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Jugendkarlspreis : Dem kulturellen Europa eine Landkarte geben

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Sie arbeiten an Europa: Der Verein „Arbeit an Europa“, der das Europäische Archiv der Stimmen verantwortet, vor der Villa Massimo in Rom Bild: Ruth Walz

Mehr als fünfzig europäische Intellektuelle wurden in den vergangenen zwei Jahren vom Verein Arbeit an Europa e.V. befragt. Jetzt hat das Ergebnis einen hohen Preis erhalten.

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          Das „Europäische Archiv der Stimmen“, das der Verein Arbeit an Europa e.V. in den vergangenen zwei Jahren erstellt hat, ist mit dem ersten Platz beim Europäischen Jugendkarlspreis ausgezeichnet worden. Das Projekt „Archiv der Stimmen“, einsehbar unter www.arbeitaneuropa.com/european-archive-of-voices, versammelt Erinnerungen von mehr als fünfzig europäischen Intellektuellen aus einer Vielzahl europäischer Länder und versucht so eine Landkarte des kulturellen Europas zu zeichnen. Insgesamt wurden sechs Preise vergeben – jeweils drei für 2020 und 2021.

          Unter anderem wurde auch „Fakescape“, eine Studierendenvereinigung aus Tschechien, ausgezeichnet. Sie entwickelt Spiele, die Schüler anleiten, Informationen zu überprüfen, zu hinterfragen und sorgfältig zu lesen. Der Europäische Jugendkarlspreis wird seit 2008 vom Europäischen Parlament und der Karlspreisstiftung in Aachen ver­geben. Die Auszeichnungen sind jährlich mit insgesamt 15 000 Euro dotiert. Die Hauptgewinner erhalten 7500 Euro.

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