwangerschaft erholen. Dajana Eitberger ist eine von vielen Sportlerinnen, die versuchen, Kind und Karriere zu verbinden. In Deutschland sind Christina Schwanitz und Laura Ludwig die bekanntesten Beispiele. Doch weltweit kämpfen Frauen dafür, Leistungssportlerin und gleichzeitig Mutter zu sein. Sie wollen ein Sportsystem verändern, in dem das bisher nicht vorgesehen ist.

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