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Romantik-Museum im Bau : Heimstatt für „Schlüsselepoche der Geistesgeschichte“

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Bauplatz: Neben Goethes Geburtshaus soll das Romantik-Museum in Frankfurts Innenstadt entstehen Bild: dpa

Viele Jahre ist in Frankfurt um den Bau eines Romantik-Museums gerungen worden. Nun wird es gebaut. Und mit Johann Wolfgang von Goethe hat es auch zu tun.

          Nach jahrelanger Diskussion hat in Frankfurt der Bau des Deutschen Romantik-Museums begonnen. Für 16 Millionen Euro wird bis Anfang 2019 neben dem Geburtshaus von Johann Wolfgang von Goethe das erste Museum für die deutsche Romantik entstehen.

          Dort soll die weltweit einzigartige Sammlung des Freien Deutschen Hochstifts mit Handschriften von Romantikern wie Novalis oder Joseph von Eichendorff Platz finden. Das Hochstift, eine überregionale Forschungseinrichtung, betreibt das Goethe-Haus und -Museum. Es wird jährlich von rund 110.000 Menschen besucht.

          Beim symbolischen ersten Spatenstich nannte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Montag die Romantik eine „Schlüsselepoche der deutschen und der europäischen Geistesgeschichte“. Mit dem Museum werde eine wichtige Lücke geschlossen. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) verwies auf das große Bürgerengagement, das den Bau des Museums erst möglich mache.

          An den Baukosten beteiligen sich der Bund und das Land Hessen mit jeweils 4 Millionen Euro. Rund 6,3 Millionen Euro kommen aus Spenden von Bürgern und Unternehmen. Die Stadt Frankfurt, die 2013 aus finanziellen Gründen zuerst aus dem Projekt ausgestiegen war, gibt 1,8 Millionen Euro. Das Museum wird vom Frankfurter Architekten Christoph Mäckler gebaut.

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