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Er brauchte etwas länger für eine Antwort auf den Skandal: Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto.

Abhörskandal in Mexiko : Der Spion, der aus dem Handy kam

In Mexiko sind Journalisten und Aktivisten über ihre Smartphones ausspioniert worden. Die Regierung sagt, sie habe damit nichts zu tun. Das eingesetzte Spähprogramm aber können nur staatliche Stellen haben.

Folgen des CIA-Leaks : Ist das Waffenarsenal jetzt leer?

Wikileaks hat enthüllt, über welche Cyberwaffen die CIA verfügt. Was folgt daraus für Amerika, dessen Verbündete und uns alle? Der IT-Sicherheitsexperte Bernhard Schneck gibt Auskunft.

NSA-BND-Untersuchungsausschuss : Neue Gefahr durch Trump?

Der frühere BND-Präsident Schindler äußert sich vor dem NSA-BND-Untersuchungsausschuss defensiv. Dass Donald Trump jetzt an der Spitze der amerikanischen Geheimdienste steht, muss aber beunruhigen.

Bloody Sunday : Bloody Sunday

Am 30. Januar jährt sich der Tag, an dem in Nordirland dreizehn Männer und Jugendliche durch Kugeln des britischen Militärs starben.

Schneewittchen heute : Heigh-Ho!

Disney will „Schneewittchen“ neu verfilmen und mit einer Latina in der Titelrolle alles richtig machen. Warum erntet der Konzern trotzdem Protest?

Ginsburgs Bibliothek : Sprich, Erinnerung!

Die Privatbibliothek der Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg wird in New York versteigert. Auch das unscheinbarste Buch kann eine Geschichte erzählen.

Neues Reisefieber : Bonusmeilen

Reisen ist so ungewohnt geworden, dass man schon zweifelt, ob es sich überhaupt lohnt. Aber dann gehen die Lampen an, als hätte ein Kind an einem Trafo gedreht, und eine Stimme raunt ein obszönes Wort.

Englisches Kauderwelsch : Total of stigma

Heimito von Doderers Roman „Die Strudlhofstiege“ ist ins Englische gebracht worden. Dazu äußerten sich Daniel Kehlmann und der Übersetzer – und eine überforderte Software für Untertitel.

Russischer Irrsinn : Müll-Biennale

Sankt Petersburg versinkt neuerdings in Müll, weil die Stadtverwaltung unfähig ist, für seine Beseitigung zu sorgen – das wiederum inspirierte eine Künstlergruppe und die Rocklegende Sergej Schnurow.

Antisemitismus-Vorwürfe : Claudia Roth und die Documenta Fifteen

Der Vorstand der documenta forum Kassel e. V. veröffentlichte diese Woche ein Statement zu den Antisemitismus-Vorwürfen, die gegen die für Juni geplante Kunstschau erhoben wurden. Seine Positionierung überrascht.
Der ehemalige Julius-Bär-Banker Rudolf Elmer.

Zürcher Whistleblower-Prozess : Der einsame Kämpfer Rudolf E.

Ein Whistleblower der ersten Stunde: Rudolf Elmer machte WikiLeaks berühmt. Seine Weitergabe von Daten der Privatbank Julius Bär machte publik, wie Schweizer Banken jahrezehntelang auf den Cayman Islands Beihilfe zur Steuerhinterziehung leisteten.
Die „Equation Group“ agieren wie Diebe, nur das wir den Einbruch nicht bemerken. Denn sie haben heimliche Hintertüren und noch dazu Abmachungen mit den Produzenten der Türen und Schlösser.

Geheimdienst-Hack : Wer bietet mehr für die heimlichen Hintertüren?

Geheim, geheimer, öffentlich: Was „The Shadowbrokers“ beim Hack der zur NSA gezählten „Equation Group“ erbeutet haben. Wem das Bekanntwerden dieser Cyber-Waffen nützt. Und worüber einmal mehr nicht gesprochen wird.

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  • Die Sicherheitslücke „Heartbleed“ führt vor Augen, wie sicher selbst „sichere“ Passwörter sind.

    Sicherheitslücke „Heartbleed“ : Der Herzfehler

    Die Unachtsamkeit einer Silvesternacht: Die Sicherheitslücke „Heartbleed“ ist ein Totalschaden im Internet und zeigt, dass es neue Sicherheitsstandards für das Netz braucht.
  • Beinahe von Anfang an könnte die NSA den Heartbleed-Bug genutzt haben, um verschlüsselte Informationen abzufangen.

    Neue Vorwürfe gegen NSA : Der ungeheure „Heartbleed“-Verdacht

    Der amerikanische Geheimdienst soll die Schwachstelle in der Verschlüsselungssoftware OpenSSL laut einem Medienbericht seit Jahren systematisch ausgenutzt haben. Die NSA weist die Vorwürfe zurück.
  • Blog | Digital Twin : Das Internet hat keine dunklen Ecken

    Vorratsdaten sind gar nicht nötig: Forscher aus Princeton zeigen, dass Anonymität im Internet technisch kaum möglich ist. Kommerzielle und staatliche Überwacher spannen ein dichtes Netz.
  • In der modernen Arbeitswelt gilt Kreativität als oberste Tugend und die Nutzung eines Computers als Selbstverständlichkeit.

    Datenschutz in der Arbeitswelt : Eine neue soziale Frage

    Die Überwachung von Mitarbeitern ist heute alltäglich und ein lukratives Geschäft. Einen Schutz für die Angestellten gibt es kaum, weil die Politik dieses Vorhaben liegenließ.
  • Mit wem teile ich dieses peinliche Foto gerade? Ein blauer Dinosaurier mahnt, nicht alle Beiträge öffentlich zu machen.

    Facebook : Ein Dino für die Datenkrake

    Schon oft stand Facebook wegen seines Umgangs mit dem Datenschutz in der Kritik. Ein Cartoon-Dinosaurier soll jetzt Nutzer für einen bewussteren Umgang mit ihrer Privatsphäre sensibilisieren - nun gibt es ihn auch in Deutschland.
  • Google ist längst eine Weltmacht.

    Von der Suchmaschine zur Weltmacht : Angst vor Google

    Warum leistet niemand diesem Monopolisten Widerstand? Google kann machen, was es will: Es bietet die Suchergebnisse an, die ihm selbst nutzen. Seine marktbeherrschende Stellung ist eine Gefahr für die Gesellschaft.
  • Der Schritt zur maschinellen Entscheidung über Leben und Tod: die Drohne Taranis, benannt nach dem keltischen Gott des Donners.

    Ökonomie der Überwachung : Daten, die das Leben kosten

    Die digitalen Supermächte sind dabei, jedem ein Preisschild anzukleben. Es geht um eine gesellschaftliche Neuordnung. Über die Tricks der Mitspieler: die City of London Inc. hat ein paar richtig fiese im Angebot.
  • Sieht eine Fülle von Gründen, die Deutschen auszuspionieren: Buchautor und Snowdon-Kritiker Edward Lucas.

    Snowden-Kritiker Edward Lucas : Alle Daten gehen nach Moskau

    Verschwörungstheorie bizarr: Ein Journalist versucht seinem Publikum von der New York University strategisches Denken einzubleuen. Seine Bomben vom Nutzen der NSA-Spionage zünden aber nicht recht.
  • Ausgeleuchtet: der chinesische Internetkonzern Huawei

    China diskutiert die NSA-Enthüllung : Was ist faul bei Huawei?

    Muss Huawei als das gefährlichste Unternehmen der Welt gelten, in dessen Geräten gleich zwei Geheimdienste anwesend sind? Die NSA hört den Internetkonzern ab. China reagiert mit Stolz und Wut.
  • Kein Grund, sich zu fürchten: Der Fernseher fühlt mit ihr

    Neue optische Systeme : Gardinen nützen Ihnen nichts!

    Das Auge sieht, aber das Gehirn erkennt und versteht. Das fasziniert Entwickler. Den neuesten Technologien allsehender Augen wird nichts mehr verborgen bleiben. Ein verstörender Einblick in die Gegenwart.
  • Der Journalist Charlie Rose und Google-Chef Larry Page im Gespräch in Vancouver

    Larry Page über Ausspähung : Google sorgt sich um die Demokratie

    Google-Chef Larry Page spricht in Vancouver über Google, die NSA, Gesundheitsdaten und die amerikanische Regierung. Den Unterschied zwischen guter und böser Überwachung kann er allerdings nicht erklären.
  • Wie sich Twitter und Facebook wohl für den militärischen Zweck nutzen lassen: Das britische Verteidigungsministerium lässt über die Nutzer forschen.

    Cyberwar : Traue keinem Chatbot

    Neue Enthüllung über britische Ausspähtechniken: Laut dem „Guardian“ hat das Verteidigungsministerium Forschungsprogramme in Auftrag gegeben, die gezielt auf die Beeinflussung von Nutzern in sozialen Medien gerichtet sind.
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch auf der Cebit in dieser Woche

    Open Data : Selbstkritische Töne auf der Cebit

    Auch auf der Cebit wird über die Vor- und Nachteile der Datensammelwut von Behörden und Firmen debattiert. Nigel Shadbolt, Vorsitzender der Open Data Foundation, forderte mehr Verantwortungsbewusstsein von Unternehmen.