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Kolumne „Import Export“ : Für Putin war Syrien ein Truppenübungsplatz

  • -Aktualisiert am

Wladimir Putin und Bashar al-Assad 2020 in der Mariamitischen Kathedrale in Damaskus. Bild: AFP

2015 hat Putin mit Assad Syrien bombardiert. Die russischen Bomben schlugen noch einmal anders ein als Assads Kriegsgerät. Das, was er in Syrien erprobt hat, wendet er heute in der Ukraine an.

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          Wie eine Kolumne schreiben, wenn sich die Dinge stündlich, gar minütlich ändern. Wenn dieser Text erscheint, ist das, was hier steht, schon wieder von neuen Nachrichten überspült worden. Hoffen wir, dass sie milder ausfallen, als wir heute fürchten.

          2015 hat Putin mit Assad Syrien bombardiert. Die russischen Bomben, hieß es, schlugen noch einmal anders ein als Assads Kriegsgerät. Und viel mehr noch das Weg- und gleichzeitige Zusehen der internationalen Staatengemeinschaft. Dass Assad heute noch im Amt ist, hat er Putin zu verdanken. Dieser hat Assad nicht nur aus der Patsche geholfen, sondern konnte Syrien hervorragend als Truppenübungsplatz und Waffentestgelände nutzen.

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