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Extremwetterlagen in Amerika : Klimaflüchtlinge im eigenen Land

Apokalyptisch: Feuerwehrmänner müssen tatenlos mitansehen, wie Waldbrände in der Bergregion von Guinda, Kalifornien die Landschaft vernichten. Bild: AFP

Amerikaner müssen wegen des extremen Wetters immer häufiger umziehen. Das hat soziale Folgen für Städte wie Flagstaff und macht inzwischen jene Häuser in Miami teuer, die nicht am Meer liegen.

  • -Aktualisiert am
          5 Min.

          „Nach draußen zu gehen wurde einfach unerträglich.“ So beschrieb die Rentnerin Judith Saum kürzlich dem Radiosender NPR das Ende eines Traumes. Eigentlich wollte sie sich mit ihrem Ehemann Doug in Nevada zur Ruhe setzen, mit Blick auf die Berge und umgeben von Freunden. Doch schließlich zog das Paar dann quer durchs Land auf die andere Seite, nach New Hampshire an der Ostküste. Es waren die dauernden Buschbrände, die das Leben in der Nähe von Reno so unerträglich gemacht hatten – Judith Saum konnte den Rauch nicht vertragen. Damit gehört das Paar zu jenen Millionen Amerikanern, die Fachleute inzwischen als inländische Klimaflüchtlinge bezeichnen.

          Wald- und Buschbrände kommen durch die Erderwärmung immer häufiger vor. Familien zieht es aber auch nach Norden, weil die Klimaanlage in ihren Häusern die Stromrechnung in den immer heißer werdenden Sommern in die Höhe treibt oder weil die katastrophalen Fluten ihre Häuser wieder und wieder unter Wasser setzen.

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