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Das blieb vom Investorentraum: einsame Straße in einem geplanten Madrider Wohlviertel, das durch die Krise überflüssig wurde

Eurokrise : Warum tranken die Pferde nicht?

Gibt es eine Alternative für Deutschland aus linker Perspektive? Wolfgang Streecks „Gekaufte Zeit“ ist das Buch zum politischen Streit um den Euro. Eine Kritik des Soziologen Christoph Deutschmann.

Tumult im Teatro Real : „Volksoper“

Die Oper in Madrid erlebt eine besondere Premiere. Gäste auf den preiswerten Plätzen, die eng beieinander saßen, während Betuchtere viel Platz hatten, proben den Aufstand.

Neue Enzyklika : Alle Brüder

In seiner neuen Enzyklika tritt der Papst als Anwalt des globalen Wir-Gefühls auf. So verbindet sich Seelsorge mit einem politischen Traum der Weltverbesserung.

Serdar Somuncu und Radioeins : Streng überwacht vom Programmchef

Was ist denn nun mit Satire? Serdar Somuncu wird aufgrund politisch unkorrekter Aussagen in einem Podcast von radioeins angefeindet. Beim verantwortlichen Sender RBB versuchte man sich in Schadensbegrenzung. Das sorgte für noch mehr Verwirrung.

Abgesagtes Oktoberfest : Koa Wiesn

Ein paar Unerbittliche, ein paar Polizisten – sonst ist die Bavaria allein auf der Theresienwiese, wo an diesem Samstag das Münchner Oktoberfest hätte eröffnet werden sollen. Vieles rauscht ihr durch den Kopf.

T. C. Boyle auf Twitter : Feuersaison

Die Plage der westlichen Zivilisation beschreibt T.C. Boyle schon lange. Sein Twitter-Tagebuch kalifornischer Realität wirkt angesichts der verheerenden Brände wie der Versuch, eine verschwindende Welt zu dokumentieren.

Hohenzollern : Verbandspolitik

Wer über Preußen forscht, gerät unter Druck der Hohenzollern. Die Vorsitzende des Historikerverbands bekommt es jetzt wegen eines Gastbeitrags in der F.A.Z. auch noch mit der verbandsinternen Opposition zu tun.

BDZV-Chef Döpfner : Von der Unabhängigkeit der Presse

Als Präsident des Verlegerverbands BDZV sitzt Springer-Chef Mathias Döpfner fest im Sattel. Warum, das deutet seine Grundsatzrede an: Er teilt in alle Richtungen aus. Nur die „Bild“-Zeitung ist seine offene Flanke.

Manipulationen weltweit : Facebooks Prios

Facebook brüstet sich mit dem Kampf des Unternehmens gegen politische Desinformation in seinem sozialen Netzwerk. Das interne Memo einer scheidenden Mitarbeiterin zeigt, welche Grenzen dieser Kampf hat.

Das neue hr2-Programm : Hellhörig bleiben

Reform eines traditionsreichen Rundfunkplatzes: Am Montag ist das neue Programm der Kulturwelle hr2 gestartet. Wie hört es sich an?
Stilbildend für die fortgeschrittene Verbraucherin: Szene von der Fashion Week in Peking im März dieses Jahres

Modisches China : Die Suche nach dem ganz eigenen Stil

Welche Mode mögen die Chinesinnen? Handtaschen, die vor zehn Jahren als Inbegriff des Luxus galten, sind für die fortgeschrittene Verbraucherin von heute nur noch Einkaufsbeutel.
Macht den Kapitalismus platt, oder ihr werdet selbst plattgemacht: Poster des Cartoonisten Viktor Deni aus der frühen Sowjetzeit, 1919

Über die Blöcke hinaus gedacht : Die Dramatik der Gegenwart

Sozialismus und Kapitalismus waren Brüder: Der eine wollte die Zukunft beherrschen, der andere mit ihr spielen. Was wird nach dem Tod des einen? Wir müssen die Ideologien vergessen.

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

Sie interessieren sich für Literatur? Im F.A.Z.-Newsletter bekommen Sie immer freitags einen Überblick der wichtigsten Buchneuerscheinungen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Reise, Sachbuch und Belletristik.

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  • Auch für die Piratenpartei gilt: Es kommt auf das Verhältnis von individueller Freiheit und Solidarität an

    Piratenpartei : Unter nichtgrünen Sozialiberadikalen

    Man nennt sie Internetpartei, neueste Linke und erste Basisdemokraten seit dem grünen Rotationsprinzip: Die Piraten haben in Offenbach auf dem Bundesparteitag zugestimmt und widersprochen.
  • „Occupy Wall Street“ : Ideen kann man nicht räumen

    Wie geht es mit der „Occupy Wall Street“-Bewegung nach der Schließung mehrerer Zeltlager weiter? Ein Blick in die amerikanische Vergangenheit zeigt: Es muss noch nicht vorbei sein.
  • Zwei Jahre vor Geburt des Verfassers hatten Geldscheine Billionenwert: Reichsbanknote von 1924 in den Händen eines Sammlers

    Stabilität vor Volksentscheid : Der Schamfleck ist die Geldverachtung

    Wer das Ökonomische geringschätzt, weiß gar nicht, welche politische und kulturelle Leistung eine stabile Währung darstellt. Eine Antwort auf Jürgen Habermas und Frank Schirrmacher.
  • „Lasst uns die Generation sein, die die Tyrannei des Öls beendet“: Die Polizei geht in San Diego gegen Demonstranten vor

    Weltweite Proteste : Ein Planet in Bewegung

    Heute werden mehr als 10.000 Klimaaktivisten das Weiße Haus umzingeln. Ein Netzwerk von Ökoaktivisten organisiert den weltweiten Protest.
  • Ausblick auf eine misslingende Zukunft: Der Gipfel in Cannes zwischen Absperrungen und fehlenden Menschen

    Nach den Gipfeltagen : Die Schönheit der Chance

    Die Zahlen sagen nichts. Wir müssen selbst herausfinden, wie es nach der Katastrophe weitergeht. Den Politikern, zeigte der Gipfel in Cannes, sollte man das besser nicht allein überlassen.
  • Können in der Krise die Technokraten Monti und Papademos den Karren aus dem Dreck ziehen?

    Euro-Krise : Vereinigte Staaten von Europa?

    Der Euro ist nicht die Krönung des Einigungsprozesses. Er hat auch als „Motor“ versagt. Deutsche Politiker wollen das Einheitsprojekt nun erst recht forcieren. Sie werden scheitern.
  • Es tobt ein Machtkampf zwischen dem Primat des Ökonomischen und dem Primat des Politischen

    Der griechische Weg : Demokratie ist Ramsch

    Wer das Volk fragt, wird zur Bedrohung Europas. Das ist die Botschaft der Märkte und seit vierundzwanzig Stunden auch der Politik. Wir erleben den Kurssturz des Republikanischen.
  • Das Unvereinbare gleichzeitig sagen: Kanzlerin Merkel bei ihrer gestrigen Rede im Bundestag

    Merkels Mittwochsrede : Nur immer weiter im Text

    In ihrer Rede im Bundestag versuchte sich Angela Merkel an einer unlösbaren Aufgabe. Indem sie vor großen Gefahren warnte, wollte sie beruhigen. Indem sie aber beruhigte, verunsicherte sie zugleich.
  • War als erster Kulturstaatsminister Mitglied der rot-grünen Bundesregierung: Michael Naumann

    Krise des Bürgertums : Auch die Linken haben nichts geahnt

    Links sind höchstens noch die Erinnerungen: Als die Finanzmärkte entfesselt wurden, entschied sich die rot-grüne Regierung, das Großkapital zu fördern. Wir brauchen bürgerliche Kontrollen, die der Fuck-you-Politik der Finanzwelt etwas entgegensetzen.
  • Der bedeutendste Dramatiker der Gegenwart: Botho Strauß

    Krise des Bürgertums : Klärt uns endlich auf!

    „There is no alternative“ - die politische Losung unserer Zeit kann nur als Fluch ausgestoßen werden. In der Krise fordert Botho Strauß von den politisch Handelnden Vernunft, klare Worte und wahre Aufklärung.
  • Vertrauensverluste verschärfen die Krise in ihrer dritten Phase. Besonders dramatisch ist der Zweifel an der Sicherheit amerikanischer Staatsanleihen

    Eine Verteilungsfrage : Die nächste Stufe der Finanzkrise

    Welche Möglichkeiten hat die Politik noch, des Finanzsystems Herr zu werden? Die Lösung der Schuldenkrise ist eine Verteilungsfrage: Wer bezahlt, was längst ausgegeben wurde?
  • So schön könnte es aussehen, so wird es nicht sein: Die Bahn AG lehnt den Siegerentwurf des von ihr selbst ausgeschriebenen Wettbewerbs für den Neubau den Münchner Hauptbahnhofes ab

    Deutsche Bahnhöfe : Freie Fahrt für den Ignoranz-Express

    Chronische Nachrichten vom aktiengesteuerten Banausentum: Die Deutsche Bahn versagt als Bauherr mit geradezu ungenierter Sturheit. So lässt sie die Bahnhöfe als wichtige öffentliche Räume in architektonischer Beliebigkeit verkommen.
  • Wachtumsskepsis: Ein Attac-Anhänger protestiert gegen Kohle- und Atomenergie

    Globalisierungskritik : Der gute Gewissensbiss

    Gralshüter radikaler Positionen: Das Netzwerk Attac Deutschland versammelte in Berlin zweitausende Bewegte zu einem Kongress. Einig ist man sich nur darin, vom Wachstumsparadigma Abschied nehmen zu wollen.
  • Eine gewerkschaftliche These wider den Wettbewerb:Leiharbeiter sind nicht Teil der Organisation, für die sie arbeiten

    Lohngleichheit : Der Herr hat einen Denar gezahlt

    Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - so steht es schon im Matthäus-Evangelium. Die Gewerkschaften verwenden diesen Satz in der Debatte um Leiharbeit, wissend, dass gleiche Entlohnung die Arbeitslosigkeit befördern wird.
  • Verfrühter Schwanengesang? Die Systemfrage kann sich auch auf die Mängelbeseitigung reduzieren

    Zukunft des Kapitalismus : Wie man den Korken aus der Flasche bekommt

    Nicht der Kapitalismus steht auf dem Prüfstand, sondern die Art, wie wir ihn für unsere Zwecke nutzen. Statt das gesamte System in Frage zu stellen sollte man die deformierte Soziale Marktwirtschaft wieder funktionsfähig machen, meint der Wirtschaftstheoretiker Wolfgang Müller-Michaelis.
  • Im Euro vereint: die Euro-Skulptur vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt

    Zukunft des Kapitalismus : Ein Kontinent als Schutzzone

    Es gibt kein anderes Wirtschaftssystem als den Kapitalismus. Aber der Staat muss ihn regulieren. Unser Staat heißt Europa: Deshalb brauchen wir eine europäische Vision, fordert der französische Intellektuelle Emmanuel Todd.
  • Zukunft des Kapitalismus : Retter, die alles noch schlimmer machen

    Was lange als Leistungsstärke der Finanzwirtschaft gelobt wurde, zeigte in der Krise sein wahres Gesicht. Der Verwilderung der Bankenbranche ist nur mit einer Neuordnung des globalen Währungssystems beizukommen.
  • Liegen nur auf der faulen Haut: unsere Kinder

    Serie „Die Zukunft des Kapitalismus“ : Die Abschaffung der Kindheit

    Unsere ersten Jahre sind die unproduktivste Phase unseres Lebens: Zeit genug, etwas dagegen zu tun. Ein fiktives Gespräch über eine reale Bedrohung mit Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Johannes Haarer, Leiter des Maturitas Instituts in Berlin-Dahlem.
  • Banditenkapitalismus in gelbem Sakko: Lebensgenuss auf der Moskauer Millionärsmesse

    Serie „Die Zukunft des Kapitalismus“ : Seelen im Sonderangebot

    Wohlstand ja, Kapitalismus nein: Das russische Volk sehnt sich nach dem Lebensstandard des Westens, will sich aber weiter im Gefühl moralischer Überlegenheit sonnen. Der Kapitalismus und die russische Seele kommen nicht zusammen. Russland steckt in der Klemme.