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Markenbildung im Hause Sussex : Harry, Meghan und der Kapitalismus

  • -Aktualisiert am

Da war noch alles gut: die Queen, Meghan und Harry bei einer Vorführung der Luftwaffe im Juli 2018 Bild: AP

Ein Paar wird zur Marke: Prinz Harry und seine Frau Meghan Markle glaubten wohl, den perfekten Plan für eine erfolgreiche Flucht aus dem Königshaus zu haben. Doch das wird schiefgehen.

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          Ein Blick auf die Website Sussex Royal bestätigt, dass die Zukunftsplanung von Prince Harry und Meghan Markle nicht nach den Vorstellungen des herzöglichen Paars gelaufen ist. Der von langer Hand mit Hilfe einer kanadischen Kreativagentur geplante Coup, mit dem es die königliche Familie überrumpelt hat, ist ihm aus den Händen geglitten. Besucher werden darauf hingewiesen, dass die Information über die Rolle und die Arbeit des Herzogs und der Herzogin von Sussex zu gegebener Zeit aktualisiert werde im Einklang mit der Erklärung der Königin vom 18. Januar. Deren Aussage bedeutet im Klartext: Ein bisschen „Royal“ zu sein ist genauso unmöglich wie ein bisschen schwanger zu sein.

          Gina Thomas

          Feuilletonkorrespondentin mit Sitz in London.

          In der Zwischenzeit vermittelt die Website ein Bild der Halb-Drinnen-Halb-Draußen-Existenz, die sich das Paar ausgemalt hatte nach dem Vorbild von Boris Johnsons Maxime, wonach Britannien nach dem Brexit auf zwei Hochzeiten tanzen könne.

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