Islamismus :
Der Nährboden des Terrors

Von Susanne Schröter
Lesezeit: 6 Min.
Die Abgeordneten der französischen Nationalversammlung gedenken dem ermordeten Lehrer Samuel Paty
Mit dem Vorwurf der Islamophobie werden regelmäßig Kritiker von Gewalt und Repression zum Schweigen gebracht. In Frankreich hatte das tödliche Folgen. Ein Gastbeitrag.

In Paris wurde der Lehrer Samuel Paty, der mit seinen Schülern über republikanische Werte diskutierte, Opfer einer Mobbingkampagne muslimischer Eltern, die ihm „Islamophobie“ vorwarfen. Er meldete, bedroht worden zu sein, doch niemand nahm sich der Sache an. Stattdessen griff ein radikaler Imam den Fall auf. Wüste Beschuldigungen des Lehrers als Feind des Islams sowie seine persönlichen Daten gelangten ins Internet. Ein junger Muslim, der seit vielen Jahren in Frankreich lebte und ganz offensichtlich einen tiefen Hass auf alles Nichtmuslimische kultiviert hatte, griff die Informationen auf, reiste zur angegebenen Schule, zog dort Erkundigungen über den Lehrer ein und enthauptete ihn dann auf seinem Heimweg. „Ich habe einen eurer Höllenhunde exekutiert, der es gewagt hat, Mohammed zu erniedrigen“, twitterte er anschließend. Seitdem wird das Internet, auch in Deutschland, von muslimischen Beifallsbekundungen für den Attentäter geflutet.

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