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NABU fordert Jagdverbot : Wer Eisbären jagt, ist ein böser Inuit

  • -Aktualisiert am

Dieser Eisbär ist ziemlich sicher davor, gejagt und erschossen zu werden. Er lebt nämlich im Zoo von Hannover. Bild: dpa

Der NABU lanciert eine Petition, die mit der Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte indigener Völker schwer zu vereinbaren sein dürfte.

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          „Stoppt den Abschuss der Eisbären“ ist eine neue Petition der deutschen Nichtregierungsorganisation Naturschutzbund Deutschland (NABU) überschrieben, die dem „Abschuss für den Handel mit Eisbärenfellen und Trophäen“ ein Ende bereiten soll. Fünfzigtausend Stimmen möchte der NABU sammeln, die Zahl auf der Website „mitmachen.nabu.de“ betrug am 11. August schon 27.253 Stimmen.

          Im Unterschied zu Greenpeace oder dem World Wide Fund For Nature ist der NABU eine deutsche Umweltschutzorganisation mit einer international ausgerichteten Stiftung, auf deren Betreiben hin die Rettung der Eisbären von deutschem Boden ausgehen soll. Liest man unterhalb der Überschrift der Petition weiter, geht es nicht mehr um ein Jagdverbot für Eisbären, sondern um das Abstimmungsverhalten der EU-Kommission bei der nächsten Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES). Die Repräsentanten der Europäischen Union sollen nach dem Willen des Naturschutzbunds Deutschland das so-fortige Ende des Handels mit Eisbärenfellen, Jagdtrophäen und anderen Eisbärprodukten fordern.

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