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Zukunft des Goethe-Instituts : Wir wollen mehr, als ein Orchester ins Ausland zu schicken

Das Goethe-Institut ist auf der Suche nach einer neuen Debattenkultur. Bild: dapd

Das Goethe-Institut plant in seiner Programmarbeit neue Schwerpunkte. Ein Gespräch mit dem Generalsekretär Johannes Ebert über Debattenkultur, Populismus und sexuelle Aufklärung.

          5 Min.

          Kürzlich hat das Goethe-Institut die Schwerpunkte der Programmarbeit in den kommenden Monaten verkündet. Es wird um Feminismus und Geschlechtergerechtigkeit in verschiedenen Ländern gehen, mit Festivals in Brüssel und Kairo sowie einer neuen arabischsprachigen Website, die Genderfragen und Sexualität thematisiert. Auch die deutsch-französische Zusammenarbeit soll gestärkt werden. Besteht die Gefahr, dass Ihr Institut zu einer Anstalt für Weltverbesserung wird?

          Paul Ingendaay

          Europa-Korrespondent des Feuilletons in Berlin.

          Nein, so sehen wir das nicht. Es sind ja die großen Themen, die uns bewegen! Unser Auftrag kommt in denkbar lapidaren Worten daher: Kulturaustausch mit der Welt. Förderung der deutschen Sprache. Information über Deutschland. Darunter lässt sich viel fassen, es ist aber definitiv mehr, als ein Orchester ins Ausland zu schicken. Den emanzipatorischen und aufklärerischen Ansatz leugnen wir nicht. Man darf sich nur nicht verzetteln.

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