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Jugendschutz im Internet : Wie wir Kinder im Netz besser schützen

  • -Aktualisiert am

Was guckst du, mein Kind? Für Eltern ist das oft eine bange Frage. Bild: dpa

Um Jugendliche vor gefährlichen Inhalten im Internet zu bewahren, unternehmen Plattformanbieter zu wenig. Sperren lassen sich umgehen. Doch was am Zigarettenautomat klappt, geht auch im Netz. Ein Gastbeitrag.

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          Filter, Filter, Filter – der Diskurs über den Einsatz von Filtermechanismen im Internet konzentriert sich in Deutschland auf Uploadfilter und die Urheberrechtssrichtlinie. Was für die einen heilbringend scheint, ist für die anderen des Teufels. Dabei sind schon jetzt in einigen Bereichen des Internets Filter im Einsatz, deren Wirkung ebenfalls beleuchtet werden sollte.

          Im Urheberrecht, aber auch in anderen Bereichen wie bei der Bekämpfung von Kinderpornographie, werden Inhalte unter Einsatz sogenannter Filter von Dienstanbietern geprüft. Ihr Einsatz soll dem Schutz von Grundrechten dienen und kann im Einzelfall unter Anwendung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes sogar verpflichtend sein. Betrachten wir den schwierigen Komplex Kinderpornographie: Hier setzen Unternehmen wie Twitter und Facebook die von Microsoft entwickelte Technologie PhotoDNA ein, mit deren Hilfe kinderpornographische Bilder im Internet erkannt werden, um sie zu blockieren und den Behörden zu melden.

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