https://www.faz.net/-gsf-7b05z

Leistungsschutzrecht : Verlage sagen ja zu Google News

  • Aktualisiert am

Google dreht den Spieß um und fordert von den Verlagen eine Entscheidung für oder gegen seinen Nachrichtendienst Bild: REUTERS

Google drängt die Zeitungsverlage zur Entscheidung, ob sie in seinem News-Dienst geführt werden wollen oder nicht.

          1 Min.

          Google drängt deutsche Verlage dazu, sich zu entscheiden, ob deren Inhalte weiter unentgeltlich im deutschsprachigen Internetdienst „Google News“ erscheinen sollen oder von August an dort gar nicht mehr auftauchen. Dann tritt das Leistungsschutzrecht in Deutschland in Kraft, das der Bundestag im März beschlossen hat.

          Auf die Anfrage des Internetkonzerns Google, den Verbleib in „Google News“ zu bestätigen, reagieren einige Verlage bislang eher wohlwollend. „Zeit Online“ wird das Angebot annehmen, um weiter auf „Google News“ zu erscheinen. „Süddeutsche.de“ ist ebenfalls positiv gestimmt, will die Regelung allerdings noch prüfen. Auch „Spiegel Online“ gibt an, es noch zu prüfen.


           

          Topmeldungen

          Umweltschützer protestieren vor Regierungsgebäuden in Belgrad gegen die Lizenzvergabe an Rio Tinto.

          Aus für Lithiumprojekt : Serbien und eine erste Antwort an Australien

          Die Welt braucht mehr Lithium, denn die werden für Autobatterien benötigt. Für Serbien schien der Aufschluss von Europas größter Lithium-Mine damit wie ein Sechser im Lotto zu sein. Jetzt bläst die Regierung das Projekt überraschend ab – wenige Tage nach der Ausweisung von Tennisstar Djokovic.