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Regionalwahlen in Italien : Wo und wer ist denn nun das Volk?

  • -Aktualisiert am

Bologna, 19. Januar: Massendemonstration der Bürgerrechtsbewegung der „Sardinen“ gegen Matteo Salvini und die Lega Bild: dpa

Fällt die „Rote Emilia“ oder gerät Salvini auf seinem Marsch auf Rom ins Stolpern? Gewinnt der frühere Innenminister mit seiner rechts-nationalistischen Allianz in der Emilia Romagna, könnte es Neuwahlen in Italien geben.

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          Oben in Davos, heißt es, beraten Konzernmanager und Politiker einen Zehnjahresplan. Unten im Land schauen alle auf den Sonntag. Der Zehnjahresplan soll Italien Wachstum bringen. Am Sonntag aber sind Regionalwahlen in der Emilia Romagna, und hier, zwischen dem Apennin und dem Po, von Piacenza über Parma, Modena, Bologna bis nach Rimini, auf der Südseite des Flüsschens Rubicone, soll sich das Schicksal Roms entscheiden.

          Gewinnt Salvini mit seiner rechts-nationalistischen Allianz, dann erscheint die Koalition in der Hauptstadt so delegitimiert, dass es Neuwahlen gibt. So der Plan. Vielleicht können aber die Sozialdemokraten ihre Mehrheit verteidigen. Die Region, die sie seit Jahrzehnten regieren, die „Rote Emilia“, gehört zu den erfolgreichsten Italiens; warum sollte man sie abwählen? Gewinnt die linke Mitte, käme Salvinis Marsch auf Rom ins Stolpern.

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