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K.I. und Kreativität : Sprachkunst können Rechner noch nicht

  • -Aktualisiert am

Glaubt an das schöpferische Potential der K.I.: Marcus Du Sautoy Bild: CAMERA PRESS/Scarlet Page

Wird Künstliche Intelligenz einst ihre ganz eigene Kreativität entwickeln und damit die Kunstwelt revolutionieren? Ein Gespräch mit dem Mathematiker Marcus du Sautoy.

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          Er forscht zu Künstlicher Intelligenz (KI) und Kulturgeschichte, seit er 2008 den Oxforder Lehrstuhl von Richard Dawkins übernahm. In seinem neuen Buch „The Creativity Code“ (Allen Lane, 2019) vertritt Marcus Du Sautoy die These, dass KI eine eigene Kreativität entwickeln und damit Kunst, Literatur und Musik neu beleben wird. Im englischen Kulturbetrieb hat er damit eine Debatte um die Grenzen und Chancen von KI ausgelöst.

          Ihr Großvater verwaltete das literarische Erbe von zwei Giganten, James Joyce und Samuel Beckett. Glauben Sie, dass der „Ulysses“ des einundzwanzigsten Jahrhunderts von einem Algorithmus geschrieben werden wird?

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