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Einigung mit Amazon : Harper Collins darf Buchpreise bestimmen

  • -Aktualisiert am

Darf weiterhin von Amazon ausgeliefert werden: Bücher des Harper Collins-Verlages Bild: dpa

Ein weiterer Streit zwischen Amazon und einem Buchverlag ist beigelegt: Der Onlinehändler und Harper Collins haben sich über die Höhe der Buchpreise geeinigt.

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          Es war ein erfreulich unkomplizierter Vertragsabschluss: Wie schon mit den großen Buchverlagen Simon&Schuster, Hachette und Macmillan haben sich Amazon und der Harper Collins-Verlag im Streit um die Buchpreise auf der Onlineplattform geeinigt. Eine Sprecherin von Harper Collins sagte dem Wall Street Journal, dass ihre Bücher nun weiterhin sowohl gedruckt als auch digital auf Amazon verfügbar seien. Der Vertrag soll mehrere Jahre laufen und gibt dem Verlag, der zu Rupert Murdochs News Corp gehört, das Recht, seine Preise selbst festzulegen.

          Wie bei den bisherigen Abschlüssen soll es aber Anreize für den Verlag geben, seine Preise möglichst gering zu halten. Weder Amazon noch Harper Collins äußerten sich zu den Vertragsdetails. Die neue Vereinbarung soll schon ab dieser Woche gelten.

          Anders als bei Hachette konnte somit eine Eskalation des Streits verhindert und ein nahtloser Übergang zwischen dem auslaufenden Vertrag und der neuen Vereinbarung gefunden werden. Im vergangenen Jahr verzögerte Amazon zeitweise die Auslieferung von Hachette-Bücher und nahm Vorbestellungen für Neuerscheinungen nicht mehr entgegen, bevor es zu einer Einigung kam.

          Die Vereinbarung dürfte Harper Collins entgegenkommen, weil so den Vorbestellungen und Auslieferungen von Harper Lees neuem Buch „Go Set a Watchman“ – dem Spitzentitel des Verlages – nichts im Wege steht.

          Amazon soll vor allem von den digitalen Verkäufen profitieren, bei denen das Agency-Pricing-Model angewandt wird. Rund 70 Prozent der Einnahmen gehen dabei an die Verlage, 30 Prozent verbleiben bei Amazon.

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