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Seuche im Anthropozän : Was uns die Krisen lehrten

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Allein schaffen wir es nicht: Daniel Defoes Held Robinson Bild: Picture-Alliance

In dem Moment, in dem der Kampf gegen das Virus in die entscheidende Phase geht, entzweit sich die Welt. Dabei hat sie erstmals alle Mittel, zu zeigen, wie Menschheitskrisen gemeinsam zu meistern sind.

          9 Min.

          Im Jahre 2020 erleben wir Ungeheuerliches: Eine Viruskrankheit mit dem Aktendeckelnamen Covid-19 entwickelt sich mit historisch beispielloser Geschwindigkeit zur Pandemie. Das Geschehen wird per digitaler Dauersendung live in die entferntesten Winkel der Erde übertragen. Staatsregierungen rund um den Globus blockieren nach wissenschaftlicher Anleitung die Bewegungsfreiheit eines Großteils der Weltbevölkerung und stürzen dadurch die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession. Dies ist ein systemischer Schock, der den Fortgang der Moderne empfindlich hemmen oder aber kräftig beschleunigen kann. Höchstens dem Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989 wird man später eine ähnliche Wirkmacht zuschreiben.

          Die Corona-Krise markiert tatsächlich den Beginn einer neuen Zeit, aber aus Gründen, die aktuell kaum beleuchtet werden. In der Atemlosigkeit des Schauerns und Zagens entgeht den meisten, dass wir gerade Zeugen eines speziellen Erstversuchs an der Menschheit durch die Menschheit werden. Es ist der Versuch, eine Pandemie zu gestalten. Im Zentrum steht die modellgestützte Seuchenchoreographie, bei der nationale Neuinfektionen, regionale Behandlungskapazitäten und altersbedingte Immunisierungsraten in ein stabiles Fließgleichgewicht gebracht werden sollen. Deutschland etwa will die Gesamtbevölkerung dosiert durch die Ansteckung schieben oder Covid-19 sogar wieder auf lokalisierte, leicht zu kontrollierende Infektionsherde zurückführen, notfalls so lange bis ein Impfstoff verfügbar wird. Willkommen im Anthropozän!

          Die kollektive Menschheit als Protagonist

          Mit diesem Begriff umschreiben wir inzwischen das allerjüngste Erdzeitalter (seit etwa 1950), in dem unsere technische Zivilisation zur geologischen Kraft geworden ist und damit ihre eigenen planetaren Existenzbedingungen herstellt. Das geschieht bisher eher beiläufig, insbesondere beim Weltklima, das durch die Treibhausgasemissionen der fossilen Wirtschaftsweise aus den Fugen zu geraten droht. Ein Vorgang vergleichbar mit einem Asteroideneinschlag in Superzeitlupe. Ähnliche Metaphern werden in der aktuellen Debatte über den richtigen Umgang mit der Corona-Gefahr verwendet. In der Tat spielt der Faktor Zeit die Hauptrolle auf der Klima- wie auf der Corona-Bühne. Und auf beiden Bühnen werden gerade echte Anthropozän-Dramen aufgeführt, mit verblüffenden Ähnlichkeiten, aber auch fundamentalen Unterschieden. Der gemeinsame Protagonist ist jedenfalls die kollektive Menschheit, die zum Beherrscher – oder Verderber – ihrer selbst und der Natur wird.

          Was den gegenwärtigen epidemiologischen Großversuch angeht, können wir optimistisch sein. Dies sage ich keineswegs leichthin, sondern in Kenntnis der langen Seuchengeschichte des Homo sapiens, die einem das Blut gefrieren lässt. Frühere Pandemien, wie der Schwarze Tod, der 1347 auf genuesischen Handelsschiffen Europa erreichte, wurden von den Zeitgenossen als „das Ende der Welt“ empfunden und bewirkten menschliches Leid, das man sich nur unter Verlust der eigenen seelischen Gesundheit vorzustellen vermag. Wer sich dennoch darauf einlassen möchte, dem sei zur Chronik „Die Pest zu London“ von Daniel Defoe geraten. Der Autor von „Robinson Crusoe“ hat aufgrund genauer Recherchen und zahlreicher Augenzeugenberichte (einschließlich des Tagebuches seines Onkels Henry Foe) eine fiktive Reportage über jenen Seuchenausbruch im Jahr 1665 verfasst, welcher die englische Hauptstadt in die Hölle auf Erden verwandelte und gut ein Viertel seiner Einwohner dahinraffte. Die heute allseits gerühmte Sozialdistanzierung wurde damals auf grauenvolle, aber rechtlich und administrativ korrekte Weise von den Stadtautoritäten durchgesetzt: Befallene ließ man mitsamt Familie in ihren vernagelten Wohnstätten unversorgt zugrunde gehen. Die Vorstellung, dass dabei Hunderte von nichtinfizierten Kindern neben den Pestleichen ihrer Eltern verdursten mussten, hat mich nach der Lektüre jahrelang verfolgt, manchmal bis in den Schlaf.

          Waren damals die Behörden gnadenloser, die Mitmenschen herzloser als heute? Abgestumpfter vom täglich zu moderierenden Elend, ergebener in die scheinbar unabänderlichen Lebensbedingungen – vermutlich ja. Aber kaum schlechter als wir. Es waren die unseligen Umstände und die erbärmlich begrenzten Mittel zur Einhegung der Seuche, welche die Londoner „grausam wie Hunde“ machte. Drängt man das Entsetzen zurück, dann erkennt man schnell, dass Defoes Pestjournal in mancher Hinsicht wie ein Drehbuch für den aktuellen Umgang mit der Corona-Pandemie wirkt. Parallelen wie die Flucht der Eliten aus der verseuchten Metropole drängen sich auf. Wenn derzeit die Superreichen per Instagram gutgelaunte Durchhalteparolen von ihren Privatinseln versenden, dann ist das noch kein Beleg dafür, dass unsere Gesellschaft in gemeinsamer Covid-19-Sorge die klassenlose Solidarität entdeckt hat. Hinter der Geste verbirgt sich im Gegenteil der krasseste aller Klassenunterschiede, nämlich die unterschiedliche Gefährdung durch den Seuchentod. Ich verzichte an dieser Stelle auf eine Erörterung der Zustände in den Migrantenlagern an den europäischen Grenzen.

          Auf einem anderen Stern

          Was sich nicht gewandelt hat, ist die menschliche Natur. Was hingegen drastisch anders ist als bei historischen Pandemien bis hinein ins späte 20. Jahrhundert, sind unsere stupenden Möglichkeiten der Seuchenbekämpfung. Dies gilt zweifelsohne für die hochentwickelten Industrieländer (inklusive China), aber – mit den offenkundigen Einschränkungen – sogar für den globalen Süden. Denn trotz aller nationalpopulistischer Entgleisungen rückt die Menschheit im Anthropozän unaufhaltsam weiter zusammen und teilt unzählige Innovationen. Warum nicht auch ein rettendes Medikament?

          In den dreieinhalb Jahrhunderten seit 1665 hat der wissenschaftliche Fortschritt die Menschheit unvergleichbar weiter gebracht als in den zehn Jahrtausenden Zivilisationsgeschichte zuvor. Inspizieren wir nur das High-Tech-Waffenarsenal, das uns bereits im Kampf gegen Sars-CoV-2 (und alle künftigen Krankheitserreger) zur Verfügung steht: Genomanalyse, Synthetische Biologie, Computersimulation, Big Data, Künstliche Intelligenz, 3D-Druckverfahren. Ob Diagnose, Prognose oder Therapie, wir leben auf einem ganz anderen Stern als Defoes leidgeprüfter Onkel. Binnen Wochenfrist nach offizieller Kenntnisnahme im Januar 2020 wurde das ursächliche Virus in Wuhan identifiziert und sequenziert. Auf der Website der Johns-Hopkins-Universität, die unablässig Daten aus aller Welt verarbeitet, kann jeder die Seuchendynamik online verfolgen wie ein Champions-League-Finale im Streamingdienst.

          Die epidemiologischen Modellrechnungen der führenden Forschungsinstitute sind Kristallkugeln, mit denen jedes Land Wochen, Monate, ja Jahre in seine Corona-Zukunft schauen kann. Während dieser Text entsteht, laufen weltweit Dutzende Projekte zur Impfstoffentwicklung auf der Basis von Vektorviren, Virusproteinen und Erbgutschnipseln, von denen angeblich einige schon im Zeitraum von Monaten in die Massenproduktionsphase eintreten sollen. Mit Tracking-Apps werden in asiatischen Ländern die Infektionswege von Sars-CoV-2 quer durch die Bevölkerung nachverfolgt. Die sogenannte Maker-Szene brodelt vor Ideen zur Herstellung medizinischer Hardware (z.B. Beatmungsgeräte) nach dem Prinzip der computergestützten additiven Fertigung. Und staatlich verordnete Freiheits- und Gewerbebeschränkungen verlieren definitiv einen Teil ihres Schreckens, wenn man per Facebook oder Zoom Kontakt, Ausbildung und Beruf weiter pflegen kann.

          Widerstandsfähiger als je zuvor

          All das wäre noch in den prädigitalen 1950er Jahren unvorstellbar gewesen. Erst recht im 17. Jahrhundert, wo das Verhängnis in unerklärlicher, unvorhersagbarer und unheilbarer Weise über die Menschen hereinbrach. Die Qual der Ratlosigkeit entlud sich damals nicht selten in religiösen Exzessen und rassistischen Pogromen. Wie viel besser stehen wir heute da: Covid-19 kann und wird, anders als alle vorherigen Pandemien, durch strategische Intervention mit mächtigen Instrumenten beherrscht werden. Die Weltgesellschaft ist im 21. Jahrhundert nicht verwundbarer als in der Frühen Neuzeit, wie man fälschlicherweise aus Ursprung und Verbreitungsdynamik des Coronavirus schließen könnte. Nein, sie ist selbstwirksamer und widerstandsfähiger („resilienter“) denn je. Die Seuche wandelt sich im Anthropozän vom Schicksal zur gemeinsamen Herausforderung.

          Grundvoraussetzung dafür ist der richtige Umgang mit der Zeit. Eine Epidemie lässt sich im Keim ersticken, wenn in ihrer Anfangsphase zwei oder drei maßgeschneiderte Gegenmaßnahmen getroffen werden. Hat man dies versäumt, muss man den mühsamen Weg der kontrolliert verzögerten Durchseuchung nach Maßgabe der verfügbaren Therapiekapazitäten gehen – oder in einem Kraftakt (nationale Ausgangssperre, Kriegswirtschaft) versuchen, epidemiologisch Zeit zurückzugewinnen. Dies sind kühl kalkulierende Strategien, die sich an Datensätzen und Modellrechnungen orientieren – eine Weltpremiere für die wissenschaftliche Politikberatung. Möglich und sinnvoll, weil die Covid-19-Pandemie einen eher simplen Fall von komplexer Dynamik (stochastische Ausbreitung eines träg mutierenden Virus in relativ homogenen Populationen) darstellt. In einem beispiellosen Massenkurs wird gerade die Öffentlichkeit mit der zentralen Kurvenschar der Infektionsentwicklung vertraut gemacht.

          Nie war „Public Understanding of Science“ populärer und notwendiger. Diese Seuchendidaktik führt nun auch dem Laien vor Augen, was ein exponentieller Verlauf ist und was ein Wendepunkt bedeutet. Tatsächlich pausen sich die Naturgesetze in einer selbst für Wissenschaftler faszinierenden Klarheit in den weltweit geschauten Datengrafiken durch.

          Bürger, Experten, Unternehmer, Politiker starren nun gemeinsam auf die bunten Schaubilder, die enthüllen, welches Land sich gerade in welchem Epidemiestadium befindet und wer wo kostbare Interventionszeit hat verstreichen lassen. Gnadenlos bestraft der winzige Erreger die wissenschaftsfeindlichen Tölpel unter den Regierenden und bestätigt die Rationalen unter ihnen. Das Abflachen der Neuinfektionskurve ist 2020 zum herausragenden Gesellschaftsprojekt geworden, so wie das Steigern des Bruttosozialprodukts in Vor-Corona-Zeiten.

          Zierlicher Knochenmann

          Wird mithin also doch alles gut im Anthropozän? Perspektivwechsel in die Sixtinische Kapelle: zu den Fresken von Michelangelo Buonarroti, dem größten Genie der Kunstgeschichte. Wenn man das Glück hat, die monumentale Imagination des Jüngsten Gerichts an der Kapellenstirn in Ruhe betrachten zu dürfen, dann entdeckt man ganz unten links eine rätselhafte Darstellung des Todes. Der zierliche Knochenmann ist in ein Tuch gehüllt und führt wie gedankenverloren die Finger seiner linken Skeletthand ans Kinn. Lange Zeit dachte ich, dass er eine Unterwürfigkeitshaltung gegenüber dem oben triumphierenden Christus einnähme, aber jetzt ist klar: Der Tod wartet – geduldig bis zum Ende des letzten aller Tage, wo schließlich überreiche Ernte an fehlbaren Menschen auf ihn herabregnet. Vorher schickt er seine Seuchen, die besonders schrecklich erscheinen, wenn sie aus dem weltöffentlichen Nichts (wie dem Wildtiermarkt von Wuhan) kommen.

          Aber der Tod kann noch größere Trümpfe als Pandemien ausspielen – verdecktere, schleichendere, widersprüchlichere Gefahren, denen auch die modernsten Gesellschaften erliegen können. Weil sie diese Bedrohungen hartnäckig unterschätzen. Natürlich muss in diesem Zusammenhang von der menschengemachten Erderwärmung die Rede sein. Man muss hier nicht mit der Parade von zehntausend Belegen kommen, die zeigen, dass unsere Zivilisation mit (nach geologischen Maßstäben) stark überhöhter Geschwindigkeit auf eine Heißzeit zuschleudert, wo die Existenzgrundlage von Milliarden Menschen zusammenbrechen dürfte. Niemand will diese Erläuterungen im jetzigen Gemütszustand hören. Aber vielleicht mögen viele dem Physiker vertrauen, so wie sie dem Virologen vertrauen. Die wesentlichen Charakteristika der Corona-Krise lassen sich ohnehin auf die globale Klimakrise übertragen: die unerbittliche Gültigkeit der Naturgesetze; die kritische Bedeutung der Rechtzeitigkeit; die gelegentliche Notwendigkeit, alle Waffen, die man besitzt, ins Feld zu führen; die Bereitschaft, das Leben über das Geld zu stellen. Und auch die ominöse Kurve der weltweit kumulierten Covid-19-Fälle hat ein ikonisches Gegenstück, nämlich die berühmte Mauna-Loa-Kurve des Anstiegs der atmosphärischen CO2-Konzentration.

          Lehren für den globalen Klimaschutz

          Bleibt die Frage: Wie wollen wir es mit dem Klimaschutz halten? Wenn wir die Corona-Krise überstanden haben, vermutlich unter entsetzlichen Opfern, aber mit der Chance, die Moderne neu und sogar besser zu gestalten. Wenn wir uns der Fähigkeit bewusst geworden sind, Herausforderungen zu meistern, an denen frühere Generationen verzweifelt sind.

          Für die Antwort muss man vor allem begreifen, was beim gesellschaftlichen Umgang mit Corona anders ist als beim Klima. Erstens: Während sich in den letzten Pandemiewochen der Respekt für die medizinisch-wissenschaftlichen Fachleute zu wohlverdienter Bewunderung gesteigert hat, dauert eine skeptische bis feindselige Haltung gegenüber der Klimawissenschaft in Teilen der Öffentlichkeit an. In den Vereinigten Staaten ist diese Einstellung unter den Republikaner-Wählern sogar weiterhin mehrheitsfähig. Zweitens: Die Virus-Bedrohung umgibt uns in sinnlich wahrnehmbarer Unmittelbarkeit. Schreckliche Entscheidungen über Leben und Tod im Rahmen der Triage müssen hier und jetzt getroffen werden, vielleicht von Ärzten, die wir persönlich kennen. Regierungen müssen hier und heute wählen zwischen kantianischen (Würde und Wohlergehen von Individuen) und utilitaristischen (Funktionsfähigkeit des Kollektivs) Strategien. Beim Klima kann man bequem Betroffenheit und Verantwortung anonymisieren und im Nebel der Zukunft verschwinden lassen.

          Drittens: Im Kampf gegen Covid-19 erleben wir tatsächlich einen Honigmond der Solidarität. Die Menschen sind bereit, für eine überzeugend erklärte Politik persönliche Opfer zu bringen. Diese Bereitschaft hängt aber kritisch mit der fest erwarteten Befristung des Ausnahmezustands zusammen. Die Selbstlosigkeit dürfte rasch erodieren, wenn statt von Monaten ernsthaft von Jahren der massiven Einschränkung gesprochen würde. Beim Klima ist hingegen beharrliche Empathie mit jungen, ja auch noch ungeborenen Menschen über Jahrzehnte hinweg erforderlich. Mit anderen Worten, ein beispielloses zivilisatorisches Meisterstück.

          Die Lehren aus der Corona-Krise sollten uns trotzdem dazu ermutigen, das Meisterstück zu wagen. Zumal die kurzfristigen Wohlstandsverluste gering wären und mittelfristig bereits in Gewinne umschlagen würden, wie Dutzende von Studien aufzeigen. Im Anthropozän sind wir technisch, ökonomisch und sozial stark genug, auch den bisher größten unserer selbstgestarteten Asteroiden abzulenken. Es braucht dafür Grundvertrauen in die Wissenschaft als System, antizipative Vorstellungskraft über die direkte Erfahrung hinaus und eine strategische Geduld, die selbst Michelangelos Tod zermürben würde. Man könnte diese Kombination von persönlichen Tugenden und gesellschaftlichen Stärken auch als Vernunft im eigentlichen Sinne der Aufklärung bezeichnen.

          Im Anthropozän ist die Menschheit zu mächtig geworden – gegenüber sich selbst und gegenüber der Schöpfung – als dass sie es sich erlauben könnte, weitere dreißig Jahre unvernünftig zu sein. 1990 erschien der erste Sachstandsbericht des Weltklimarats.

          Der Autor ist Gründer und Emeritus des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Mitglied der Päpstlichen Akademie und war Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen.

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