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Schulvernetzung, WLan, Rechner : Kultusminister beschließen Eckpunkte für Schul-Digitalisierung

  • Aktualisiert am

Nicht nur im Kino gibt’s 3D: Schüler des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums in St. Georgen im Schwarzwald in ihrem „Cyber-Classroom“. Bild: dpa

Die Kultusminister besprechen, wie die Digitalisierung der Schulen vorankommen soll. Mit den versprochenen fünf Milliarden vom Bund. Aber ohne die Forschungsministerin, ihren Stellvertreter oder dessen Stellvertreter.

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          Die Kultusminister der Länder haben Eckpunkte für eine Digitalisierungsoffensive an den deutschen Schulen verabschiedet und setzen nun auf das angekündigte Milliardenpaket des Bundes. Die Kultusministerkonferenz (KMK) machte an diesem Donnerstag in Stuttgart den Weg frei für eine Bund-Länder-Vereinbarung, die bis Ende des Jahres stehen soll.

          Die KMK-Chefin und baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) erläuterte, die Leitlinien seien Grundlage für die Verteilung und Nutzung der von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) zugesagten fünf Milliarden Euro. Finanziert werden unter anderem Schulvernetzung, WLAN-Bereitstellung in den Klassenzimmern, standortgebundene Endgeräte sowie sichere Cloudlösungen für Unterrichtsinhalte und Lehrer-Austausch. Die notwendige Fortbildung der Lehrkräfte soll bei den Ländern liegen.

          Die Länder-Minister zeigten sich überzeugt, dass das Geld fließt, auch wenn es noch nicht im Bundeshaushalt verankert ist. „Ich gehe davon aus, dass der Bund zu seiner Zusage steht“, sagte der Hamburger Bildungssenator Ties Rabe (SPD). Wanka war aus terminlichen Gründen verhindert, ihre Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen konnte wegen Krankheit nicht kommen, und auch der dann angekündigte Staatssekretär Georg Schütte war in Stuttgart nicht dabei.

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