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Er brauchte etwas länger für eine Antwort auf den Skandal: Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto.

Abhörskandal in Mexiko : Der Spion, der aus dem Handy kam

In Mexiko sind Journalisten und Aktivisten über ihre Smartphones ausspioniert worden. Die Regierung sagt, sie habe damit nichts zu tun. Das eingesetzte Spähprogramm aber können nur staatliche Stellen haben.

Folgen des CIA-Leaks : Ist das Waffenarsenal jetzt leer?

Wikileaks hat enthüllt, über welche Cyberwaffen die CIA verfügt. Was folgt daraus für Amerika, dessen Verbündete und uns alle? Der IT-Sicherheitsexperte Bernhard Schneck gibt Auskunft.

NSA-BND-Untersuchungsausschuss : Neue Gefahr durch Trump?

Der frühere BND-Präsident Schindler äußert sich vor dem NSA-BND-Untersuchungsausschuss defensiv. Dass Donald Trump jetzt an der Spitze der amerikanischen Geheimdienste steht, muss aber beunruhigen.

Russischer Irrsinn : Müll-Biennale

Sankt Petersburg versinkt neuerdings in Müll, weil die Stadtverwaltung unfähig ist, für seine Beseitigung zu sorgen – das wiederum inspirierte eine Künstlergruppe und die Rocklegende Sergej Schnurow.

Antisemitismus-Vorwürfe : Claudia Roth und die Documenta Fifteen

Der Vorstand der documenta forum Kassel e. V. veröffentlichte diese Woche ein Statement zu den Antisemitismus-Vorwürfen, die gegen die für Juni geplante Kunstschau erhoben wurden. Seine Positionierung überrascht.

Digitalgesetz der EU : Volltreffer, Pressefreiheit versenkt

Aus Brüssel ertönt großer Jubel: Mit dem „Digital Services Act“ will die EU die Netzkonzerne zügeln. Doch was geschieht? Es geht der Pressefreiheit an den Kragen.

Ökologie : Waldkampf

Die Debatte darum, wie dem Wald zu helfen ist, wird schärfer. Es wäre schon ein Fortschritt, sich einzugestehen: Gerade weiß das niemand so genau.

Boris Johnsons Krise : Rohes Sitzfleisch

Woher hat Boris Johnsons „Operation Red Meat“ ihren Namen? Ein Blick in die englische Dramengeschichte bringt Licht in die Sache.

Netz-Ratespiel „Wordle“ : Jeden Tag nur ein Wort

Das Spiel entstand als Geschenk eines Programmierers an seine Partnerin. Jetzt spielt es die halbe Welt. Warum sind alle einem simplen Ratespiel verfallen?

Politiker starren aufs Handy : Reden Sie, ich schaue weg

Auch eine Art Schwatzbude: Woher rührt die Unsitte, dass Politiker im Parlament demonstrativ auf ihr Handy schauen, wenn andere reden? Robert Habeck ist da ganz vorn.

Italiens Philosophen : Der Fall Agamben

Schräge Vergleiche, krude Corona-Thesen und ein neuer Thinktank, der den Ausnahmezustand abwenden will: Was ist bloß in Italiens Philosophen gefahren?

Robert Harris für Chamberlain : Streit um Versuch einer Ehrenrettung

Der Bestsellerautor Robert Harris will Neville Chamberlain rehabilitieren. Das trifft in Großbritannien auf heftigen Widerspruch. Die Verfilmung von „München“ facht die Diskussion an.
Der ehemalige Julius-Bär-Banker Rudolf Elmer.

Zürcher Whistleblower-Prozess : Der einsame Kämpfer Rudolf E.

Ein Whistleblower der ersten Stunde: Rudolf Elmer machte WikiLeaks berühmt. Seine Weitergabe von Daten der Privatbank Julius Bär machte publik, wie Schweizer Banken jahrezehntelang auf den Cayman Islands Beihilfe zur Steuerhinterziehung leisteten.

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  • Was die Geheimdienste wollen – und kriegen: Lebensmuster von Menschen

    Sicherheitslücke im iPhone : Wie Apple die NSA einlädt

    Leute mit iPhone in der Tasche sollten wissen: Ihre Geräte öffnen Geheimdiensten Tür und Tor. Ist das der Grund, weshalb sie neuerdings am Flughafen angeschaltet bleiben müssen?
  • Entspanntes Snowden-Interview mit Guardian-Chef Alan Rusbridger

    Neues Snowden-Interview : Die Nacktbilder der NSA

    Edward Snowden hat erstmals Namen amerikanischer Agenten enthüllt und obendrein verraten, was sie treiben. Sollte er dafür „in Ketten in Guantánamo landen“, könne er damit leben, sagt er.
  • Völlige Transparenz

    Sensible Gesundheitsdaten : Die Vermessung des Körpers

    Der Handel mit Gesundheitsdaten ist ein Milliardengeschäft, das auch Google für sich entdeckt. Noch weiß niemand, in welche Hände die sensiblen Informationen über den eigenen Körper einmal fallen.
  • Sag’ mir deine IP-Adresse, und ich sag dir, wer du bist: Man muss nicht beim Geheimdienst sein, um aus Online-Daten eindeutige Rückschlüsse zu ziehen.

    Verräterische IP-Adressen : Der Mensch hinter den Suchanfragen

    Ministerien, Behörden und Firmen haben in der digitalen Welt feste Adressen. Wer diese kennt und Suchanfragen sammelt, weiß über die Absender alles und kann daraus Kapital schlagen. Können wir uns wehren?
  • Die amerikanische Botschaft in Berlin. Vor wenigen Tagen hatte Merkel einen hohen CIA-Mann des Landes verwiesen

    Amerikas Überwachungssystem : Ich bin stolz auf die German Angst

    Nach den bekannt gewordenen Spionageaktionen muss Deutschland gegenüber Amerika stärker Flagge zeigen. Geheimdienstsolidarität kann nicht wichtiger sein als unser Rechtsempfinden. Ein Gastbeitrag.
  • Was heißt hier Datenschutz? Das Facebook-Experiment wirft interessante Fragen auf

    Facebooks Manipulationsexperiment : Was heißt hier Datenschutz?

    Facebook weiß nicht, was an dem Experiment, in dem Hunderttausende Nutzer manipuliert worden sind, schlimm sein soll. Auch die britischen Datenschutzbeauftragten, die den Fall jetzt untersuchen, wissen es noch nicht so genau.
  • Zu wenig Empörungspotenzial in seinen Enthüllungen? Snowden im Interview mit NBC

    Whistleblower Edward Snowden : Der hat doch gar nichts enthüllt

    Der Grund, warum sich niemand wirklich über die Geheimdienstschnüffelei aufregt, könnte in Folgendem liegen: Edward Snowden hat uns eine leere Mülltüte geliefert - es ist nichts drin.
  • Brachte die Janusköpfigkeit der Digitaltechnologien zum Vorschein: Edward Snowden

    Nach den NSA-Enthüllungen : Unser Jahr mit Edward Snowden

    Je mehr von den geheimdienstlichen Überwachungen bekannt wird, desto schwieriger wird ein Ausweg aus dieser schlimmen Lage: Die Logik der Datenhortung muss durchbrochen werden.
  • Möglichst viele Informationen im Netz schaffen nicht unbedingt die besten Informationen

    Recht auf Vergessenwerden : Die bittere Pille Demokratie

    Das Recht auf Vergessenwerden hat einen guten Grund: Es geht darum, das Selbstgefühl gewöhnlicher Menschen zu schützen. Wenn wir zulassen, dass Unternehmen mitbestimmen, ist das eine Form zentralisierter Macht.
  • Snowden (rechts) im Interview mit dem NBC-Journalusten Brian Williams

    Snowden-Interview bei NBC : Verblüffung über einen jungen Mann

    Das Opfer, das Edward Snowden für seine Überzeugungen gebracht hat, liegt für alle Welt zutage. Kläglich wirken dagegen die Diffamierungen seiner Person durch Barack Obama oder John Kerry. Im Interview mit NBC hat Snowden nun dagegengehalten.
  • Gleen Greenwald und Laura Poitras, die in Hongkong das Enthüllungs-Interview mit Edward Snowden führten.

    Glenn Greenwalds „Die globale Überwachung“ : Es geht um Snowden

    Glenn Greenwalds heute erscheinendes Buch über den Fall Snowden erläutert uns unser Schicksal in einer Gesellschaft, die nichts mehr verzeiht. Werden wir der Überwachung überhaupt noch entkommen?
  • Britische Verhältnisse für den deutschen Journalismus wünscht sich Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen (l). Neben ihm der Präsident des BND, Gerhard Schindler

    No-Spy-Abkommen : Chronik einer Kapitulation

    Die Bundesregierung verhandelt mit Washington über die Spionageaffäre, aber was soll dabei herauskommen? Hinter das „No-Spy-Abkommen“ wurde ja schon auf deutschem Boden ein Fragezeichen gesetzt.
  • Die Beschwichtigungen müssen ein Ende haben: Bundeskanzlerin Merkel trifft Obama an diesem Freitag für vier Stunden in Washington (Archivfoto aus dem Juni 2013 in Berlin)

    Merkel in Amerika : Es geht ums Handy von Frau Jedermann

    Wenn die Kanzlerin in Amerika Präsident Obama trifft, muss sie ein offenes Wort unter Freunden sprechen. Die Bundesregierung hat grundrechtliche Schutzpflichten - für 500 Millionen Europäer.