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Buchzensur in den USA : Konservativer Kulturkampf

Ein Student in der Bibliothek der Rice University in Houston, Texas Bild: AFP

Gewalt, Race, Gender: In Amerika lassen Konservative immer mehr Bücher aus Bibliotheken entfernen. Diejenigen, die die sogenannte Cancel Culture beklagen, canceln hier interessanterweise selbst.

  • -Aktualisiert am
          2 Min.

          Seit 1990 sammelt die American Library Association (ALA) Daten zu „challenged books“, also Büchern, deren Zensur in einer Bibliothek entweder verlangt wurde oder tatsächlich erfolgte. Seit dem Jahr 2000 veröffentlicht sie jährlich Listen. Im Jahr 2021 umfasste diese Liste mehr als 1597 Bücher, wie die Organisation mitteilt, „die höchste Zahl seit Beginn der Zählung“.

          Die meisten solcher „Challenges“ (39 Prozent) kommen von Eltern, gerade einmal ein Prozent vonseiten der Schüler. Besonders viele haben mit afroamerikanischen Themen und Homosexualität zu tun – von einem Kinderbuch wie „Heather Has Two Mommies“ bis hin zu Toni Morrisons Erstling „The Bluest Eye“ oder Alison Bechdels Comic-Klassiker „Fun Home“.

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