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Ein Eidgenosse erklärt die Schweiz : Herr Steinbrück, Sie haben Mundgeruch

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Der deutsche Finanzminister hat der Schweiz mit „Kavallerie“ und „Peitsche“ gedroht, Franz Müntefering mit Soldaten. Thomas Hürlimann, einer der renommiertesten Schweizer Autoren, erklärt, warum Schweizer und Deutsche sich nie verstehen werden.

          Den Stoff hatte Goethe entdeckt, das Stück war von Schiller, und der deutsche Regisseur Volker Hesse hat es im vergangenen Sommer in Altdorf mit Urner Laien inszeniert - ein fulminanter „Wilhelm Tell“. Das Publikum saß auf einer hölzernen Tribüne und sah von drei Seiten zu, wie sich brave Bürger und knorrige Älpler mit Holzstangen, die erst an Wanderstöcke, dann an Spieße erinnerten, in einen Sturmgang wider die Tyrannis putschten. Zum Schluss riss es die Zuschauer von den Bänken.

          Was wären wir Schweizer ohne die deutsche Kultur, ohne Deutschlands Dichter, Denker und Künstler. Ich liebe die deutsche Sprache, die deutschen Frauen (eine besonders) und halte mich gern in Berlin auf. Dies bitte ich Sie bei dem, was folgt, zu bedenken. Hier spricht ein Freund. Und ein Schweizer Patriot, der immer wieder feststellen muss, mal amüsiert, mal traurig, dass Sie, die Deutschen, und wir, die Schweizer, auf verschiedenen Planeten wohnen. Sie kommen aus den Wäldern, wir aus den Bergen. Deutschland ist flach, die Schweiz hohl.

          Eine listige Idee

          Es mag Sie erstaunen, dass ein renommierter Regisseur wie Volker Hesse mit Laien arbeitet. Bei uns ist das selbstverständlich. Wir hatten nie ein National- oder Burgtheater, und erst nach Hitlers Machtergreifung verwandelten deutsche Immigranten ein ehemaliges Varieté in das Zürcher Schauspielhaus. Aber seit Jahrhunderten führen unsere Dörfer talauf, talab ihre Stücke auf, meist deftige Komödien, die, mit Lokalpolitik gespickt, in brechend vollen Turnhallen über die Bühne gepoltert werden.

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          So war es eine listige Idee von Hesse, seinen Tellen Holzstangen in die Hand zu geben. Damit pochten sie auf ihr Recht und ihren Boden, und das Tolle war, dass Schillers Revolutionsgedicht, das zugleich den Abgesang auf diese Revolution enthält, und das erregte Geklopfe des Kollektivs die Hohlheit unter den Bühnenplanken hörbar machten.

          Das Nach-innen-Schaffen

          Unsere Urahnen verbrachten nur die Winter im Tal, übersömmert wurde auf den Alpen, und zwar auf verschiedenen Höhenlinien, in verschiedenen Höhlen. Sie waren zugleich sesshaft und beweglich - nur für Gott, sonst für keinen zu greifen. Bergler.

          Ver-Bergler. Denn das Horten, das Nach-innen-Schaffen war ihr Leben, ihre Leidenschaft. Unsere schönsten Sagen erzählen von den Kathedralen und Palästen im Innern der Gebirge, gar von einem Kristallvenedig mit Gold- und Silberkanälen. Später, in der Reformation, wurde der Drang nach innen zum Wahn. Man denunzierte die Außenwelt als äußerlich und kratzte die Bilder von den Wänden. Damit war die Ver-Bergler-Mentalität ins Flachland vorgedrungen, an den Genfer und an den Zürichsee, wo sie von Calvin und Zwingli in zwei Gebote gefasst wurde: Du sollst dem kargen Boden möglichst viel abgewinnen. Und was du gewonnen hast, sollst du in deiner Höhle (Kasse, Kassette) einschließen, auf dass dein Glanz leuchte wie ein Kristall, aber nur im Dunkel der Höhle (des Banksafes) und im Auge deines Gottes.

          Das große Ganze, der Staat, ist uns suspekt

          Schon die alten Eidgenossen zogen sich auf die Höhen zurück, um von dort oben die Ritterheere der Habsburger mit Gerölllawinen zu bekämpfen, und in den Weltkriegen baute das Militär das Innere der Alpen zu einem einzigartigen Bunkersystem aus, dem sogenannten Réduit, worin die Armee, wäre die Schweiz überfallen worden, in ewiger Dämmerung ausgeharrt hätte. Kampflos. Unbesiegt. Auf gut eidgenössische Art verborgen.

          Das Tarngebot war von den Anfängen bis heute unsere Strategie, es prägt und bestimmt unseren Handel und Wandel. Wer in der Schweiz etwas werden möchte, darf seine Absichten und Talente nicht zeigen, er muss sie verstecken. H., ein Unternehmer aus der Basler Finanzaristokratie, pflegte seine Anzüge im billigsten Warenhaus zu kaufen, flog damit nach London und ließ sich vom ersten Konfektionär Britanniens nach dem Stangen- einen Maßanzug schneidern. Auch H.s Auto gab sich von außen unauffällig, als Mercedes 190er Diesel. Unter der Kühlerhaube jedoch schnurrte der Motor eines hochwertigen Sportwagens, und hätte H., der aus Bescheidenheit selber steuerte (sein Chauffeur saß auf dem Nebensitz), das Pedal durchgedrückt, wäre das Tarnmobil wie eine Rakete abgezischt. Es zischte nicht ab. Brav reihte es sich in die Kolonne ein, und höchstens der liebe Gott und ein paar Autoexperten dürften bemerkt haben, dass aus diesem 190er, wenn er vor der roten Ampel stand, eine Edelmaschine brodelte. Bei uns macht nicht der Brioni-Typ Karriere, sondern der Anzug von der Stange. Das einzig anerkannte Maß ist das Mittelmaß. Ein Volk von Eidgenossen wollen wir sein, und es ist die anonyme Genossenschaft, die in unzähligen Abstimmungen, mit Referenden und Initiativen, den Gang der Dinge beherrscht.

          Wir sind stolz darauf, die Namen unserer sieben Bundesräte, der Regierung, nicht zu kennen, und will einer sein Haupt über uns erheben, wie in den letzten Jahren Christoph Blocher, wird er in der Urne begraben (in diesem Fall war es die Urne des Eidgenössischen Parlaments). Blocher gab sich als Ideologe, und Ideen sind bei uns verpönt, vor allem in der Politik. Um die Sachen hat es zu gehen. Das große Ganze, der Staat, ist uns suspekt. Unser Land lebt in der Gemeinde, und bleibt die Stimmbeteiligung bescheiden, kommt in der Regel ein vernünftiges Resultat zustande.

          Der Berg, der Wald

          In „Masse und Macht“ ordnete Elias Canetti den Nationen „Massensymbole“ zu. Unseres ist der Berg, Ihres der Wald. In keinem anderen Land der Welt, so Canetti, sei das Waldgefühl derart lebendig geblieben wie in Deutschland. In Ihren Märchen verlaufen sich Kinder im Tannendunkel, und in Ihren schönsten Gedichten ist über allen Wipfeln Ruh, stehen die Wälder schwarz und schweigen. Wo wurde das Waldsterben zum Thema? Welche Nation schlug Alarm? Gewiss, auch wir Schweizer machten uns Sorgen über das Verrotten der Bannwälder, aber Deutschland schrie auf, als würde mit den Stämmen das Volk verfaulen.

          Solange es den Wald tatsächlich gab, bot er Ihnen jenen Schutz, den wir in den Höhlen fanden. Aber die fallenden Bäume entblößten die Ebene, und damit wurde die Gefährdung von Deutschlands Mittellage sichtbar. Also begann „der Wald zu marschieren“ (Canetti), er wurde zum Heer, und das Heer, um die Flanken zu schützen, rollte über diese hinaus. Im Strategischen hatten es die Deutschen immer schwerer als wir. In den Bergen kann man verschwinden, in der Ebene nicht, sie bleibt eine Blöße, und aus ihr, mehr noch aus der Angst vor ihr, erwuchs die deutsche Waldsehnsucht. So steckt das Bäumige nicht nur im deutschen Militärgeist, es formte auch die Zivilisation, und da der Wald, worin es immerzu dämmert, ein Traumreich ist, gab sein Raunen und Rauschen dem deutschen Dichten und Denken, auch der Musik eine unsterbliche Schönheit.

          Wenn Ihre Lichtungen die Wahrheit entbergen

          Manchmal wandere ich mit einem deutschen Freund durch die Wälder der Uckermark. Er kann jede Fährte lesen und erkennt die Vögel am Geflatter. Die Baumkathedralen weihen ihn in dunkle Geheimnisse ein, und tritt er aus der Dämmernis, spannt seine Seele über der Unendlichkeit der Ebene ihre Flügel aus. Sein Geist ist in den Oberwelten heimisch, und es macht die Grandiosität Ihres Vaterlandes aus, dieses Reich besiedelt zu haben. Davon zehrt die Welt. Auch ich zehre davon. Ohne die Waldgänger Nietzsche, Heidegger, Jünger oder Botho Strauß, ohne die Verse von Eichendorff und Benn oder die Romane Martin Walsers, wie armselig wäre mein Leben. Ich finde es wunderbar, wenn Ihre Lichtungen die Wahrheit entbergen, und als Höhlenmensch kann ich es nachvollziehen, dass man sich aus dem Wurzeldunkel ins Helle träumt, in die Höhen über allen Wipfeln und Horizonten. Womit ich Mühe habe: dass man dort oben auch politisiert.

          Johann Gottlieb Fichte (sic!) sah die Nation als etwas Überzeitliches an, als eine Art Nationalwald, geschaffen von Gott, unabhängig von Geschichte und Gesellschaft, und Sie werden es gewiss verstehen, liebe Deutsche, dass da unsereiner, der über die Kredite von Kläranlagen und Kanalisationen abzustimmen hat, nicht mithalten kann. In Zürich, wo er sich verliebte, klagte Fichte, man „schneide ihm die Flügel ab“. Es wundert mich nicht. Dort war die Politik schon damals eine konkrete Verhandlung über Sachgeschäfte, mit Ideen und Idealen konnte man nichts anfangen. Für Fichte jedoch war „Vaterlandsliebe“ das Bekenntnis zu einer „ewigen Ordnung der Dinge“, die über die Individuen hinaus fortdauert und für die sie sich aufzuopfern haben. Um 1800 entwarf er einen präsozialistischen „geschlossenen Handelsstaat“, und dessen Utopie, das Un- oder Nichtortige, bildete sich noch in der Propaganda der DDR ab, die den wahren Sozialismus vom real existierenden abtrennte und in ein herrliches Wolkenkuckucksheim verlegte.

          In steter Angst vor dem Oberförster

          Die Bewegungen und Untergänge des „marschierenden Waldes“ haben dazu geführt, dass die meisten der alten Stammsitze mit ihren Gräbern und Grüften verschwunden sind. Die Waldnation hat sich entwurzelt, und jede Fußgängerzone teilt mit, dass man einst heilige Wörter wie „Vaterland“, „Boden“ oder „Heimat“ für immer begraben hat. Aber je mehr von der großen Fläche zubetoniert wurde, je nackter und grauer und schutzloser Deutschland in der Mitte lag, desto schöner schallten in Ihren Ohren die „Freischütz“-Hörner.

          Die Grünen gelten als die wahren Waldministranten, selbstlos den Kräutern und Quellen verpflichtet, und der Oberförster - Ernst Jünger hat es in den „Marmorklippen“ geschildert - ist der Phänotyp des deutschen Politikers, die Traum- oder Albtraumgestalt, die den Nationalwald mit harter Hand und treffsicherer Flinte beherrschen soll (wie etwa Erich Honecker, der sich in der Lichtung des Staatsforstes in einem Kranz erlegter Hasen präsentierte). Hänsel und Gretel haben stets ein wenig Angst vor dem Oberförster und verstehen es gut, dass er sie bei wichtigen Dingen, beispielsweise der EU-Verfassung, nicht mitreden lässt. Aber alle vier Jahre dürfen sie ihn wiederwählen, und sollten sie im kommenden Herbst fast schon ein bisschen aufmüpfig sein, werden sie ihr Kreuzel dem Räuber Hotzenplotz aus dem Saarland geben.

          Sachlich hätte man mit uns reden können

          Klar, das wäre uns Schweizern zu wenig. Und die deutsche Politromantik geht uns zu weit. Wir Biederbürger meinen: Eine Demokratie, die sich nicht selber schwächt, ist keine. Unsere sogenannten Volksvertreter sollen weder starke Hände noch Flinten haben noch gar „eine Uniform aus dem Schrank“ holen, wie das eben ein deutscher Ministerpräsident von seiner Kanzlerin gefordert hat. Grau sollen sie sein, unsere Volksvertreter, so grau wie wir, die Genossenschafter. Nur an der Urne hat unser Staat etwas Hehres, sonst darf es weder Throne noch Altäre noch Hochsitze geben, und wenn es einem von uns gelingt, sein Steuerschnäppchen zu verbergen, halten wir ihn nicht für einen Sünder. In solchen Kategorien denken nur Sie. Denn Ihnen ist der Wald, der Sie in der großen Ebene beschirmen soll, immer noch heilig. Die Sehnsucht nach dem „quantitativ totalen Staat“ (Carl Schmitt) hat sich in Deutschland erhalten. Bürger und Parteien geben ihre partikulären Interessen an das große Ganze ab, um dann als Hartz-IV-Bezieher oder als subventioniertes Großunternehmen ihre Untertanenfrömmigkeit ausleben zu können. Natürlich muss ein solcher Staat stark sein, gesund wie ein gut gehegter Forst, und machtbewusst, kenntlich in Worten und Taten, lieben Sie den Oberförster und seine Gesellen. Wir nicht. Ganz und gar nicht. Deshalb sind wir kollektiv zusammengezuckt, als uns Ihr Herr Müntefering mit den „Soldaten“ und ein gewisser Herr Steinbrück mit der „Kavallerie“ und der „Peitsche“ gedroht hat. Das halten wir für schlechten Oberförsterstil. Mit Mundgeruch. Widerlich.

          Aber in sachlichem Ton hätten die beiden Herren mit uns reden können. Wir Genossenschafter leiden doch selber darunter, dass sich einige Banker als Globalisten über das Kollektiv aufgeschwungen und den Scheinwerfer auf uns Tresoristen gelenkt haben. Als Ver-Bergler hassen wir es, international über die Bildschirme zu flimmern. Wenn die Banken das „Geheimnis“ verlieren, wird es dem Land nutzen, nicht schaden, und da uns das Horten im Blut steckt (wie Ihnen das Waldgefühl), werden wir Mittel finden, unser Höhlengeschäft fortzusetzen - nach Möglichkeit wieder in traditioneller Weise, im Geist jenes Calvinismus, woraus die Geldkathedralen und deren Gold-, Silber- und Kristallgrüfte entstanden sind.

          Wir können uns mögen - verstehen werden wir uns nie

          Das Banken-Scharmützel wird bald vergessen sein, spätestens im Wahlherbst, wenn die „Indianer“-Jäger vom Hochsitz purzeln. Dann mögen wir uns wieder, davon bin ich überzeugt; verstehen jedoch werden wir uns nie, auch davon bin ich überzeugt. Ihre Politik wird stets den Hang zur Romantik haben, zum Rausch- und Bauschhaften der Ideologien, während wir Höhlenbewohner den Baum nur an Weihnachten schmücken und den Rest des Jahres mit Scheffeln und Messen verbringen.

          Im Verhältnis zur EU zeigt sich unsere Verschiedenheit drastisch. Sie träumen, wir rechnen. Sie bauen auf die Zukunft, wir pochen auf die Vergangenheit. Sie schleifen erneut Ihre Flanken, wir retirieren wieder einmal ins Réduit, und solang ich lebe, das ist mein Rütlischwur, werde ich mit jenen sein, die zu verhindern suchen, dass sich die Schweizerische Eidgenossenschaft einer Brüsseler Politbürokratie, die sich mehr und mehr dem sowjetischen Vorbild angleicht, unterwerfen muss. Sie haben diesen Schritt bereits vollzogen, und vielleicht, ein gefährliches Vielleicht, ergeht es Ihnen damit wie dem Mönch von Heisterbach, der im Waldesinnern gar nicht gemerkt hat, wie die Zeit über ihn hinweggerauscht ist.

          In der Zuständigkeit des Grünflächenamts

          Das Schicksal der deutschen Politik, sagt Ernst Jünger, sei ihr Zuspät. Als die Throne zu wanken begannen, wurde Deutschland ein Kaiserreich. Als Nationalismus und Sozialismus gescheitert waren, taumelte die Weimarer Republik in den Nationalsozialismus. Heute entwickelt sich der Weltstaat, und es ist evident, dass er gewachsene Einheiten bevorzugt und supranationale Gebilde wie die Sowjetunion oder Jugoslawien kollabieren lässt. Die Vereinigung hätte Sie warnen müssen. Das wohnlichste deutsche Vaterland, das Sie je hatten, ist in der Ritze, die die Mauer hinterließ, versickert. Das war wohl der Preis, der für die Erfüllung des deutschen Traums zu zahlen war. Nur durfte es bei der Erfüllung nicht bleiben. Mit Gegebenheiten scheint man sich hierzulande einfach nicht abfinden zu können, und so macht das deutsche Waldgefühl wieder einmal Geschichte, nachdem diese historisch geworden ist.

          Aus meinem Küchenfenster im Berliner Osten schaue ich auf einen kleinen Park hinunter. Vor einigen Jahren drohte er zu vermüllen. Ich suchte den Quartierladen der PDS auf und regte an, eine Nachbarschaftshilfe zu organisieren, um den Unrat wegzuräumen. Die Basisfunktionäre sagten säuerlich, für die Instandhaltung von Grünflächen sei das Gartenbauamt zuständig, und drückten mir Broschüren wider die Auswüchse des internationalen Finanzkapitals in die Hand. Ich ließ mich nicht entmutigen und machte mich unter den Augen erstaunter Anwohner an die Arbeit. Denn ich mag diesen Park. Ich bin gern in Berlin - die Stadt hat für ihre Immigranten, seien wir Türken oder Schweizer, ein großes Herz. Ich liebe die deutsche Philosophie und die deutschen Frauen (eine besonders). Ich hoffe, dass noch mehr Deutsche in meine Heimat ziehen - dank der zugewanderten Italiener sind wir Alpenschrate sichtbar schöner geworden, und die rasch wachsende Kolonie der Sachsen ist schon dabei, ihre Liebenswürdigkeit unseren knorzigen Genen einzumendeln.

          Ich freue mich auf die nächste Wanderung durch die uckermärkischen Wälder, und bei den kommenden Heimspielen von Hertha BSC Berlin werde ich im Stadion sein, schon deshalb, weil da die Schweizer-deutsche Freundschaft Triumphe feiert - wie im Tellspielhaus zu Altdorf, als Volker Hesse mit seinen Urnern den Tell auf die Bühne gebracht hat. Lucien Favre, der Schweizer Trainer, spielt mit den Herthanern in der Bundesliga um die Meisterschaft. Zurzeit stehen wir auf Platz eins.

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