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Deutscher Fernsehpreis : Auszeichnungen für Christiansen, Illner, Engelke

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Und Natalie Cole sang dazu: Deutscher Fernsehpreis 2002 Bild:

Im Kölner Coloneum wurde zum vierten Mal der deutsche Fernsehpreis verliehen.

          Sabine Christiansen und Maybrit Illner sowie Anke Engelke gehören zu den Siegerinnen des deutschen Fernsehpreises 2002.

          In 21 Kategorien wurde die begehrte Auszeichnung am Wochenende im Kölner Coloneum vergeben, dazu kamen zwei Förderpreise, die besondere Ehrung der Stifter und der Preis für das beste internationale Programm. Außerdem wurde der Mehrteiler „Die Manns - ein Jahrhundertroman“ als Fernsehereignis des Jahres ausgezeichnet. Erfolgreichste Sender waren ARD und ZDF, deren Produktionen jeweils acht Preise erhielten. 1.500 geladene Gäste verfolgten die von Sandra Maischberger und Comedystar Dirk Bach moderierte Gala. Am deutschen Fernsehpreis sind die Fernsehsender ARD, ZDF, RTL und SAt1 beteiligt. Er wird seit 1999 vergeben. In diesem Jahr war der WDR Veranstalter des Ereignisses, das zeitversetzt am Sonntag ab 20.15 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird. vorgesehen war.

          ARD-Moderatorin Sabine Christiansen und ihre ZDF-Kollegin Maybrit Illner erhielten den Preis für ihre Moderation des zweiten Fernsehduells zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Unionskandidat Edmund Stoiber. In der Kategorie Bester Fernsehfilm/Mehrteiler wurde der Preis die Sat1-Produktion „Der Tanz mit dem Teufel - Die Entführung des Richard Oetker“ ausgezeichnet. Der Preis für die beste Unterhaltung ging an Oliver Geißen für seine RTL-Sendung „Die 80er Show“. Anke Engelke bekam den Preis in der Sparte beste Comedy für „Ladykracher“ auf Sat1. In der Kategorie Dokumentation entschied sich die zwölfköpfige Jury für die ARD-Produktion „Gipfelstürmer - die blutigen Tage von Genua“ von Michael Busse und Maria-Rosa Bobbi.

          Auf dem Gebiet der Reportage kam „Menschen-Poker - Neue Wahrheiten über die Arbeitslosigkeit“ zum Zug, das Günter Ederer für den Hessischen Rundfunk produzierte. Der Film- und Fernsehautor Wolfgang Menge schließlich erhielt den Sonderpreis der Stiftung für sein Lebenswerk. Außer Konkurrenz wurden zudem ausgezeichnet Heinrich Breloers ARD-Dreiteiler „Die Manns. Ein Jahrhundertroman“ (“Fernsehereignis des Jahres“) und der ebenfalls in der ARD gelaufene Dokumentarfilm „11. September - Die letzten Stunden im World Trade Center“ für das beste internationale Programm.

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