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Von der Straße zur Sternküche : Wie hat Ihnen Kochen geholfen zu überleben, Herr Strohe?

  • -Aktualisiert am

Der auch durch TV-Auftritte bekannte Sternekoch Max Strohe blickt auf seinen ungewöhnlichen Weg zurück: Schulabbruch, Drogen, Armut und Obdachlosigkeit. Bild: Franz Grünewald

Max Strohes Weg in die Sterneküche war nicht gerade vorgezeichnet. Ein Gespräch über die Küche als Kampfplatz, den Blick ins Kühlhaus – und das Essen in fünfzig Jahren.

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          Als Max Strohe mit fünfzehn die Schule abbrach und schließlich – als letzte Chance – eine Lehre zum Koch begann, war sein Weg in die Sterneküche nicht vorgezeichnet. Strohe erlebte Armut, Obdachlosigkeit, Drogenabstürze und harte Jahre in der Ausbildung. In Berlin eröffnete er 2015 mit Ilona Scholl das Restaurant „tulus lotrek“, das 2017 seinen ersten Michelin-Stern verliehen bekam. Strohe ist heute einer der außergewöhnlichsten Köche Deutschlands – auch, weil er während der Corona-Pandemie 2020 „Kochen für Helden“ initiierte, eine Initiative, um Menschen in Funktionsberufen mit Essen zu versorgen. Dafür erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Jetzt erscheint sein erstes Buch: „Kochen am offenen Herzen“.

          Frankfurter Allgemeine Quarterly: Herr Strohe, in Ihrem Buch entsteht der Eindruck, dass die Arbeit in der gehobenen Küche von Romantik, aber auch viel Demütigung geprägt ist. Wie lebt man damit?

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