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„Erklärung der Vielen“ : Über 140 Kulturinstitutionen in Berlin bilden Bündnis gegen Rechts

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Einige der Vielen von Berlin: Shermin Langhoff (l.), Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters, Kai Uwe Peter, Vorstand der Stiftung Brandenburger Tor, Lilian Engelmann, Geschäftsführerin der neuen Gesellschaft für bildende Kunst, Kathrin Röggla, Vizepräsidentin der Akademie der Künste, Marc Grandmontagne, geschäftsführender Vorstand des Deutschen Bühnenvereins, Annemie Vanackere, Intendantin des HAU Hebbel am Ufer, Holger Bergmann, Vorstand des Vereins Die Vielen, Berndt Schmidt, Intendant des Friedrichstadt-Palasts, und Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats Bild: dpa

Mehr als 140 in Berlin, mehr als 250 im ganzen Land: Von der Staatsoper bis zur Kleinkunstbühne haben sich Kultureinrichtungen zu einem Bündnis gegen Rechts zusammengeschlossen. Gerade in kleineren Orten sei der Druck dramatisch gewachsen.

          In Berlin haben sich mehr als 140 Kulturinstitutionen zu einem Bündnis gegen Rechts zusammengeschlossen. Die Initiatoren stellten an diesem Freitag eine „Erklärung der Vielen“ vor, in der sie sich zum Engagement gegen Nationalismus und Intoleranz und für die Freiheit der Kunst verpflichten.

          „Ich hoffe, wir werden den Rechten von heute an das Leben deutlich schwerer machen“, sagte Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, der Dachorganisation von mehr als 250 Bundeskulturverbänden. Gerade in kleineren Orten sei der Druck von Rechts dramatisch gewachsen.

          In Berlin haben sich die meisten großen Kulturinstitutionen wie die drei Opernhäuser, alle führenden Theater, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Berliner Festspiele der Aktion angeschlossen. Auch zahlreiche kleinere Häuser und freie Initiativen sind vertreten. Der Anstoß kam von dem 2017 gegründeten Verein Die Vielen, der von der Stiftung des Fotografen Wolfgang Tillmans unterstützt wird.

          Ähnliche Bündnisse starteten auch in Düsseldorf, Hamburg und Dresden. Den Veranstaltern zufolge haben sich bundesweit rund 300 Kulturinstitutionen angeschlossen.

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