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Der Frankfurter Appell : Für ein Museum der Romantik!

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Auf die Fassade des einstigen Börsenvereinsgebäudes hat der Designer Stefan Matlik eine Lichtinstallation projiziert, die auf das geplante Romantikmuseum hinweist. Bild: Schmitt, Felix

Wissenschaftler, Publizisten und Museumsleiter haben zugunsten des gefährdeten Plans für ein Museum der Romantik einen Aufruf an die Stadt Frankfurt, das Land Hessen und den Bund gerichtet.

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          Wissenschaftler, Publizisten und Museumsleiter appellieren gemeinsam an die Stadt Frankfurt, die Streichung ihrer Mittel für das Romantikmuseum zurückzunehmen. Das Land Hessen und den Bund fordern sie auf, ihre Förderzusagen beizubehalten.

          Das Freie Deutsche Hochstift bewahre „eine der weltweit wichtigsten Sammlungen an Dichterhandschriften und Nachlässen“ zur Romantik, heißt es in dem Aufruf, den unter anderen Heinrich Detering, Klaus-Dieter Lehmann, Elisabeth Niggemann, Ernst Osterkamp, Rüdiger Safranski und Hellmut Seemann unterschrieben haben: „Der Bestand an Manuskripten, Büchern, Briefen, Gemälden und graphischen Werken zur Romantik ist vergleichbar mit dem aus der Zeit des Barock und der Aufklärung in Wolfenbüttel, aus der Klassik in Weimar und der Moderne in Marbach“, heißt es weiter.

          Durch den Abriss des Nachbargebäudes ergebe sich die historische Chance, mit einem Museum der Romantik das Ensemble am Großen Hirschgraben zu erweitern und die Archivbestände der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

          Der Aufruf ist in voller Länge im Internet nachzulesen und kann dort auch unterzeichnet werden.

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