Müssen wir uns das Kinderkriegen verkneifen?
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Totalverantwortung von Eltern gegenüber ihren Kindern? Bild: dpa
Wär’s besser, wenn nichts entstünde? Für die Rettung der Erde scheint jedes Mittel recht. Jetzt wird wieder der Verzicht auf Nachwuchs nahegelegt.
Der Sohn wird jetzt bald vier. Muss man, wenn man im Lichte der brachial verdeutlichten Klimabelange alles noch einmal richtig durchdenkt, sich dafür schämen, dass er da ist? Und verbietet sich jedes weitere Kind in diesem Licht von selbst? Zumal von jedem in die Welt gesetzten Kind natürlich eine unübersehbare Generationenfolge ausgehen mag, deren Emissionen sich wiederum die Erzeuger dieses einen Kindes zuzuschreiben hätten.
Wie lange wird es da dieses öffentliche Wohlwollen noch geben, das ein kleines Kind mit seiner erwachsenen Begleitperson erfährt, diese aufgehellten Blicke und freundlichen Anreden nahezu überall, wo man zusammen aufkreuzt? Das könnte sich tatsächlich rasch ändern. Die Signale der Warmherzigkeit könnten Signalen der Ablehnung weichen. Das Kleinkind ist gerade dabei, einen Imagewandel vom rentenpolitischen Nützling zum klimapolitischen Schädling zu durchlaufen – nach dem Motto: schon wieder ein menschliches Emissionsbündel mehr!
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