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Streit um Guggenheim-Experiment : Berliner Kiezgrößen

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          Das „BMW Guggenheim Lab“, dessen Eröffnung im New Yorker East Village kurz bevorsteht (F.A.Z. vom 18. Mai), soll im April des nächsten Jahres sein Berliner Programm entfalten. Wo genau der mobile Thinktank in der deutschen Hauptstadt eingerichtet wird, ist noch nicht entschieden. Bislang galt die Kastanienallee in Prenzlauer Berg als Favorit. Nun haben sich die Organisatoren gegen den Ort entschieden, der in den letzten Wochen mit allerlei kleinteiligen Bürgerprotesten gegen einen großstädtischen Umbau Schlagzeilen machte.

          Regina Mönch
          Freie Autorin im Feuilleton.

          Thomas Girst, Leiter der BMW-Kulturkommunikation - die Firma finanziert das auf sechs Jahre angelegte Projekt -, versichert, die Entscheidung habe nichts mit diesem Konflikt zu tun. Gleichwohl hatten Protestler natürlich auch diese Veränderung „ihres“ Kiezes sofort kritisiert. Jetzt wird das Areal Pfefferberg geprüft, wo sich schon die angesehene Architekturgalerie Aedes befindet. Das Guggenheim Museum hat zu diesem Experiment Architekten, Künstler und Wissenschaftler eingeladen, um über das Leben und die Gestaltung moderner Metropolen öffentlich zu streiten: Das erste Kapitel lautet „Confronting Comfort“.

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