https://www.faz.net/-gqz-9zvll

Kulturelle Auslandsbeziehungen : Wir müssen einen Gang weiterschalten

Der Historiker und Publizist Ulrich Raulff Bild: dpa

Ulrich Raulff, Chef des Instituts für Auslandsbeziehungen, erklärt im Gespräch, wie er mit weniger Geld mehr machen will. Und wie grenzüberschreitende Kulturarbeit derzeit funktioniert.

          5 Min.

          Herr Raulff, Sie stehen dem Institut für Auslandsbeziehungen (IfA) vor. Kann man derzeit überhaupt von Auslandsbeziehungen reden?

          Sandra Kegel

          Verantwortliche Redakteurin für das Feuilleton.

          Andreas Platthaus

          Verantwortlicher Redakteur für Literatur und literarisches Leben.

          Durchaus. Auch wir sind wie alle Welt jetzt vor allem digital verbunden, und anders als das Goethe-Institut, zu dessen Präsidium ich gehöre, unterhalten wir keine eigenen Auslandsstationen. Von den insgesamt 157 Goetheinstituten sind im Moment nur fünf nicht geschlossen. Das heißt, dort sind mehrere Tausend Mitarbeiter im Homeoffice. Das ist eine ganz andere Belastung als bei uns. Uns hat zuletzt die Verschiebung der Kunst-Biennale von Venedig überrascht. Sie wissen, das Ifa betreut seit 1971 den deutschen Beitrag, und das mit großem Erfolg, sechs Mal haben wir den Goldenen Löwen gewonnen. Die Künstler und Kuratoren lieben uns, weil wir ihnen einen maximalen Freiraum garantieren.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+