https://www.faz.net/-gqz-9oq6u

Kein Konzert in Iran : Joss Stone wird Einreise verweigert

  • Aktualisiert am

Die britische Soul-Sängern Joss Stone bei einem Konzert in Havanna. Bild: EPA

Es sollte wohl die letzte Station ihrer Welttour sein: Am vergangenen Sonntag wollte Joss Stone nach Iran reisen. Dort wird der britischen Sängerin die Einreise jedoch verweigert.

          Iranische Behörden haben der britischen Soul-Sängerin Joss Stone die Einreise verweigert. Sie wollte am vorigen Sonntag über Oman auf die südiranische Kisch-Insel reisen. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna vom Donnerstag hatte Stone jedoch dafür nicht die erforderlichen Unterlagen.

          Die Musikerin sei jedoch nicht – wie auf ihrer Instagram-Seite dargestellt – nach der Einreise inhaftiert worden, so die Behörden in Kisch. Sie habe lediglich nach einer Nacht mit dem nächsten Flug Iran Richtung Vereinigte Arabische Emirate verlassen müssen.

          Konzerte ohne Genehmigung nicht erlaubt

          Ausländische Touristen brauchen für Kisch, eine Freihandelszone im Persischen Golf, kein Einreisevisum, da es von der Insel aus kaum Möglichkeiten gibt, ans Festland zu kommen. Es wird daher vermutet, dass die Iraner eher befürchtet hatten, die 32-jährige Stone könne ein Konzert planen. Dies ist in Iran ohne Genehmigung der Behörden grundsätzlich verboten.

          In den sozialen Medien bedauerten viele Perser die Entscheidung der Behörden: „Liebe Joss, Du durftest nicht im Iran sein, aber im Herzen der Iraner bist Du mit Deiner herrlichen Stimme immer“, so lautete einer der Posts.

          Auf ihrer Welttour hatte Stone im März bereits Konzerte in Syrien, Kurdistan und Nordkorea gegeben. Iran sollte die letzte Station ihrer Tour sein.

          Weitere Themen

          Hoffnung im Angesicht der Apokalypse Video-Seite öffnen

          Filmkritik „Endzeit“ : Hoffnung im Angesicht der Apokalypse

          Blutverschmierte Münder, abgehackte Gliedmaßen und Non-Stop-Action – so kennt man als geneigter Zuschauer das Zombiefilm-Genre. Wie sich der deutsche Film „Endzeit“ dagegen abhebt und warum man gerade als Nicht-Zombie-Fan den Gang ins Kino wagen sollte, erklärt F.A.Z.-Redakteur Andreas Platthaus.

          Topmeldungen

          Wirtschaft in Amerika : Trumps Sommer des Missvergnügens

          Signale eines Konjunktureinbruchs in Amerika machen Trump nervös. Die Wirtschaftslage könnte seine Wiederwahl 2020 gefährden. Die Reaktion des Präsidenten zeigt ein bekanntes Muster.
          Der gemeinnützige Verein Deutsches Tagebucharchiv e. V hat seinen Sitz in Emmendingen, einer Stadt im Südwesten Baden-Württembergs.

          Erinnerungen : Einblicke in die deutsche Seele

          Das Deutsche Tagebucharchiv sammelt Lebenserinnerungen und Briefe jeglicher Art – von ganz gewöhnlichen Menschen. Es sind faszinierende Dokumente,die die Vergangenheit spürbar machen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.