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Kulturstiftung des Bundes : Katarzyna Wielga-Skolimowska wird Direktorin

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Eine neue Schlüsselfigur der Bundeskulturpolitik: Katarzyna Wielga-Skolimowska Bild: Picture Alliance

Katarzyna Wielga-Skolimowska hat drei Jahre lang das Polnische Kulturinstitut in Berlin geleitet. Jetzt wird sie neue Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes.

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          Die deutsch-polnische Theaterwissenschaftlerin Katarzyna Wielga-Skolimowska wird neue Künstlerische Di­rek­torin der Kulturstiftung des Bundes. Sie tritt die Nachfolge von Hortensia Völckers an, die die Stiftung seit ihrer Gründung vor zwanzig Jahren geleitet hat und im Herbst in den Ruhestand.

          Wielga-Skolimowska ar­bei­tete nach ihrem Studium am Adam Mickiewicz Institut in Warschau. Von 2013 bis 2016 war sie Leiterin des Polnischen Kulturinstituts Berlin, ehe sie vom Außenminister der damals neu gewählten PiS-Regierung entlassen wurde. Anschließend arbeitete sie bei der Bundeszentrale für Politische Bildung und in der Münchner Zentrale des Goethe-Instituts. Seit Herbst 2020 leitet Wielga-Skolimowska das Verbindungsbüro des Goethe-Instituts in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad, das die Gründung eines eigenständigen Standorts vorbereiten soll.

          Die in Halle residierende Kulturstiftung des Bundes fördert mit einem Jahresetat von 35 Millionen Euro aus dem Haushalt von Kulturstaatsministerin Claudia Roth Projekte und Programme im In- und Ausland. Zu den „Kulturellen Leuchttürmen“, die dauerhaft Zuschüsse erhalten, gehören die Kasseler Documenta, die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, die Donaueschinger Musiktage, das Berliner Theatertreffen und das Ensemble Modern.

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