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Precht und Flaßpöhler : Sie nennen es Freiheit

Wie sensibel darf es sein? Der Philosoph Richard David Precht während der phil.Cologne im September 2021 Bild: dpa

Die haltlosen Behauptungen der Impfskeptiker dringen immer weiter in die bürgerliche Mitte vor. Für die neue pandemische Situation ist das fatal.

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          Der Philosoph Richard David Precht, der sich gerne als sensiblen Denker präsentiert, mag keine Männer, die in seinen Augen zu sensibel sind, nicht wirklich männlich, zu weich – dann fehlt ihnen etwas Grundlegendes. Sie sind für ihn wie „alkoholfreies Bier“. Wenn schon Bier, dann doch bitte richtiges. Er sitzt im Fernsehstudio, umhüllt von Dunkelheit, in einem braunen Designer-Sessel, klagt über neue Zwänge und zu wenig Erotik in der Gesellschaft.

          Julia Encke
          Verantwortliche Redakteurin für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Ihm gegenüber hat, ebenfalls im Dunkeln, seine Kollegin Svenja Flaßpöhler Platz genommen, nur ihre Köpfe werden aus vielen Lichtquellen von oben hell angestrahlt, was vermutlich so etwas wie der gestirnte Himmel über ihnen sein soll.

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