Eingeladen bei türkischen Bekannten in Berlin: Das Ritual des Fastenbrechens während des Ramadans folgt genauen Regeln und sagt viel über den sozialen Status der Familie aus. Bald ist Sonnenuntergang - und der Tisch gedeckt.
Der Rapper, der sich „Haftbefehl“ nennt und aus Offenbach stammt, spricht im Interview über Schutzgeld, Drogen und die Frage, wann Integration gelingen kann.
Die „Birkin“ und die „Kelly“ kennen modeversierte Menschen als besonders begehrte Handtaschen. Nun hat die „New York Times“ eine neue „It bag“ ausgemacht – in Deutschland, für einsfuffzig.
Zwei neue Studien machen Geisteswissenschaftlern beruflich Hoffnung für die Zukunft. Oder versucht die Wirtschaft nur, sie mit etwas Zuckerbrot auf Linie zu trimmen?
Ob bei der Deepfake-App „Zao“ oder bei „Smile-to-Pay“: Die Verwendung digitaler Gesichtserkennung in China blickt tief und lässt tief blicken. Hauptsache, der Nutzer sieht gut dabei aus.
Dichtes Verkehrstreiben ohne klare Regeln: Was auf der Straße ins Chaos führt, ist auch im All nicht unproblematisch. Insbesondere, wenn bald Tausende neue Satelliten im Erdorbit kreisen.
Die AfD hat sich zur Sprecherin des Ost-Ressentiments gemacht. Alle anderen Parteien verkennen währenddessen die Wirklichkeit – und starren phantasielos auf den rechten Rand.
Der Schriftsteller Walter Kempowski steht unter Bürgerlichkeitsverdacht. Dabei offenbaren seine Tagebücher den Wunsch nach Amoral, nach Untergang in Chaos, Gewalt, Wollust und Tod.
Nach dem missglückten Bombenattentat ist die Unruhe in Bonn mit Händen zu greifen. Die Mordmaschine, hinter der Islamisten vermutet werden, explodierte nicht, aber sie wurde gezündet. Und medialen Sprengstoff gibt es auch so.
Er leitet Deutschlands größtes Integrations-Labor: Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky legt mit dem Buch „Neukölln ist überall“ eine beunruhigende Analyse des Zustandes unserer Gesellschaft vor.
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Nicht Gott, sondern unsere Sicherheit und der öffentliche Frieden sind vom Rechtsstaat zu schützen. Deshalb sollte der Mohammed-Schmähfilm nicht öffentlich aufgeführt werden.
Auf den Werbeflächen New Yorker Busse ist es nun möglich Muslime zu beschimpfen. Nach dem Urteil eines Gerichts müssen einige Gruppen Beleidigungen hinnehmen.
Mit seinen Kolonien verband Frankreich den Traum, eine große Nation zu sein. Das Ende des Algerien-Krieges vor fünfzig Jahren ließ ihn zerplatzen. Die Folgen spürt das Land bis heute.
Besonders bewegend an der heutigen Gedenkveranstaltung war, dass es in jeder Phase der Zeremonie um die zehn von Neonazis ermordeten Menschen als jeweils Einzelne ging.
Vom Berliner Ballhaus Naunynstraße zu den Wiener Festwochen: Shermin Langhoff macht Theater der ganz anderen Art. Ein Gespräch über das Leben als „Vorzeigetürkin“, kosmopolitisches Theater, Besetzer und Besitzer.
Angehörige der Opfer mussten ertragen, dass die deutsche Polizei im Fall der von Rechtsextremen begangenen Morde ermittelte, als seien es Milieutaten. Der soziale Schaden ist erheblich.
Fast täglich erreichen arabische Flüchtlinge Lampedusa. Tausende von ihnen sind in Frankreich untergetaucht. In Paris haben wir fünf Tunesier begleitet. Ihr Traum von Europa ist zerbrochen, aber zurück wollen sie nicht.
Die Journalistin Güner Balci sollte einen Film drehen. Unter Vorwänden wird ihr der Auftrag entzogen. Nebenbei wird ein Einbruch erfunden, der Diebstahl von Tonbändern. Erklärung: „Notlüge“. In diese Not hat sich eine Öffentlichkeit begeben, die es nicht schafft, die Wahrheit über ein Buch auszusprechen.
Schwaben sind klüger, Katholiken sind dümmer, und alle Einwanderer sind Muslime, wenn sie aus Afrika kommen: Thilo Sarrazin denkt sich „gruppenbezogene Unterschiede“ aus, die Migrationsforschung überflüssig machen.
Zwischen dem russischen Gasmonopolisten Gasprom und Petersburger Denkmalschützern herrscht wieder Krieg, diesmal um die auf dem Baugrundstück für den nicht
Thilo Sarrazin, hieß es in den Springer-Medien, sei in Kreuzberg angepöbelt und gemobbt worden. Nun zeigte das ZDF just diesen Kreuzberg-Besuch im Sarrazin-Film von Güner Belci. Und siehe da, nicht nur für die Autorin stellte sich manches anders dar.
Über die Unterschiede in den Integrationserfolgen zwischen Muslimen und anderen Migranten verliert Professor Klaus Bade, Vorsitzender des Sachverständigenrats Migration, keine Worte. Er weiß ja, dass die Fakten stimmen.
Integrationsprobleme kann man nicht dem Islam in die Schuhe schieben. Sie sind sozialer Natur. Fronten darf es nur zwischen Demokraten und Nichtdemokraten geben.
Scheitert die Integration am Willen der Neubürger? Horst Seehofer will die Eingliederungspflicht in die Verfassung schreiben. Sein eigener Verfassungsrichter Peter M. Huber widerspricht.
Necla Kelek hat den von deutschen Stiftungen berufenen Sachverständigenrat für Integrationsfragen attackiert. Sie beschreibt ihn als machtgierigen Moloch. Ihre Kritik zeigt, dass sie von Wissenschaft nichts mehr verstehen will.
Ein Emeritus aus Osnabrück sorgt sich um das Grundvertrauen in Deutschland. Er ist der Sprecher des einflussreichen Kartells staatlich geförderter Migrationsforschung, die offene Debatten unterbindet.
Klare Einmischung in innerislamische Angelegenheiten: Seit Beginn dieses Jahres werden an deutschen Universitäten Imame ausgebildet. Doch ist das überhaupt eine staatliche Aufgabe? Die Entscheidung scheint voreilig und langfristig nicht tragfähig.
Schrille Warnungen vor einer muslimischen Gefahr finden auch in den Vereinigten Staaten immer mehr Gehör. Ein Kongressausschuss hält jetzt Anhörungen über die herbeigeredeten inneren Feinde ab, ganz entgegen der multikulturellen Tradition des Landes.
Warum verfolgt Patrick Bahners all jene mit solchem Ingrimm, die es wagen, bei der Integration von Muslimen auf Probleme hinzuweisen? Wir Islamkritiker sind weder blind für die Wirklichkeit noch Panikmacher. Eine Kritik von Thilo Sarrazin.
Die neue „It bag“ : Beutelkunde
Ein Kommentar von
Andrea Diener
Geist mit Zukunft : Dr. phil. 4.0
Ein Kommentar von
Uwe Ebbinghaus
Gesichtserkennung in China : Recht freundlich
Ein Kommentar von
Fridtjof Küchemann
Satellitenmanöver : Verkehrsrowdys im All?
Ein Kommentar von
Sibylle Anderl
Sachsen und Brandenburg : Klare Kante gegen alle
Ein Kommentar von
Paul Ingendaay
Kempowskis Tagebücher : Welcher Autor würde sich so etwas heute trauen?
Ein Kommentar von
Edo Reents
Eigentumsansprüche : Hohenzollernring
Ein Kommentar von
Andreas Rossmann
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