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Michael Klonovsky Bild: Picture-Alliance

Rechtfertigungsversuche : Jetzt soll also der Multikulturalismus schuld sein

Niedertracht und zoologische Vergleiche: Was Alexander Gaulands Redenschreiber Michael Klonovsky spontan alles zum rassistischen Attentat von Hanau einfällt.

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          Ein rechtsradikaler und Muslime hassender Deutscher hat in Hanau mindestens zehn Menschen und danach sich selbst getötet. Es dürfte sich um das größte Blutbad handeln, das bislang unter deutschen Muslimen hierzulande angerichtet worden ist. Michael Klonovsky, Journalist und Redenschreiber von Alexander Gauland (AfD), hat dafür eine Erklärung, und wir dürfen sagen: eine schnelle.

          Am Vormittag nach der Tat stand sie schon auf seiner Internetseite. Sie bezieht sich auf einen Professor aus Harvard, Yascha Mounk, der vor genau einem Jahr von einem „historisch einzigartigen Experiment“ gesprochen habe, wenn „monoethnische und monokulturelle“ Demokratien es wagten, sich in multiethnische zu verwandeln. Dabei komme es, habe der Politologe, der das Experiment begrüßt, angefügt, „natürlich auch zu vielen Verwerfungen“.

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