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Das befreite Isjum im September: Ein Exhumierungsteam steht im Wald.

Kolumne „Bild der Woche“ : Die Männer von Isjum

Es gibt Hunderte von Fotos von Exhumierungen aus Isjum. Diese Bilder zeigen, was russische Eroberung bedeutet: Es gibt kein anderes Ziel als Vernichtung.
Thomas Mann mit seinem ältesten Enkel Frido im Jahr 1948

Thomas Mann als Vorbild : Wie die Demokratie siegen wird

Hundert Jahre nach Thomas Manns Rede „Von deutscher Republik“ sind seine damaligen Analysen wieder ganz aktuell – gerade im Blick auf die Herausforderung der Demokratie durch den Ukrainekrieg.
Die kopflose Statue des angeblich von den Nazis bestialisch ermordeten russischen Matrosen Ewgenij Nikonow im Hof des Geschichtsmuseums in Tallinn.

Kolumne „Echtzeit“ : Warten auf den russischen Angriff

Nachdem Putin die Mobilisierung ausgerufen hat, startete Estland Übungen für Reservisten. Ist man in Tallinn, merkt man sofort: Es ist mehr als nur Solidarität mit der Ukraine, es ist Verbundenheit.

Gasumlage : Deckel drauf!

Niklas Luhmann würde weinen: Die chaotischen Debatten um die Gasumlage zeigen, dass es auch Delegitimierung durch Verfahren geben kann.

Prechts Umgang mit Kritik : Grüße, ganz persönlich

Richard David Precht gibt Artikel falsch wieder und fordert die Degradierung von Journalisten, die ihn kritisieren. Zeit, über die Größe des Egos nachzudenken.

Urteil im Dangarembga-Prozess : Schuldspruch

Monatelang stand die letztjährige Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga in ihrem Heimatland Simbabwe vor Gericht. Jetzt ist das Urteil verkündet worden: schuldig.

DJV zum Rundfunkbeitrag : Klappe halten

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) meint, der Rundfunkbeitrag stehe „nicht zur Debatte“. Was bedeutet: Er steigt zwangsläufig. Wir wüssten gern, warum.

Bild von Frida Kahlo zerstört? : Brandstifter

Ein amerikanischer Unternehmer hat nach eigenen Angaben ein Werk Frida Kahlos verbrannt, um es in NFTs zu Geld zu machen. Mexikos Kulturministerium prüft, ob es sich um einen Straftatbestand handelt. Die Strafe wäre verdient.

David Salle und Janet Malcolm : Nr. 42

Der Maler David Salle war ein Star der Postmoderne. Heute ist er hauptsächlich deshalb noch bekannt, weil Janet Malcolm ihn 1994 im „New Yorker“ unter der Überschrift „41 Fehlstarts“ porträtierte. Jetzt wird er 70 Jahre alt. Wie hat er diesen Ruhm überlebt?

Versuch von Linkedin : Experiment mit 20 Millionen Nutzern

Finden Leute leichter über engere oder eher über lockere Kontakte einen neuen Job? Die Frage selbst ist fünfzig Jahre alt – das Ausmaß, mit dem sich Linkedin an eine Antwort gemacht hat, ist erstaunlich.

Precht und Welzer : Die totgeschwiegenen Promis

Der Auftritt von Richard David Precht und Harald Welzer wirkt wie ein Experiment, das testen soll, wie empfänglich die von ihnen so genannten Qualitätsmedien für Empörung sind.

Französische Straßennamen : Rue du cliché

Da kräht der gallische Hahn: Wenn es um die Benennung von Straßen geht, gedenkt die Grande Nation zwar gerne ihrer Nationalhelden, zeigt aber auch eine überraschende Liebe zu Federvieh.
Auf den Straßen von Teheran, zwei Wochen nach dem gewaltsamen Tod von Mahsa Amini

Nach dem Tod von Mahsa Amini : Der Schrei für das Recht auf Leben

Mahsa Amini starb an Polizeigewalt. Die Geschichte ist Teil einer langen Erzählung vom leisen, aber immer lauter werdenden Kampf der iranischen Frauen um Freiheit. Ein Gastbeitrag der iranischen Exil-Autorin Faribā Vafī.
Die Schriftstellerin Tsitsi Dangarembga in Harare.

Tsitsi Dangarembga verurteilt : Triumph der Willkür

Das Korruptionsgericht von Simbabwe hat die Schriftstellerin Tsitsi Dangarembga wegen Aufruf zur Gewalt schuldig gesprochen. Das groteske Urteil zeigt auch, wie realitätsnah ihre Bücher sind.
Löste die großen Proteste in Iran aus: die im Polizeigewahrsam ums Leben gekommene Masha Amini.

Proteste in Iran : Die Welt steht an einem Wendepunkt

Die Proteste in Iran nach dem gewaltsamen Tod von Mahsa Amini haben das Zeug, nicht nur das Regime in Teheran zu Fall zu bringen. Sie fordern den gesamten politischen Islam heraus. Ein Gastbeitrag.

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  • Winken und schweigen: Die britischen Royals im Juni bei einem ihrer Auftritte auf dem Balkon des Buckingham Palace

    Muslimisch-jüdische Kolumne : Eine britische Obsession

    Womit hat die Queen so viel Bewunderung verdient? Liegt es nur an unserer nichteuropäischen Herkunft, dass uns der königliche Hype der vergangenen Tage kaltlässt?
  • Proteste in Teheran nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini am 19. September 2022.

    Kolumne „Import Export“ : Für Jina

    Bei all dem Gerede über feministische Außenpolitik – wo ist die feministische Außenpolitik, wenn man sie braucht? Ein Nachruf auf Mahsa Amini.
  • Das Leo Baeck Institute in New York

    Neuer Direktor : Krah leitet Leo Baeck Institut

    Markus Krah promovierte am Jewish Theological Seminary in New York und war zuletzt Dozent für jüdische Religions- und Geistesgeschichte in Potsdam. Jetzt wird er Leiter des Leo Baeck Instituts.
  • Putins Propaganda : Siegeszeichen für die Ukraine

    Putin verfügt eine „Teilmobilmachung“. Sein Sprecher Peskow redet weiter von „Spezialoperation“. Vor der will sich Peskows Sohn drücken. Indes kommen Kämpfer des ukrainischen Asow-Regiments frei. Und zeigen ihren Widerstandswillen.
  • Eine üppig blühende und gleichzeitig schon dicht an dicht bauende großstädtische Zivilisation erwartete sie: So stellte sich der Illustrator von Edward Shippens 1883 erschienener Geschichte antiker und moderner Seeschlachten die Rückkehr der Sieger von Salamis vor – als sollte um Athen auf ewig nichts mehr ins Wasser fallen.

    Die Schlacht von Salamis : Wer wären wir ohne die Griechen?

    Hätten die Perser vor 2500 Jahren über die Griechen gesiegt, wäre wohl auch Sokrates nicht dazu gekommen zu untersuchen, wie Menschen eigentlich leben sollten. Ein Gastbeitrag über die Schlacht von Salamis.
  • Droht dem Westen: Der russische Präsident Wladimir Putin während seiner Fernsehansprache am Mittwoch

    Putins Schlachtplan : Droht eine nukleare Eskalation?

    Wladimir Putin hat eine „Teilmobilmachung“ verkündet. Schaut man genau hin, hat die Einberufung zum Krieg keine Grenzen. Die Russland-Expertin Sarah Pagung sagt, warum – und was das für den Westen bedeutet.
  • Nicht aufzuhalten: Giorgia Meloni von den  „Brüdern Italiens“ liegt in den Umfragen weit vorn. In Rom kleben ihre Wahlplakate auch an Bussen

    Wahlkampf in Italien : Giorgia Melonis toxische Liebe

    Bei einem Sieg von Italiens Mitte-rechts Bündnis muss sich die italienische Kulturszene auf düstere Zeiten einstellen. Giorgia Meloni wettert schon jetzt gegen Teile der Branche.
  • Sterben für Putins Palast? In Russland beginnt die Mobilmachung. Die endgültige Zahl der Einberufenen bleibt geheim.

    Russland im Kriegszustand : Gefängnis oder Tod

    Angesichts der Misserfolge seiner Armee in der Ukraine hat Russlands Präsident Putin die – angeblich teilweise – Mobilmachung angekündigt. Betroffene Wehrpflichtige haben die Wahl zwischen Front und Gefängnis. Der Krieg kommt nun in jedes russische Haus.
  • Mit Vorsicht genossen, ist Twitter ein Schwungrad unserer Debattenkultur.

    Generation Z : Hey, cool! Hey, blöd!

    Sind die Jüngeren gleichsam von einem anderen Stern, den Älteren wesensfremd? So wollen es ein paar pfiffige Geschäftsleute, die ihre Generation verkaufen.
  • Mit herablassender Miene hört sich Alice Weidel die Argumente von Marie-Agnes Strack-Zimmermann für wirksame Unterstützung der Ukraine an.

    TV-Kritik: Maischberger : Alice Weidels perfide Wortwahl

    In der Talkshow von Sandra Maischberger erweckt Alice Weidel den Eindruck, sie müsse nur warten, bis im Ukrainekrieg die Stunde ihrer Partei komme. Ihre Wortwahl zeigt, wie der neue Nationalismus denkt.