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Extinction Rebellion : Wer ist verantwortlich für die Bewegung?

  • -Aktualisiert am

Extinction Rebellion illustriert von Tobi Frank Bild: tobifrank.com

Die Bewegung „Extinction Rebellion“ ist spätestens seit den antisemitischen Äußerungen ihres Mitgründers Roger Hallam in der Krise. Wie kommt sie da wieder heraus? Die Antwort liegt in ihrer Struktur.

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          Die Klimaprotestbewegung Extinction Rebellion fällt nicht nur durch ihre Forderungen oder das unverwechselbare Protestdesign auf. Ein zentrales Anliegen ist die dezentrale, nichthierarchische Organisation. Keine Führungskräfte, keine institutionalisierten Verantwortlichkeiten – kann das funktionieren?

          Dezentrale Machtstruktur bedeutet bei Extinction Rebellion: Jeder kann mitbestimmen, eine Ortsgruppe gründen, Protestaktionen im Namen von Extinction Rebellion planen. Diese Form der Organisation hat einige Vorteile. Die Protestbewegung ist flexibel, neue Mitglieder können schnell integriert werden, Mitmachen ist einfach. „Menschen können sich schnell einbringen, und ein Gefühl von Wirksamkeit erfahren“, bestätigt Annemarie Botzki, Pressesprecherin von Extinction Rebellion. Die Strategie scheint effektiv. Im Oktober gingen in Berlin insgesamt 6000 Menschen auf die Straße und blockierten über Tage hinweg wichtige Verkehrsknotenpunkte. Es scheint, als treffe der basisdemokratische Ansatz einen Nerv.

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