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Elefantenrunde : Opposition kassiert Absage

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Zwiegespräch: Am 3. September kommt es zum „TV-Duell“ mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Martin Schulz. Bild: AP

Die Spitzenkandidaten von FDP, Grünen und Linkspartei wollen beim TV-Duell mit Angela Merkel und Martin Schulz mitmachen. Jetzt haben ihnen die Fernsehsender eine Absage erteilt.

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          Im Streit um das sogenannte TV-Duell mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem SPD-Herausforderer Martin Schulz, haben sich jetzt die übertragenden  Sender zu Wort gemeldet. In einem offenen Brief an die Sender ARD, RTL, Sat.1 und ZDF hatten die Spitzenkandidaten von FDP, Grünen und Linkspartei eine gemeinsame Debatte mit allen gefordert, zu der auch die AfD zugelassen werden sollte. Aus Verantwortung für den demokratischen Prozess, so heißt es in dem offenen Brief, sollten die Sender es ermöglichen, „dass die amtierende Regierung auf den Prüfstand gestellt wird“.

          Die Sender lehnten das Ansinnen in einer gemeinsamen Stellungnahme am Montag jedoch ab: „Ein Duell ist ein Duell, also die direkte Auseinandersetzung zwischen zwei Kontrahenten.“ Es solle auch dieses Jahr mit den Kanzlerkandidaten von Union und SPD durchgeführt und am 3. September um 20.15 Uhr auf den vier Sendern gezeigt werden. Die Spitzenkandidaten der übrigen Parteien, die eine realistische Chance auf den Einzug in den Bundestag haben, kämen in anderen Sendungen zu Wort.

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