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„Neo Magazin Royale“ : Böhmermann-Comeback am 12. Mai

  • Aktualisiert am

Bald wieder auf Sendung: Jan Böhmermann. Bild: dpa

Sechs Wochen Pause sind genug: Böhmermanns „Neo Magazin Royale“ soll vor Pfingsten wieder auf Sendung gehen – auf den alten Sendeplätzen bei ZDF Neo und, zwei Tage später, im Hauptgramm des Mainzer Senders.

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          Nach dem Ärger um sein Schmähgedicht auf den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat die Auszeit von Jan Böhmermann bald ein Ende. Wie die ZDF-Sendung „Neo Magazin Royale“ an diesem Montag über Facebook mitteilte und das ZDF gegenüber FAZ.NET bestätigt hat, wird am 12. Mai erstmals nach über einem Monat Pause wieder eine neue Folge ausgestrahlt.

          Mit der Sonntagsshow „sanft & sorgfältig“ auf radioeins hingegen werde er aufhören, teilte Böhmermann auf seiner Facebook-Seite mit. „Seit über drei Jahren entblößen wir uns jeden Sonntag in unserer Gesprächstherapiesendung“, schrieb Böhmermann mit seinem Partner Olli Schulz. „Unsere treuesten Stalker...äh...Hörer wissen, dass wir seit längerem in der Show ganz offen übers Aufhören nachgedacht haben. Völlig unabhängig davon, dass Jan gerade quasi das Bundeskanzleramt in Brand gesetzt hat, ist der Zeitpunkt unseres Abschiedes nun tatsächlich gekommen.“

          Die Aufzeichnung der neuen „Neo Magazin Royale“-Sendung findet nach Angaben des ZDF am 11. Mai statt, die Ausstrahlung tags darauf um 22.45 Uhr bei ZDF Neo. Eine Wiederholung im Hauptprogramm des ZDF läuft gegen Mitternacht in der Nacht von Freitag auf Samstag.

          Böhmermann war seit seiner letzten Sendung Ende März nicht mehr auf Sendung und ließ neben seinem „Neo Magazin Royale“ auch seine wöchentliche Radio-Sendung mit Olli Schulz ausfallen. Auch bei der Grimme-Preisverleihung am 8. April trat Böhmermann, anders als geplant, nicht auf.

          Anlass des Streits war das umstrittene Satire-Gedicht über Erdogan vom 31. März. Die folgende Auseinandersetzung schlug politisch hohe Wellen, nachdem der türkische Präsident Strafanzeige gestellt hatte und Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Zustimmung zu einem Verfahren nach §103 Strafgesetzbuch erteilte, welches die Beleidigung eines ausländischen Staatsoberhauptes unter Strafe stellt.

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