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Deutscher Filmpreis : „Die innere Sicherheit“ erhält Filmpreis in Gold

  • Aktualisiert am

Preisträger: Moritz Bleibtreu, Katrin Saß Bild: dpa

Der Deutsche Filmpreis 2001 ist in festen Händen. In sechs Kategorien wurde die Trophäe mit dem Spitznamen „Lola“ verliehen.

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          Der Terroristenfilm „Die innere Sicherheit“ von Christian Petzold ist an diesem Freitagabend in Berlin mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet worden. Silberne „Lolas“ gingen an das Liebesdrama „Der Krieger und die Kaiserin“ von Tom Tykwer und die Pubertätskomödie „Crazy“ von Hans-Christian Schmid. Die goldene „Lola“ ist mit einer Million Mark dotiert, die silbernen jeweils mit 800.000 Mark. Petzolds und Tykwers Filme hatten zuvor schon die meisten Nominierungen erhalten.

          Für die beste Regie wurde Esther Gronenborn für ihren Film „alaska.de“ über Jugendliche in einer Ostberliner Hochhaussiedlung ausgezeichnet, der auch für den besten Schnitt (Christian Lonk) prämiert wurde. Bester Kinder- und Jugendfilm (500.000 Mark) ist „Der kleine Vampir“ von Uli Edel.

          Fünf Auszeichnungen für „Das Experiment“

          Die meisten Einzelpreise erhielt jedoch mit insgesamt fünf Auszeichnungen der Psychothriller „Das Experiment“ von Oliver Hirschbiegel, der auch den Publikumspreis als „Deutscher Kinofilm des Jahres“ gewann. Moritz Bleibtreu ist der große Gewinner der Schauspielerpreise - er ist bester Hauptdarsteller und darüber hinaus Gewinner des Publikumspreises „Schauspieler des Jahres“. Andere Preise für „Das Experiment“ erhielten Justus von Dohnanyi als bester Nebendarsteller sowie Andrea Kessler und Uli Hanisch für das Szenenbild.

          Die Auszeichnungen wurden auf einer Gala mit 1.400 Gästen in der Staatsoper Unter den Linden von Kulturstaatsminister Julian Nida- Rümelin (SPD) in Anwesenheit von Bundeskanzler Gerhard Schröder vergeben.

          Beste Schauspielerin wurde Katrin Saß für ihre Rolle in „Heid M.“ über das Schicksal einer Kauffrau in Berlin-Mitte, beste Nebendarstellerin Antje Westermann für ihre Rolle in „Gran Paradiso“.

          Preise für Dokumentarfilm, Einzelleistungen und die Ehre

          Bester Dokumentarfilm ist „Havanna, mi amor“ von Uli Gaulke über den Alltag von Familien in der kubanischen Hauptstadt. In der Kategorie „Hervorragende Einzelleistungen“ ging ein Filmpreis auch an Gero Steffen für seine Kameraarbeit bei dem Film „Frau2 sucht HappyEnd“. Den diesjährigen Ehrenpreis erhielt der Trickfilmzeichner Curt Linda, dessen Handschrift unter anderem Filme wie „Die Konferenz der Tiere“ und „Die kleine Zauberflöte“ tragen. Bester ausländischer Film ist „In the Mood for Love“ von Wong Kar-wai (Hongkong), der auch schon den französischen Cesar und den Europäischen Filmpreis gewann.

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