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Vatikan : Des Papstes neue Kleider

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Abschied von Papst Benedikt XVI: Der emeritierte Pontifex trägt aus praktischen Gründen immer noch Weiß. Bild: dpa

Greift Joseph Ratzinger mit Korrekturen seiner frühen Schriften in aktuelle kirchenpolitische Debatten ein? Wie sich das Missverständnis einer Doppelherrschaft an der Spitze der katholischen Kirche vermeiden ließe.

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          In dem dieser Tage erscheinenden vierten Band seiner Gesammelten Werke hat Joseph Ratzinger entscheidende Passagen in einem Text zu wiederverheirateten Geschiedenen verändert, der ursprünglich aus dem Jahr 1972 stammt. Damit positioniert er sich eindeutig in der aktuellen Debatte, was eigentlich nicht dem Anspruch entspricht, sich aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Doch schon wiederholt hat sich gezeigt, wie schwer es für Benedikt XVI. ist, keine kirchenpolitischen Signale zu senden.

          Seit längerem stehen Befürchtungen im Raum, um Franziskus und Benedikt XVI. könnten zwei konkurrierende Machtzentren an der Kurie entstehen, mit Papst und Gegenpapst an ihrer Spitze. Benedikt XVI. sieht sich selbst im Status eines Mönchs, der seine Klausur nur auf persönliche Einladung des Papstes verlässt. Als sich während der Bischofssynode im Oktober konservative Kardinäle hilfesuchend an ihn wandten, wies er sie zurück. Doch die Traditionalisten jubelten schon, als er in einem Grußwort an eine Versammlung von Anhängern des umstrittenen außerordentlichen lateinischen Messritus schrieb: „Ich bin sehr glücklich, dass der usus antiquus jetzt in vollem Frieden mit der Kirche lebt, auch bei Jugendlichen, und dass er von großen Kardinälen unterstützt und gefeiert wird.“ Gemeint war unter anderen Kurienkardinal Raymond Burke, der Benedikt XVI. eingeladen und zuvor Papst Franziskus mehrfach öffentlich kritisiert hatte. Am 8. November berief ihn Franziskus zum Kardinalpatron des Malteserordens - und entfernte ihn damit von seinem einflussreicheren Posten an der Kurie als Präfekt des obersten Gerichtshofs des Vatikans.

          Der erste „römische emeritierte Pontifex“

          Konservative Kreise sehen sich in der Defensive. Sogar Verschwörungstheorien sind im Umlauf: Auf Benedikt XVI. sei massiv Druck ausgeübt worden, sein Rücktritt deswegen ungültig. Joseph Ratzinger sah sich im Februar 2014 gezwungen, in einem offenen Brief allen Gerüchten entgegenzutreten. „Es gibt nicht den geringsten Zweifel an der Stichhaltigkeit meines Rücktritts“, führte er aus. „Die einzige Voraussetzung für die Stichhaltigkeit ist die volle Freiheit meiner Handlung. Spekulationen hinsichtlich der Ungültigkeit des Rücktritts sind einfach absurd.“ Von einer „Doppelherrschaft“ an der Spitze der katholischen Kirche könne deshalb keine Rede sein.

          Zu entsprechenden Missverständnissen dürfte Benedikt XVI. allerdings selbst beigetragen haben. Er ist nicht nur nach fast sechs Jahrhunderten der erste Papst, der auf sein Amt als „Bischof von Rom, Stellvertreter Jesu Christi, Nachfolger des Apostelfürsten, Oberster Pontifex der universalen Kirche, Primas von Italien, Erzbischof und Metropolit der römischen Kirchenprovinz und Souverän des Staates der Vatikanstadt“ verzichtet. Er ist auch der erste zurückgetretene Papst überhaupt, der sich den Titel „emeritierter Papst“ beziehungsweise „Römischer emeritierter Pontifex“ zugelegt hat, weiterhin auf der Anrede „Eure Heiligkeit“ besteht und an seinem Papstnamen festhält. Ferner trägt er weiterhin die eigentlich nur dem Papst vorbehaltene weiße Soutane.

          Professor war man ursprünglich auf Lebenszeit

          Seit der Wahl seines Nachfolgers im März 2013 waren daher bei verschiedenen liturgischen Großereignissen, etwa bei der Seligsprechung Pauls VI., zwei weißgewandete Männer auf dem Petersplatz zu sehen. Da lag der irrige Eindruck nahe, es gebe nun zwei Päpste. Denn Gewänder und Amtstrachten bringen noch mehr als Titel den sozialen Status und die politische Funktion ihres Trägers zum Ausdruck. Die symbolische Kommunikation durch Kleidung und Rituale ist nicht selten wirkmächtiger als alle abgezirkelten theologischen Texte. Joseph Ratzingers Argument, die weiße Papst-Gewandung trage er aus rein „praktischen Gründen“ weiter, weil „im Moment des Rücktritts“ eben „keine anderen Kleider verfügbar“ gewesen seien, vermag nicht wirklich zu überzeugen. Gab es im gesamten Vatikan tatsächlich nicht eine schlichte schwarze Soutane, die dem zurückgetretenen Papst gepasst hätte? Und war nicht zwischen der Entscheidung zum Amtsverzicht und seinem Vollzug ausreichend Zeit, sich ein passendes nichtweißes Gewand anfertigen zu lassen? Die Ergänzung Ratzingers, er trage „im Übrigen“ „die weiße Kleidung auf eine deutlich andere Art und Weise als der Papst“, trifft grundsätzlich zwar zu. Die feinen Differenzierungen der papalen Kleiderordnung sind aber für die einfachen Gläubigen kaum erkennbar. Für sie bleibt Weiß die Farbe des Papstes, und die tragen derzeit zwei Männer.

          Auch der neue Titel „emeritierter Papst“ wirkt irritierend. Die Emeritierung war vor allem an Universitäten üblich. Weil mit ihr zahlreiche Probleme und Kompetenzstreitigkeiten zwischen aktiven und emeritierten Lehrstuhlinhabern verbunden waren, wurde sie in den vergangenen Jahrzehnten weitgehend durch die Pensionierung ersetzt. Professor war man ursprünglich auf Lebenszeit. Während die Pensionierung den Eintritt in den Ruhestand und den Verlust der mit dem Professorentitel verbundenen akademischen Rechte bedeutet, befreite die Emeritierung lediglich von einer Reihe professoraler Alltagspflichten, etwa von der Lehr- und Prüfungsverpflichtung oder der Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung. Zahlreiche professorale Rechte und Mitgliedschaften blieben dem Emeritus jedoch erhalten. So konnte er weiter Qualifikationsarbeiten betreuen, sein Dienstzimmer nutzen und Lehrveranstaltungen anbieten.

          Emeritierte Bischöfe als Vorbild

          Von der Sache her scheidet dieses Modell für den Petrusdienst freilich aus. Denn es kann bei der Niederlegung des Papstamtes gerade nicht darum gehen, die lästigen Pflichten loszuwerden - die Audienzen, die Verwaltung der Kurie, die Sanierung der Vatikanbank oder die Aufklärung der Skandale um die Missbrauchsfälle und Vatileaks -, die Rechte, wie sie der universale Jurisdiktionsprimat und das unfehlbare Lehramt mit sich bringen, und die Anrede „Eure Heiligkeit“ jedoch zu behalten.

          Als Vorbild für den emeritierten Papst kommen letztlich nur die emeritierten Bischöfe und Weihbischöfe in Frage, die es etwa seit einem halben Jahrhundert in der katholischen Kirche gibt. Während vorher ein Bischof in der Regel bis zu seinem Tod im Amt blieb, müssen die Oberhirten seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil dem Papst ihren Rücktritt anbieten, sobald sie das 75. Lebensjahr vollendet haben. Nach Annahme des Gesuches erhalten sie dann den Titel eines Altbischofs oder eben eines emeritierten Bischofs. In diesem Sinn scheint zumindest Papst Franziskus den neuen Titel seines Vorgängers zu verstehen. So bemerkte er Anfang März, vor „60 oder 70 Jahren“ habe es „noch keinen emeritierten Bischof“ in der Kirche gegeben. „Heute ist er eine feste Einrichtung. Das Gleiche muss mit Blick auf den emeritierten Papst geschehen.“

          Das „entprivatisierte“ Leben

          Für einen Bischof ist die Emeritierung zweifellos ein dem Charakter des Amtes entsprechender Vorgang. Denn die Bischofsweihe ist ein Sakrament, bei dem nach der katholischen Dogmatik ein character indelebilis, ein unauslöschliches Merkmal, ein für alle Mal übertragen wird. Ein zum Bischof geweihter Priester bleibt sein Leben lang Bischof, so wie auch die Taufe nicht tilgbar ist, sondern lebenslänglich gilt. Die mit der Bischofsweihe übertragenen sakramentalen Vollmachten sind mit ihm wesenhaft verbunden. Ein Bischof kann somit mit der Emeritierung von den Alltagspflichten etwa bei der rechtlichen Leitung einer Diözese entbunden werden, seine sakramentalen Rechte und der ihm zustehende Titel „Bischof (emeritus)“ bleiben davon jedoch unberührt.

          In diese Richtung scheint auch Benedikt XVI. gedacht zu haben. In seiner letzten Generalaudienz am 27. Februar 2013, einen Tag vor dem Wirksamwerden seines Rücktritts, führte er aus: „Die Schwere der Entscheidung lag gerade auch darin, dass ich nun vom Herrn immer und für immer beansprucht war. Immer - wer das Petrusamt annimmt, hat kein Privatleben mehr. Er gehört immer und ganz allen, der ganzen Kirche. Sein Leben wird sozusagen ganz entprivatisiert.“ Diese Auffassung des Petrusamtes habe auch Auswirkungen auf seinen Status und seine Rolle nach seinem Rücktritt als Papst. „Das ,immer‘ ist auch ein ,auf immer‘ - es gibt keine Rückkehr ins Private. Meine Entscheidung, auf die aktive Ausführung des Amtes zu verzichten, nimmt dies nicht zurück. Ich gehe nicht vom Kreuz weg, sondern bleibe auf neue Weise beim gekreuzigten Herrn. Ich trage nicht mehr die amtliche Vollmacht für die Leitung der Kirche, aber im Dienst des Gebetes bleibe ich sozusagen im engeren Bereich des heiligen Petrus.“

          Der Rücktritt erfolgt allein vor Gott

          Das „für immer“, wie Benedikt XVI. es verwendet, erinnert an das „ein für alle Mal“ der Bischofsweihe. Aber diese Parallele zwischen dem Petrusdienst und der Bischofsweihe funktioniert nicht. Denn das Papstamt ist eben gerade kein Sakrament. Ausgerechnet das höchste Amt in der katholischen Kirche wird nicht durch eine Weihe übertragen. Papst wird man nicht durch Handauflegung und auch nicht durch die Inbesitznahme der Bischofskirche San Giovanni in Laterano, sondern durch die Wahl der Kardinäle im Konklave. In dem Augenblick, in dem der Gewählte die Wahl annimmt, ist er Papst. Hier wird kein sakramentaler character indelebilis verliehen wie bei der Taufe oder dem Weihesakrament. Der Papst übernimmt eine nichtsakramentale Funktion, die erlischt, wenn er seinen Rücktritt erklärt.

          Dieser Tatsache hat Benedikt XVI. durch die kluge Wahl des Ortes der Ankündigung seines Amtsverzichtes Rechnung getragen. Das Kirchenrecht sieht dafür nämlich kein Procedere vor. Es ist lediglich festgeschrieben, dass der Rücktritt des Stellvertreters Jesu Christi von niemandem angenommen werden kann. Er erfolgt allein vor Gott. Dennoch hat Benedikt XVI. als Ort seiner Rücktrittserklärung das Konsistorium der in Rom versammelten Kardinäle gewählt, das Kollegium, das ihn knapp acht Jahre zuvor zum Papst gewählt hatte.

          „Eure Eminenz“ statt „Eure Heiligkeit“

          Man könnte argumentieren: Da die Funktion des Papstes untrennbar mit dem Amt des Bischofs von Rom verbunden sei, beziehungsweise der Papst nur Papst sein könne in seiner Eigenschaft als Bischof von Rom, seien die Gepflogenheiten für die Emeritierung von Bischöfen analog auf den Papst als Bischof von Rom anzuwenden. Dann müsste ein zurückgetretener Papst aber den Titel eines „emeritierten Bischofs von Rom“ annehmen, um deutlich zu machen, dass er alle jurisdiktionellen Rechte wie jeder Bischof durch den Amtsverzicht verloren hat, die sakramentalen Vollmachten aber selbstverständlich wie jeder andere Bischof emeritus behält. Ob das die Sache wirklich einfacher machen würde, steht dahin.

          Ein Blick in die Kirchengeschichte zeigt, dass es all diese gewundenen und komplizierten Argumentationen im Grunde genommen gar nicht braucht. Denn die Geschichte des letzten Rücktritts eines römischen Papstes im Jahr 1415 hält ein sehr überzeugendes Modell für den Umgang mit dem zurückgetretenen Papst, seinem kirchenrechtlichen Status und seiner Gewandung bereit. Damals gab es während des „Großen Abendländischen Schismas“ drei Päpste in Rom, Avignon und in Bologna beziehungsweise Lodi. Das Konstanzer Konzil beendete 1417 mit der Wahl Oddo Colonnas, der den Namen Martin V. annahm, das Schisma. Während das Konzil Benedikt XIII. und Johannes XXIII. absetzen musste und für all ihrer Würden verlustig erklärte, war der römische Papst Gregor XII. im Interesse der Einheit der Kirche zum Rücktritt bereit. Nach seinem Amtsverzicht wurde er wieder Mitglied im Kardinalskollegium und zum Kardinalbischof von Frascati und Porto ernannt. Er legte die päpstlichen Gewänder ab und das Kardinalspurpur wieder an. Statt der Tiara trug er wieder den scharlachroten Kardinalshut mit dreißig Quasten. Statt „Eure Heiligkeit“ wurde er wieder mit „Eure Eminenz“ angeredet. Statt „papa emeritus Gregorius XII.“ hieß er wieder Angelo Kardinal Correr. Damit waren alle Missverständnisse im Hinblick auf seinen Status ausgeräumt. Er hatte das Petrusamt abgelegt und war zurück ins Glied des Kardinalskollegiums getreten.

          Die Lösung: Rücktritt ins Kollegium

          Dieses Modell wurde wenige Jahrzehnte später beim Rücktritt des bisher letzten Gegenpapstes noch einmal erfolgreich praktiziert. Das Konzil von Basel hatte sich 1439 gespalten, als Papst Eugen IV. es nach Ferrara verlegen wollte. Ein Teil der Konzilsväter folgte der päpstlichen Weisung. Der andere Teil weigerte sich nicht nur, sondern setzte Eugen IV. als Papst ab und wählte Amadeus VIII. von Savoyen zu dessen Nachfolger. Er nannte sich Felix V. Beide Päpste konnten sich halten. Erst 1449 gelang es, die Einheit der Kirche wiederherzustellen und Felix V. zum Rücktritt zu bewegen. Er wurde Mitglied des römischen Kardinalskollegiums und erhielt den Titel eines Kardinalbischofs von Sabina.

          Rücktritt vom Papstamt als Rücktritt ins Kollegium der Kardinäle, Ablegen der weißen Papstgewänder und Wiederanlegen der roten Kardinalsgewandung, Anrede „Eminenz“ statt „Heiligkeit“, Titel „emeritierter Kardinalbischof“ statt „emeritierter Papst“: Das wäre das historisch zweimal erfolgreich angewandte Modell, das der Amtszeit und Amtstätigkeit Benedikt XVI. als Papst von 2005 bis 2013 genauso wenig Abbruch täte wie der von Gregor XII. Jedenfalls wären dadurch alle möglichen Missverständnisse von vornherein ausgeräumt und jede Rede von einem Gegenpapst unmöglich gemacht.

          Ratzingers Meinungsumschwung

          Joseph Ratzinger hat 1972 einen oft zitierten Aufsatz „Zur Frage nach der Unauflöslichkeit der Ehe“ geschrieben. Darin bekräftigt er die kirchliche Lehre, wonach die Ehe zwischen Getauften unauflöslich ist und liefert dazu Einzelanalysen von Bibelstellen (zentral Jesu Wort im Markus-Evangelium „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“) sowie Textbelege der Theologiegeschichte. Ratzinger verknüpfte diese Herleitung der kirchlichen Grundnorm seinerzeit freilich mit einer bemerkenswerten, für die heutige Debatte über die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen brisanten Einschätzung: „Wo eine erste Ehe seit langem und in einer für beide Seiten irreparablen Weise zerbrochen ist; wo umgekehrt eine hernach eingegangene zweite Ehe sich über einen längeren Zeitraum hin als eine sittliche Realität bewährt hat“, da sollte „die Zulassung der in einer solchen zweiten Ehe Lebenden zur Kommunion gewährt werden“. Diese 1972 formulierten Sätze tauchen in der überarbeiteten Fassung des Aufsatzes nicht mehr auf, die sich jetzt in Band vier der Gesammelten Schriften Ratzingers findet. Vielmehr erscheinen dort nun die kirchlichen Prozesse zur Ehe-Annullierung „als geeigneter Ausgangspunkt einer angemesseneren Lösung des Problems“, wie der Freiburger Theologe Eberhardt Schockenhoff den Vergleich der beiden Textvarianten resümiert, den er in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift „Herder-Korrespondenz“ vornimmt. Schockenhoff beklagt, dass der emeritierte Papst Benedikt in der neuen Edition „die Gründe nicht weiter benennt, die ihn schon vor vielen Jahren zu seinem Meinungsumschwung veranlassten“. Eine in wissenschaftlichen Editionen sonst übliche Gegenüberstellung abweichender Textfassungen wäre, so Schockenhoff, auch in diesem Fall hilfreich gewesen, um die Entwicklung des Autors besser nachvollziehen zu können. gey

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