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Unruhen in Amerika : In Fantasy folgte jetzt eine echte Polizeireform

Colson Whitehead 2019 im Frankfurt am Main Bild: Frank Röth

Der Schriftsteller Colson Whitehead hat bereits zweimal den Pulitzer-Preis gewonnen. Über ein Ende des Rassismus macht er sich keine Illusionen. Doch die Mitverantwortung des Präsidenten müsse jetzt klar benannt werden.

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          Wer dieser Tage Colson Whitehead eine E-Mail schreibt, erhält die automatische Antwort, dass er im Moment keine Schreibaufträge übernehme und auch keine virtuellen „Whatevers“. So heißt es da. Er verbringe Zeit mit seiner Familie.

          Sandra Kegel
          Verantwortliche Redakteurin für das Feuilleton.

          Man wundert sich nicht. Momentan, da Amerika nach dem Mord an George Floyd in Flammen steht, erhält er Anfragen im Minutentakt. Der Schriftsteller ist der Mann der Stunde. Im Jahr 1969 geboren, Sohn eines Unternehmensberaters aus Manhattan und Schulkamerad von Donald Trump Junior, hat er gerade zum zweiten Mal den Pulitzer-Preis für Belletristik erhalten, was in der mehr als hundertjährigen Geschichte dieses Preises nur drei Mal passiert ist.

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