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Saudi-Arabiens langer Arm : Sie verfolgen jede einzelne Frau, die flieht

Frauen und Mädchen warten in der saudischen Hauptstadt Riad. Bild: Reuters

Wenn Frauen aus Saudi-Arabien fliehen, sind sie außer Landes immer noch nicht sicher. Sie werden überwacht und zurückentführt. Der Fluchthelfer Taleb Al Abdulmohsen tut etwas dagegen.

          8 Min.

          Auf die Abwendung vom Islam steht in Saudi-Arabien die Todesstrafe. Sie haben sich mit Anfang zwanzig entschieden, den Islam zu verlassen. Wie haben Sie es geschafft, einer Strafe zu entgehen?

          Wenn ich mit entfernten Bekannten oder Fremden unterwegs war, bin ich immer mit zum Gebet gegangen und habe so getan, als wäre ich noch ein Muslim. Zwar wussten alle meine Freunde, dass ich nicht mehr glaube, auch viele meiner Cousins und Cousinen und viele Arbeitskollegen, aber meine Mutter hat es erst erfahren, als ich damit vor drei Jahren an die Öffentlichkeit gegangen bin und meinen Twitter-Account eröffnet habe. Meine Familie hasst mich heute, nur weil ich nicht glauben kann, dass man die Hand eines Diebes abhacken sollte.

          2006 kamen Sie in Ihrer Facharztausbildung aus Saudi-Arabien nach Deutschland, beantragten aber erst nach zehn Jahren als Psychiater hier Asyl. Warum?

          Ich habe im Internetforum des mittlerweile im Gefängnis sitzenden Aktivisten Raif Badawi gegen den Islam geschrieben. Deswegen wurde ich bedroht: Man wollte mich „schlachten“, wenn ich nach Saudi-Arabien zurückkehren würde. Also habe ich mich dazu entschieden, Asyl in Deutschland zu beantragen. Es hätte keinen Sinn ergeben, sich dem Risiko auszusetzen, doch zurückkehren zu müssen und dann getötet zu werden.

          Nachdem Ihr Asylgesuch angenommen wurde, haben Sie das erste Mal öffentlich und unter vollem Namen über Ihre Abwendung vom Islam geschrieben.

          Ja, ich habe meinen Twitter-Account eröffnet. Vorher war es für mich übrigens auch in Deutschland schwer, über meinen Nichtglauben zu sprechen. Von 2006 bis 2017 habe ich oft mit Muslimen zusammengearbeitet, in Hamburg hatte ich Kollegen aus Pakistan und Indien. Ihnen konnte ich nicht sagen, dass ich nicht mehr in die Moschee gehe. In diesem Milieu ist es nicht so, wie man sich das in Deutschland vorstellt. Leuten wie mir, die einen islamischen Hintergrund haben, aber nicht mehr gläubig sind, begegnen die Muslime hier weder mit Verständnis noch mit Toleranz. Wir verlieren unsere Freunde, wenn wir ihnen sagen, dass wir den Islam verlassen haben. Auch nachdem ich den Asylantrag gestellt hatte, habe ich gemerkt, dass viele der muslimischen Asylbewerber, denen ich in Deutschland ehrenamtlich helfe, mich für einen schlechten Menschen halten, weil ich nicht mehr glaube.

          Sie sind eine wichtige Informationsquelle und Hilfe für saudische Männer und vor allem für Frauen, die aus ihrer Heimat vor Gewalt, Missbrauch und Unterdrückung flüchten wollen. Wie kamen Sie zu dieser Rolle?

          Als ich mich vor drei Jahren bei Twitter registriert habe, wollte ich eigentlich nur den Islam kritisieren, nichts anderes. Aber eine halbe Stunde nachdem ich meinen Account eröffnet hatte, schrieb mir eine saudi-arabische Frau. Sie bat mich um Hilfe, weil sie Asyl in Deutschland beantragen wollte. Wenn mich jemand um Hilfe bittet, sage ich nicht nein. Und so hat es angefangen. Ich habe ihr geholfen, es haben sich mehr Frauen bei mir gemeldet. Irgendwann habe ich eine Chatgruppe auf Telegram eröffnet, und vor zwei Jahren kam mein Online-Forum „We are Saudis“ dazu.

          Gleichzeitig haben Sie nie aufgehört, den Islam zu kritisieren, auf Twitter setzen Sie Dutzende Tweets pro Woche mit Argumenten gegen die Religion ab.

          Ich bin der aggressivste Kritiker des Islams in der Geschichte. Wenn Sie mir nicht glauben, fragen Sie die Araber.

          Was ist das Ziel Ihrer Kritik?

          Ich möchte, dass die Leute lernen, selbständig zu denken. Es gibt viele Muslime auf Twitter, die wegen mir den Islam verlassen wollen. Ich schreibe diesen Menschen immer: „Nein, ich akzeptiere es nicht, wenn du den Islam wegen mir verlässt. Es sollte deine eigene Überzeugung sein.“

          Die Scharia, das islamische Recht, bestimmt in Saudi-Arabien den Alltag, es ist in der Verfassung des Königreichs verankert.

          Es gibt viele islamische Kleriker und Autoren der regierungsnahen Zeitungen in Saudi-Arabien, die im Rahmen der Scharia für Straffreiheit bei furchtbaren Verbrechen plädieren. Sie sagen etwa: Wenn der Vater seine Tochter oder seinen Sohn umbringt, ist das nicht strafbar. Und wenn ein Ehemann „Ehrenmord“ an seiner Frau begeht, muss er in Saudi-Arabien mit maximal fünf Jahren Gefängnis rechnen – wenn überhaupt. In der Regel entscheidet der Vater oder der Bruder der getöteten Frau, ob es zu einem Gerichtsverfahren gegen den Ehemann kommt. Fordern die männlichen Angehörigen der ermordeten Frau keine Strafe für den Ehemann, vielleicht weil sie finden, dass er richtig gehandelt hat, dann tut die Regierung auch nichts. Gewalt gegen Frauen wird in vielen Fällen nicht bestraft. Die Situation war früher sogar noch schlimmer als heute. Als Kind habe ich gesehen, wie ein achtjähriges Mädchen auf der Straße von ihrem Vater krankenhausreif geschlagen wurde, weil sie eine seiner Anordnungen nicht befolgt hat. Ich habe ihr Blut auf der Straße gesehen. Für den Vater gab es keine Konsequenzen.

          Es gibt viele Berichte von geflohenen Frauen, die von ihren Verwandten sexuell missbraucht worden sind. Wieso haben sie kaum eine Chance auf Hilfe?

          Wenn ein Vater oder ein Bruder seine Tochter oder seine Schwester vergewaltigt, ist das zwar per Gesetz strafbar wie jede andere Vergewaltigung auch. Aber hier besteht eine große Lücke zwischen den eigentlichen Gesetzen und deren tatsächlicher Anwendung. Nicht nur die saudische Regierung, sondern auch die islamischen Richter versuchen immer den Vater oder den Bruder zu schützen. Die Gesellschaft, die Richter und die Regierung in Saudi-Arabien sind alle für den Mann und gegen die Frau.

          Wie sieht der Alltag der Frauen aus?

          Mein Heimatland ist riesig, es gibt große Unterschiede in den Möglichkeiten, die die Frauen haben. In dem schiitischen Dorf, aus dem ich stamme, führen auch die Frauen ein Sozialleben. Viele arbeiten normal und können sich, nachdem sie die Hausarbeit erledigt haben, in einer Art Gemeindezentrum treffen, um zu quatschen. In sunnitischen Dörfern kann das anders aussehen, dort dürfen die Frauen das Haus teilweise nur verlassen, wenn ihr Mann sie begleitet. Das haben mir die Asylbewerberinnen erzählt, ich habe Bamf-Protokolle solcher Fälle gelesen. Aber so etwas gibt es nicht nur auf dem Land. Es ist nicht einfach als Frau, sich in einer saudi-arabischen Stadt mit Freundinnen zu treffen, ins Kino, in die Mall oder in ein Restaurant zu gehen. Wenn die Familie nicht säkular orientiert ist, dann hat die Frau kaum eine Chance. Weil der Vater sofort denkt, dass die Tochter sich mit einem Liebhaber trifft, wenn sie alleine das Haus verlassen will.

          Rahaf Mohammed ist auf ihrer Flucht aus Saudi-Arabien einer Entführung zurück in ihr Heimatland nur knapp entronnen. Mittlerweile lebt sie in Toronto.

          Zuletzt erregte der Fall von Rahaf Mohammed weltweit Aufsehen: Die Neunzehnjährige wurde auf ihrer Flucht in Bangkok von den Behörden festgehalten. Sie konnte ihre Abschiebung nach Saudi-Arabien wegen einer beispiellosen Kampagne auf Twitter knapp verhindern. Die Flucht aus Ihrem Heimatland scheint für Frauen fast unmöglich.

          Die Frau in Saudi-Arabien steht immer unter der Vormundschaft eines Mannes – egal, wie alt sie ist. Der Vormund entscheidet, ob die Frau studieren darf, ob sie das Haus alleine verlassen darf, und er entscheidet, ob sie ausreisen darf oder nicht. Das Land kann die Frau nur mit elektronischer Erlaubnis ihres männlichen Vormunds verlassen.

          Über die App „Absher“ des saudischen Innenministeriums bestimmen die Vormünder, in welche Länder eine Frau fliegen und wie lange sie dort bleiben darf. Sie fordern, dass Google und Apple „Absher“ aus ihren App Stores verbannen.

          Google hat sich entschieden, „Absher“ weiter anzubieten, Apple hat noch keine Entscheidung getroffen. Die Entscheidung von Google ist schade, es ist offensichtlich, dass über „Absher“ Frauen wie Sklaven behandelt werden.

          Einige Frauen haben es geschafft, das Handy ihres Vormunds zu stehlen und sich selbst eine Ausreisegenehmigung zu erteilen. Sie versuchen häufig nach Australien zu flüchten, auch Rahaf Mohammed versucht das. Wieso dorthin?

          Bis vor wenigen Jahren wusste kaum jemand in der saudi-arabischen Zivilbevölkerung, dass es einen Weg zur Freiheit gibt: Asyl. Ich bin der Erste, der den saudi-arabischen Asylinteressierten Informationen zur Verfügung gestellt hat, erst auf Twitter, dann per Telegram und auf „We are Saudis“. Das Visum für Australien ist besonders einfach und schnell zu beantragen. Ich habe es selbst für einige Frauen online ausgefüllt. Deswegen sind vor drei Jahren die meisten Frauen nach Australien geflüchtet, mittlerweile beantragen sie in fast allen sicheren Ländern Asyl, in Deutschland, Kanada, Irland, Frankreich, Schweden, Norwegen, Holland oder der Schweiz.

          Auch Dina Ali Lasloom versuchte vor zwei Jahren, Asyl in Australien zu erhalten. Sie wurde im Transit am Flughafen in Manila gestoppt, ihre Onkel haben sie zurück nach Saudi-Arabien entführt. Was ist mit Dina Ali Lasloom passiert?

          Dina hatte mich noch vor ihrer Flucht kontaktiert. Dann verschwand sie auf einmal und tauchte erst zwei Monate später in Manila wieder auf. Ich habe einen Tag nach ihrer Festnahme am Flughafen angefangen, mich aus der Ferne um sie zu kümmern. Ich war der Letzte, der vor ihrer Entführung mit ihr telefoniert hat. Eine saudi-arabische Frau, die in Manila lebt, hat auf meine Bitte hin versucht, Dina zu finden. Sie wurde in einem Flughafenhotel festgehalten, in Zimmer 408. Komischerweise gab es dieses Zimmer nicht. Wahrscheinlich hat man sie absichtlich in einem versteckten Raum gefangen gehalten.

          Sie haben dann versucht, Dina per Handy zu helfen.

          Dinas Onkel hatte ihr eigenes Smartphone zerstört, aber eine kanadische Frau hatte Dina eine Sim-Karte geschenkt, und sie durfte sich ein Handy von den philippinischen Flugbegleitern ausleihen, die sie bewacht haben. In meinem letzten Telefonat mit Dina saß ein Polizist neben ihr. Ich habe ihm erklärt, dass Dina Asyl auf den Philippinen beantragen will. Der Polizist hat mir noch versprochen, dass er sich in Absprache mit den Vereinten Nationen darum kümmern wird, dann haben wir aufgelegt. Sofort nach meinem Anruf wurde Dina entführt, wie die saudi-arabische Helferin in Manila mir erzählt hat. Eine andere Frau hat gesehen, wie Dina mit Gewalt zum Flugzeug gezerrt wurde, zu einem Privatjet. Nur der Pilot, die Flugbegleiter, die beiden Onkel von Dina und Dina selbst waren an Bord. Dina hat wohl versucht, sich in der Toilette des Jets die Pulsadern aufzuschneiden. Am Flughafen in Riad wurde sie in einem Rollstuhl direkt zu einem Dar al-Reaya gefahren, einer Art Frauengefängnis. Nach einer Woche – ich kann meine Quelle nicht veröffentlichen, aber so wurde es mir erzählt – wollte man sie entlassen und zurück zu ihrer Familie schicken. Dina konnte sich nur vor ihrer Familie retten, wo ihr der Tod drohte, weil sie vom Schiismus zum Sunnismus konvertierte – ein Trick, den ich auf Twitter veröffentlicht habe. Weil sie jetzt eine sunnitische Frau ist, ihre Familie aber schiitisch, darf sie in Haft bleiben. Am 11. Mai 2017 ist Dina in ein anderes Gefängnis verlegt worden. Seither fehlt jede Spur von ihr.

          Glauben Sie, dass sie noch lebt?

          Ja, sie schon.

          Hatten von den Hunderten saudischen Frauen, denen Sie geholfen haben, auch welche Angst, mit Ihnen in Kontakt zu treten?

          Ja, natürlich, und ich sage immer, dass ich es gut finde, wenn man mir gegenüber misstrauisch ist. Ich möchte nicht, dass die Frauen der falschen Person vertrauen, es gibt viele saudi-arabische Spione. Es spielt eine viel größere Rolle für mich, dass niemand die Vertrauenswürdigkeit meiner Website anzweifelt. Die Informationen dort sind sehr wichtig.

          Die saudische Regierung hat „We are Saudis“ blockiert, oder?

          Ja, in Saudi-Arabien können Websites auf zwei verschiedene Arten blockiert werden: Entweder wird einem angezeigt, dass die Seite, die man besuchen will, blockiert ist, oder die Website lädt einfach nicht mehr, so als würde sie gar nicht mehr existieren. Letzteres macht Saudi-Arabien bei „We are Saudis“. Es zeigt, wie einflussreich meine Website ist.

          Es gibt Aktivisten, die sagen, saudische Frauen sollten nicht fliehen, sondern für eine bessere Situation in ihrem Heimatland kämpfen. Was sagen Sie zu dieser Forderung?

          Noch vor zwei Jahren haben dieses Argument nur regierungsnahe Intellektuelle vorgebracht. Heutzutage gibt es aber wirklich Aktivisten, die die Hoffnung haben, dass die Frauen in Saudi-Arabien etwas ändern können. Mittlerweile dürfen Frauen Auto fahren, sie dürfen in Fußballstadien gehen und gemeinsam mit den Männern Konzerte besuchen. Aber viele wollen mit dieser Forderung auch heute noch vor allem zeigen, dass sie pro Regierung sind. Die Angst ist enorm in Saudi-Arabien. Jeder fragt sich: Wann werde ich festgenommen?

          Sind Ihnen Fälle bekannt, in denen geflüchtete Frauen freiwillig nach Saudi-Arabien zurückgekehrt sind?

          Ja, ich kenne etwa zehn Fälle. Eine Frau hatte mit ihren drei Töchtern in Schweden Asyl beantragt und hat dort den saudi-arabischen Botschafter getroffen. Er sagte zu ihr: „Komm, Saudi-Arabien ist doch dein Land, dort bist du willkommen. Wir haben nichts gegen dich in der Hand.“ Als sie in Riad gelandet ist, wurde die Frau sofort festgenommen. Das war vor zwei Jahren. Sie sitzt bis heute im Gefängnis.

          Dina Ali Lasloom wird per Privatjet entführt, saudische Botschafter bedrängen geflüchtete Frauen, Riad spioniert Asylbewerberinnen in Deutschland aus. Wieso investiert die Regierung so viel Zeit und Mühe, um die Frauen zurückzuholen?

          Saudi-Arabien ist das einzige Land auf der Welt, das so etwas macht. Viele sagen, dass die Regierung in Riad den Männern hilft, ihre Frauen zu unterdrücken, um ihre eigene Macht zu festigen, um die Männer zu befriedigen. Aber ich glaube, dass diese Erklärung, die übrigens auch von vielen westlichen Journalisten angebracht wird, Fakten ignoriert, um den Islam an sich nicht zu kritisieren. Bei uns in Saudi-Arabien ist es eine islamische Pflicht eines jeden Mannes, eine geflohene Frau zurückzubringen. Das ist genauso wie in Deutschland, wenn ein zehnjähriges Kind abhaut, um alleine in einen Nachtclub zu gehen oder mit dem Zug in eine andere Stadt zu fahren. Dann hat man als Deutscher ja auch die Pflicht, dieses Kind nach Hause zu bringen. Die Frauen zurückzuholen ist in Saudi-Arabien eine islamische Pflicht, und wir sind das Land des Islams. Wer dieses Faktum übersieht, kann das Phänomen nicht verstehen.

          Glauben Sie, trotz all Ihrer Erfahrungen, dass es einen Islam geben kann, in dem die Frauen gleichberechtigt sind?

          Nein, das glaube ich nicht. Es gibt keinen guten Islam.

          Frankfurter Allgemeine Zeitung

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