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Die Zukunft Europas : Es braucht Glasnost am Mittelmeer

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Warum soll in einer einst kulturell reichen und erfolgreichen Region nicht möglich sein, was in einem einst versandeten Zeltdorf vor fünfzig Jahren möglich wurde? Blick aufs heutige Dubai. Bild: Picture-Alliance

Europa fehlt es an Perspektiven. Die Probleme scheinen zu groß, Ängste wachsen. Dabei gibt es Ansätze und Wege. Eine Alternative zum Weltuntergang – zweiter Teil. Ein Gastbeitrag.

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          „Warum ziehen Menschen in Städte?“, fragte vor über zweitausend Jahren Aristoteles seine Schüler. Antwort: „Weil sie in Sicherheit und in Freiheit leben wollen.“ Besser kann man auch heute nicht auf den Punkt bringen, warum so viele aus der Dritten Welt nach EU-Europa wollen oder in die Vereinigten Staaten. Trotz aller Unsicherheit auch in den Städten unserer Welt.

          „Alles Leben ist Problemlösung“, schrieb der Philosoph Karl Popper, und so auch die Politik. Einer der besten Problemlöser im Zusammenhang mit Sicherheit und Freiheit war aus meiner Sicht der von 1994 bis 2001 regierende New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani. Wie ein Hausmeister wirkte er für die angeschlagene Weltmetropole, die in Teilen zu einem Tummelplatz von Gewaltverbrechern und Drogenhändlern heruntergekommen war. Am Ende seiner Amtszeit konnte man in New York wieder unbeschwerten Herzens liberal sein.

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