https://www.faz.net/-gqz-98axd

F.A.Z. exklusiv : Hartmut Dorgerloh soll Chef des Humboldtforums werden

Hat demnächst beim Humboldtforum das Sagen: Hartmut Dorgerloh. Bild: dpa

Der künftige Intendant des Humboldtforums ist gefunden. Hartmut Dorgerloh, Chef der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, soll es werden. Das verrät Kulturstaatsministerin Monika Grütters im Gespräch.

          1 Min.

          Hartmut Dorgerloh (55), bislang Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, soll Intendant des Humboldtforums werden. Das meldet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in ihrer Mittwochsausgabe.

          Andreas  Kilb

          Feuilletonkorrespondent in Berlin.

          Dorgerloh sei hervorragend für diesen Posten geeignet, weil er es verstehe, „anspruchsvolle Inhalte einem breiten Publikum zu vermitteln“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) im Gespräch mit der F.A.Z. „Hartmut Dorgerloh kennt die deutsche Politik und die kulturpolitischen Schnittstellen zwischen Bund und Ländern aus langer Erfahrung und hat einen großen Vertrauensvorschuss bei allen Beteiligten“, so Grütters.

          Dorgerloh, der als Sohn eines evangelischen Theologen in der DDR aufwuchs, steht seit 2002 an der Spitze der Schlösserstiftung, die durch die Fusion der ost- und westdeutschen Schlösserverwaltungen entstand. In seiner Amtszeit konnte er unter anderem zwei umfangreiche Sonderinvestitionsprogramme durchsetzen, mit denen die Baudenkmäler der Stiftung bis 2030 für insgesamt 565 Millionen Euro saniert werden.

          Das Humboldtforum im Berliner Schloss soll nach den bisherigen Planungen Ende 2019 eröffnet werden. Der Stiftungsrat des Humboldtforums will im April über die Personalie entscheiden. Sobald der neue Intendant sein Amt antritt, enden die Verträge der drei Gründungsintendanten Neil MacGregor, Hermann Parzinger und Horst Bredekamp, die das Projekt seit gut zwei Jahren leiten.

          Weitere Themen

          Ein historisches Markenzeichen

          Hertie-Stiftung in der Kritik : Ein historisches Markenzeichen

          Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung fördert die Demokratie. Sie hat einen guten Ruf und trägt einen klingenden Namen. Aber woher kommt er eigentlich? Die Arisierung spielte dabei eine maßgebliche Rolle.

          Genug vom Konsens

          Forum Bellevue : Genug vom Konsens

          Darf man über die Krise noch diskutieren? Bundespräsident Steinmeier spricht mit Gästen im „Forum Bellevue“ über die Zukunft der Demokratie.

          Auf Sand gebaut

          Günter Uecker als Zeuge : Auf Sand gebaut

          Wenn die Preise eines Künstlers anziehen, so treten vermehrt Fälschungen auf. Im Zweifel muss die Echtheit vor Gericht geklärt werden.

          Topmeldungen

          Lange Schlangen vor den Supermärkten sind auch vor Weihnachten wieder zu erwarten.

          So reagiert der Handel : Lange Schlangen und gähnende Leere befürchtet

          Wenige Wochen vor dem Weihnachtsfest hat die Bundesregierung die Corona-Maßnahmen noch einmal verschärft – sehr zum Ärger des hiesigen Handels. Gerade Supermärkte haben für die Regeln nur wenig Verständnis.
          Einst gesellschaftliches Bindeglied, jetzt bedrohte Art: die traditionelle Kneipe.

          Kneipensterben : Der gemeinsame Rausch ist effizient

          Auf ein Bier mit der Fußball-Truppe? Oder ein Glas Wein mit der besten Freundin? In Corona-Zeiten geht das gerade nicht. Doch die Kneipe ist ein Kulturgut und darf nicht aussterben. Das sagen sogar Volkswirte.

          Sorgen bei Liverpool und Klopp : „Das hört sich nicht gut an“

          Im Hinspiel gab es ein 5:0, nun verliert Liverpool in der Champions League daheim gegen Bergamo. Der Grund für die ärgerliche Niederlage ist schnell ausgemacht. Nun droht Jürgen Klopp ein „Endspiel“ – ausgerechnet in Dortmund.
          Demokratie stärken, siebzig Jahre Grundgesetz feiern: Die Hertie-Stiftung hat auch eine Veranstaltung mit Schülern in der Paulskirche unterstützt.

          Hertie-Stiftung in der Kritik : Ein historisches Markenzeichen

          Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung fördert die Demokratie. Sie hat einen guten Ruf und trägt einen klingenden Namen. Aber woher kommt er eigentlich? Die Arisierung spielte dabei eine maßgebliche Rolle.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.