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Deutsche Digitale Bibliothek freigeschaltet : Tür zum Kulturwissen

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Kultur für den User: Die neue Startseite der Deutschen Digitalen Bibliothek Bild: dpa

In Berlin wurde die Vollversion der Deutschen Digitalen Bibliothek freigeschaltet. Sie soll tausende von kulturellen und wissenschaftlichen Einrichtungen per Mausklick zugänglich machen.

          Die Deutsche Digitale Bibliothek ist ab sofort online. Eineinhalb Jahre nach der Inbetriebnahme einer Beta-Version wurde am Montag die Vollversion des staatlich finanzierten Internetportals freigeschaltet. Es soll in Zukunft bis zu dreißigtausend Einrichtungen aus Kultur und Wissenschaft verlinken und zugänglich machen. Derzeit sind gut zweitausend Einrichtungen bei der DDB registriert.

          Die Deutsche Digitale Bibliothek biete neue Chancen, besonders Kindern und Jugendlichen beim Zugang zum kulturellen Erbe „Schwellenängste zu nehmen“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters bei der Vorstellung des Portals. Sie habe auch das Ziel, „Datenmonopole“ zu verhindern, die sonst leicht zu „Deutungsmonopolen“ werden könnten. Es gehe darum, eine Tür zum digitalen Wissen über Kunst- und Kulturschätze aufzustoßen. Der virtuelle Zugang könne so den Anreiz erhöhen, der elektronischen Präsentation eine reale Begegnung mit den Objekten folgen zu lassen.

          Die vom Bund und den Ländern gemeinsam finanzierte DDB ist der deutsche Beitrag zur Europäischen Digitalen Bibliothek „Europeana“ (www.europeana.eu). Unter www.deutsche-digitale-bibliothek.de bietet sie Zugang zu digitalen Abbildern von Büchern, Gemälden, Denkmälern und anderen kulturellen Inhalten wie Filmen und Musik. Die Dokumente selbst können dann bei den beteiligten Institutionen abgerufen werden.

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