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Deutscher Computerspielpreis : Die besten Zeitfresser des Jahres

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Bild: Deck 13

Das Fantasy-Rollenspiel „Lords of the Fallen“ ist in Berlin als „Bestes Deutsches Spiel“ ausgezeichnet worden. Minister Dobrindt überreichte den Preis und lobte „Herzblut, Innovationskraft und Potential“.

          Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt (CSU), übergab den Preis an das Frankfurter Entwicklerstudio Deck13 auf einer Galaveranstaltung des Deutschen Computerspielpreises. Zum besten internationalen Spiel kürten die Juroren den Titel „This War of Mine“ des polnischen Entwicklers 11Bit Studio, der im Münchner Verlag Koch Media erschienen ist. Bestes Kinderspiel wurde „Fire“ des Hamburger Entwicklers Daedalic Entertainment.

          Die besten Spiele des Jahres wurden am Dienstag in insgesamt 13 Kategorien im Rahmen der International Games Week ausgezeichnet. Insgesamt standen 385.000 Euro Preisgeld für die Gewinner zur Verfügung. Mit dem DCP sollen qualitativ hochwertige und pädagogisch wertvolle Spiele gefördert werden. „Der Deutsche Computerspielpreis ist das Gütesiegel für die besten Spiele „Made in Germany““, sagte Dobrindt. „Mit der Auszeichnung zeigen wir, wie viel Herzblut, Innovationskraft und Potenzial in den kreativen Köpfen der Spieleentwickler steckt.“

          Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (l.) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in bester Gesellschaft bei der Verleihung des Deutschen Computerspielpreises

          Mit 320 Spielen verzeichneten die Ausrichter in diesem Jahr mehr als doppelt so viele Einreichungen als noch ein Jahr zuvor. Die Auszeichnung ist eine Initiative von Politik und Wirtschaft in Deutschland und wird von den Branchenverbänden BIU und GAME sowie dem Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur getragen. Die Games Week findet noch bis einschließlich Sonntag als eine der wichtigsten Veranstaltungen der Branche an verschiedenen Orten in Berlin statt.

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