https://www.faz.net/-gsh
Das blieb vom Investorentraum: einsame Straße in einem geplanten Madrider Wohlviertel, das durch die Krise überflüssig wurde

Eurokrise : Warum tranken die Pferde nicht?

Gibt es eine Alternative für Deutschland aus linker Perspektive? Wolfgang Streecks „Gekaufte Zeit“ ist das Buch zum politischen Streit um den Euro. Eine Kritik des Soziologen Christoph Deutschmann.

T. C. Boyle auf Twitter : Feuersaison

Die Plage der westlichen Zivilisation beschreibt T.C. Boyle schon lange. Sein Twitter-Tagebuch kalifornischer Realität wirkt angesichts der verheerenden Brände wie der Versuch, eine verschwindende Welt zu dokumentieren.

Hohenzollern : Verbandspolitik

Wer über Preußen forscht, gerät unter Druck der Hohenzollern. Die Vorsitzende des Historikerverbands bekommt es jetzt wegen eines Gastbeitrags in der F.A.Z. auch noch mit der verbandsinternen Opposition zu tun.

BDZV-Chef Döpfner : Von der Unabhängigkeit der Presse

Als Präsident des Verlegerverbands BDZV sitzt Springer-Chef Mathias Döpfner fest im Sattel. Warum, das deutet seine Grundsatzrede an: Er teilt in alle Richtungen aus. Nur die „Bild“-Zeitung ist seine offene Flanke.

Manipulationen weltweit : Facebooks Prios

Facebook brüstet sich mit dem Kampf des Unternehmens gegen politische Desinformation in seinem sozialen Netzwerk. Das interne Memo einer scheidenden Mitarbeiterin zeigt, welche Grenzen dieser Kampf hat.

Das neue hr2-Programm : Hellhörig bleiben

Reform eines traditionsreichen Rundfunkplatzes: Am Montag ist das neue Programm der Kulturwelle hr2 gestartet. Wie hört es sich an?

Russische Fernsehpropaganda : Reuetränen

In einer Satireshow des russischen Staatssenders RT verkörpert eine Moskauer Schauspielerin eine belarussische Demonstrantin. Kurz darauf bittet sie alle Belarussen für ihre „unentschuldbare Tat“ um Verzeihung.

Soziale Kälte : Die mangelnde Empathie der Reichen

Je reicher, desto weniger mitfühlend: Eine Studie zeigt, dass es wohlhabenden Menschen oft schwer fällt, die Gefühle anderer zu lesen. Weshalb?

"Festival della Bellezza" : Unter Männern

Beim "Festival della Bellezza" in Verona diskutieren über Eros und Schönheit – ausschließlich Männer. Wie kann Gleichberechtigung nur so rückwärtsgewandt sein?
Stilbildend für die fortgeschrittene Verbraucherin: Szene von der Fashion Week in Peking im März dieses Jahres

Modisches China : Die Suche nach dem ganz eigenen Stil

Welche Mode mögen die Chinesinnen? Handtaschen, die vor zehn Jahren als Inbegriff des Luxus galten, sind für die fortgeschrittene Verbraucherin von heute nur noch Einkaufsbeutel.
Macht den Kapitalismus platt, oder ihr werdet selbst plattgemacht: Poster des Cartoonisten Viktor Deni aus der frühen Sowjetzeit, 1919

Über die Blöcke hinaus gedacht : Die Dramatik der Gegenwart

Sozialismus und Kapitalismus waren Brüder: Der eine wollte die Zukunft beherrschen, der andere mit ihr spielen. Was wird nach dem Tod des einen? Wir müssen die Ideologien vergessen.

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

Sie interessieren sich für Literatur? Im F.A.Z.-Newsletter bekommen Sie immer freitags einen Überblick der wichtigsten Buchneuerscheinungen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Reise, Sachbuch und Belletristik.

Seite 3/4

  • Gewichtsverschiebungen in der Krise: Finanzminister Peer Steinbrück nimmt Maß

    Zukunft des Kapitalismus : Und wenn jetzt noch eine Krise käme?

    So sieht die Zukunft der Politik im bloßgestellten Kapitalismus aus: Von der Wirtschaftselite alleingelassen, ist sie mit mehr Macht ausgestattet und muss ihre Ohnmacht erkennen. Sie blickt in eine Zukunft, in der der Preis für die Krise erst noch bezahlt werden muss.
  • Wolfgang Schäuble fordert die Orientierung an Maß und Mitte

    Wolfgang Schäuble über Wege aus der Krise : Ohne Maß ist die Freiheit der Ruin

    Mit ein paar Justierungen an den Stellschrauben der Regulierung wird es nicht getan sein: Die Finanzwirtschaft muss in der Krise die Lasten übernehmen - und die Verantwortung. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble fordert eine Besinnung auf die Wertgrundlagen der kapitalistischen Ordnung.
  • Symbol des polnischen Kapitalismus: die Wallfahrtskirche Lichen

    Zukunft des Kapitalismus (19) : Licheń lässt mir keine Ruhe

    Ein katholischer Themenpark in Polen zeigt in Gigantomanie, wie unsere kapitalistische Zukunft aussieht: Investitionen ohne Rendite, sich selbst perfektionierende Formen, kalte Pracht ohne Sinn.
  • Sinnsuche auf breiter Basis: Kirchentagsbesucher in Bremen

    Zukunft des Kapitalismus (17) : Der Untergang findet nicht statt

    Die Marktwirtschaft kennt keine bösen oder guten Absichten. Ihr liegt nur am moralfreien, sinnlosen Tausch. Wenn sie alles beherrscht, ist der Kollaps wahrscheinlich. Doch wir sind gerade Zeugen einer breiten Gegenbewegung.
  • Zukunft des Kapitalismus (16) : Das Monster in der Grube

    Man müsse Feuer mit Feuer bekämpfen, sagen die Krisenmanager der Politik. Warum versuchen wir es nicht einmal mit Wasser? Wer das Gemeinwesen stärken will, muss soziale Gerechtigkeit fordern. Ein Plädoyer des Schriftstellers Ingo Schulze.
  • Seine staatlichen Eingriffe brachten wenig: Franklin D. Roosevelt

    Zukunft des Kapitalismus (15) : Haben wir denn im Kapitalismus gelebt?

    Wären die zyklischen Wirtschaftskrisen das direkte Ergebnis einer kapitalistischen Ordnung, dann müssten sie ähnlich verlaufen. Das tun sie aber nicht. Wer den Staaten beim Krisenmanagement zuschaut, sieht auch, dass die Schuld nicht beim Markt, sondern bei der Politik zu suchen ist.
  • Homo homini lupus? Der Kapitalismus ist nach wie vor die beste Gesellschaftsordnung, die wir haben

    Zukunft des Kapitalismus (14) : Global robust, lokal verwundbar

    Der Kapitalismus hat manches überstanden, er wird auch durch diese Krise nicht in Gefahr kommen. Behält man die jeweilige Rahmenordnung im Auge, wird sich das System auch in Zukunft konstruktiv behaupten. An Alternativen fehlt es ohnehin.
  • Zukunft des Kapitalismus (13) : Das dünne Eis der Fiktion

    Die Wirtschaftskrise offenbart auch eine Krise des Romans: Er ist nicht länger ein Instrument der Welterklärung. Die gegenwärtige Literatur hat sich dem Realismus verschrieben und kann die ins phantastische gesteigerte Realität nicht mehr darstellen.
  • Der atemlose Gang des Kapitalismus: der „Walking Man” vor dem Hauptgebäude der Münchener Rück

    Zukunft des Kapitalismus (12) : Ohne Aufstiegswille kein Kapitalismus

    Allein mit sanften Methoden lassen sich die Finanzinvestoren nicht auf den Boden der Realität zurückholen. Nur durch umfangreiche Staatsmaßnahmen kann die polarisierende Dynamik des Kapitalismus gebändigt werden, meint der Soziologe Christoph Deutschmann.
  • Schlangen in der großen Krise: Beim Berliner Postscheckamt versuchen Tausende, 1929 ihr Geld abzuheben

    Zukunft des Kapitalismus (11) : Was starrt ihr alle auf 1929?!

    So schlecht hat das deutsche Nachkriegsmodell nicht funktioniert, wie ihm seine Gegner jetzt gerne unterstellen. Deutschland tut genug und ist längst da, wo die Amerikaner es haben wollen. Aber die nächste Krise kommt bestimmt: die Rente!
  • Wir müssen den Kapitalismus begreifen: Heiner Flassbeck

    Die Zukunft des Kapitalismus (10) : Was sozial ist, schafft Arbeit!

    Uns allen könnte es besser gehen, wenn wir uns mit zwei Prozent Wachstum begnügten. Aber das wollen die Akteure am Finanzmarkt nicht. Wenn nicht nur Arbeiter, sondern auch Unternehmer und Investoren gegen die Zocker aufbegehren, gibt es eine Chance.
  • Wäre der Kapitalismus bloß im Westen geblieben: Passanten in Bratislava vor einer McDonald's-Werbung

    Die Zukunft des Kapitalismus (9) : Amüsieren? Erst mal können vor Lachen!

    Der Kapitalismus im Osten Europas hat seinen Turbo eingebüßt: In der Tasche klimpern nur noch kleine Euro-Münzen und das Volk muss wieder sparen. Doch wie das überhaupt gehen soll, fragt sich der slowakische Schriftsteller Michal Hvorecky.
  • Enteignung qua Einkommenssteuer: Peter Sloterdijk kritisiert den modernen Steuerstaat

    Die Zukunft des Kapitalismus (8) : Die Revolution der gebenden Hand

    Die kapitalismuskritische Linke definiert das Eigentum als Diebstahl. Der größte Nehmer ist aber der moderne Staat. Wir leben in einem steuerstaatlich zugreifenden Semi-Sozialismus - und niemand ruft zum fiskalischen Bürgerkrieg auf.
  • Meinhard Miegel

    Die Zukunft des Kapitalismus (7) : 2015 - das Jahr der finalen Krise

    Wachstum hebt den Wohlstand nicht. Wir müssen auf das Niveau unserer wirklichen Leistungsfähigkeit zurücksinken, sonst droht die nächste Krise. Dann wackeln nicht nur Banken und Unternehmen, sondern ganze Staaten, meint der Sozialwissenschaftler Meinhard Miegel.
  • Prämien und staatlich kreditfinanziertes Wachstum gehören abgewrackt: Paul Kirchhof

    Die Zukunft des Kapitalismus (6) : Der Schaden der anderen

    Unser Denken ist verwirrt. Auf Kredit versuchen wir, das Wachstum in Schwung zu bringen, statt die Staatsschulden abzubauen. Unsere Wirtschaftsakteure müssen dringend wieder in die Verantwortung genommen werden. Eigentum kann es nur noch in begrenzter Freiheit geben, meint der Finanzrechtler Paul Kirchhof.
  • Die Zukunft des Kapitalismus (5) : Die nächste Blase schwillt schon an

    Die Wirtschaftspolitik in der Krise gleicht einer Notoperation ohne jede Kenntnis der Anatomie. Über die Grundlagen von Zins, Geld und Markt täuschen wir uns nach wie vor. Auf die Kreditsicherheit der Unternehmen kommt es an.
  • Zukunft des Kapitalismus (4) : Die Firma ist eine Zumutung

    Ist der Kapitalismus reformierbar? Man kann den Virus der Gewinnorientierung nicht abschaffen, sondern durch Einbettung und Rahmung nur zähmen wollen. Der Soziologe Dirk Baecker über die Zumutungen kapitalistischen Wirtschaftens und die Tugend, die ihn beherrschbar macht.
  • Ein Grenzgänger: Michael Ungethüm

    Die Zukunft des Kapitalismus (3) : Wettbewerb ist ein Gebot der Nächstenliebe

    Wir haben zu viel zu wissen gekriegt und fangen zu wenig damit an. Das Soziale an der Marktwirtschaft ist keine Kompensation für das, was Markt und Marktwirtschaft angerichtet haben. Der Schriftsteller Martin Walser hat jemanden entdeckt, der den Kapitalismus der Zukunft lebt.
  • Er gab den Startschuss für die Marktwirtschaft: Ludwig Erhard, porträtiert von Bernhard Buffet

    Zukunft des Kapitalismus (2) : Modell Deutschland

    Der Kapitalismus hat nicht versagt. Aus den in seiner Existenz unvermeidlichen Krisen ziehen wir mehr Gewinn als Verlust. Karen Horn vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln in unserer neuen Serie über die Zukunft des Kapitalismus.