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Geschlechtswechsel und Gesetze : Das Kind wird zur ideologischen Knetmasse

Ein operativer Geschlechtswechsel ist eine Lebensentscheidung. Von welchem Alter an kann man sie autonom treffen? Bild: Illustration F.A.S.

Grüne und FDP wollen das körperliche Geschlecht per Gesetz auflösen und den Geschlechtswechsel von Kindern beschleunigen. Das Vorhaben ist verantwortungslos.

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          Im Windschatten öffentlicher Aufmerksamkeit werden am Mittwoch im Bundestag zum zweiten und dritten Mal zwei Gesetzentwürfe verlesen, die Kinder zum Experimentierfeld der Pharmaindustrie und ideologischer Interessen machen, an deren Folgen sie mitunter ihr Leben lang leiden werden. Man muss das so drastisch formulieren, denn die Entwürfe zur Reform des Transsexuellengesetzes, den die Grünen und in etwas abgemilderter Form die FDP vorlegen, sind ein koordinierter Angriff auf die medizinische Ethik. Sie schreiben unter der Androhung von Geldstrafen einen ideologischen Geschlechterbegriff fest, der wissenschaftliche Unterscheidungen in den Wind schlägt.

          Thomas Thiel
          Redakteur im Feuilleton.

          Nach dem Willen beider Parteien soll künftig jeder jährlich sein Geschlecht durch einen reinen Sprechakt ändern können. Darüber hinaus soll die Altersgrenze für den körperlichen Geschlechtswechsel gesenkt werden. Mit vollendetem vierzehnten Lebensjahr sollen Kinder nach dem Entwurf der Grünen auch gegen den Willen ihrer Eltern über einen hormonellen und operativen Geschlechtswechsel entscheiden dürfen.

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