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Was das E-Book nicht kann : Für ein neues Lesen im Internet-Zeitalter

  • -Aktualisiert am

Das Bücherregal auf dem iPad Bild: Apple

Das E-Book, wie wir es kennen, ist eine billige Imitation der größten gestalterischen Errungenschaft der Menschheit: des Buchs. Einer der bedeutendsten Software-Entwickler unserer Zeit, David Gelernter, blickt skeptisch auf überbordenden Technologieballast und entwickelt eine Vision des neuen Lesens.

          9 Min.

          Elektronische Bücher, im Normalfall für die Lektüre auf tragbaren Computern mit Bildschirmen von ungefähr der Größe und Form einer typischen Druckseite gedacht, fassen auf dem Buchmarkt Fuß. Sie erwecken nicht den Eindruck, dass man viel Aufhebens von ihnen machen sollte, doch demonstrieren E-Books, dass sich die Technologiebranche durch einen Mangel an Phantasie, kulturelle Vergesslichkeit und den unbedingten Vorrang der Quantität vor der Qualität auszeichnet.

          Sie setzen voraus, dass das Publikum Technologie nicht als Quelle neuer, welterweiternder Ideen versteht, sondern als Droge, an die man sich gewöhnt und deren Nebenwirkungen niemanden beunruhigen. In einer Zeit, in der Kunst, Religion und moralische Ernsthaftigkeit im Westen aus der Mode gekommen sind, ist die Technik zum Opium des Volkes geworden.

          Software kann Wunder für das Buch vollbringen, aber nur, wenn wir an dem Potential der Cybersphäre ansetzen, Neues zu schaffen, statt uns mit billigen Imitationen des Bekannten zufriedenzugeben. Langfristig verheißt der technische Fortschritt nur dann einen menschlichen Fortschritt, wenn die Technologen anfangen, die Eigenschaften der Dinge zu verstehen, die sie ersetzen wollen. Das ist jedoch fast nie der Fall.

          Auch so kann man diese Amazon-Werbung für den Kindle lesen: Das Buch steckt das E-Book in die Tasche
          Auch so kann man diese Amazon-Werbung für den Kindle lesen: Das Buch steckt das E-Book in die Tasche : Bild: Amazon

          Eine ideale Schnittstelle

          Software kann das traditionelle Buch ergänzen und bereichern, aber niemals ersetzen: Das Buch - das traditionelle Buch, ein richtiges Buch - ist nicht nur die vollkommenste Errungenschaft in der langen Geschichte menschlicher Gestaltung, sondern zugleich eine ideale Schnittstelle zur Software, zumindest im Prinzip. In ihrer besten Form vermag Software den Stummfilm des herkömmlichen Buches in einen modernen Film verwandeln, die Solovioline in ein Konzert. Nur wird man keinen Film und kein Konzert bekommen, wenn man als Erstes alle Bilder oder den Solisten weglässt. Sie sind, worauf man aufbauen muss.

          Die E-Books von heute sind ein Versuch, die Welt der Bücher durch eine weitere Erscheinungsform des Internet zu ersetzen. Das E-Book steht für Billigkeit, Effizienz und fässerweise Informationen, die wir herunterstürzen, aber nicht Glas für Glas genießen können. Natürlich haben elektronische Bücher viele praktische Vorteile. Plastikblumen übrigens auch; und vierbeinige Roboter mit Fellbesatz machen weniger Mühe als Hunde. Nur haben E-Books im Unterschied zu Plastikblumen und plüschigen Robotern eine enorme Dynamik auf dem Markt entfaltet, weil hinter ihnen Großunternehmen stehen und niemand als Maschinenstürmer gelten möchte: Niemand möchte technikfeindlich sein und sein Herz an eine überholte Vergangenheit hängen.

          Unsere Voreingenommenheit in diesen Fragen zeigt sich schon an dem Umstand, dass wir über das Wort „Maschinenstürmer“ verfügen, um jemanden zu bezeichnen, der gegen neue Technologien ist, nur weil sie neu sind. Wir haben aber keinen Ausdruck für jemanden, der für neue Technologien ist, nur weil sie neu sind. Auf jeden Maschinenstürmer kommen hundert, vielleicht tausend umgekehrte Maschinenstürmer. Statt das Publikum mit meisterlichen Errungenschaften zu verführen, muss die Technologie nur fragen, und das Publikum sagt ja.

          Vernichtung des Ästhetischen

          Nach dem Zweiten Weltkrieg erlagen die Amerikaner für kurze Zeit der Verheißung von Wegwerfartikeln - Einwegplastiktellern und -geschirr, Papierröcken und -kleidern zum Wegwerfen. Neuheiten für gelangweilte Konsumenten, das war die Idee: jeden Tag neue Kleidung tragen! Elektronische Bücher kann man nicht in den Mülleimer schmeißen, doch verwirklichen sie nun das höchste Ideal der Wegwerfbewegung: den künstlerischen und menschlichen Wert der Objekte, mit denen wir umgehen, auf null zu reduzieren.

          Zugegeben: Elektronische Bücher sind billig und brauchen praktisch keinen Platz und sind leicht zu transportieren. Mit Hilfe von Software können wir ihre Inhalte durchsuchen und verändern. Die gedruckten Bücher jedoch sind widerstandsfähiger und leichter zu reparieren. Sie sind flexibler einsetzbar, weil man sich nicht um Schäden am Mechanismus sorgen muss: Man kann sie mit an den Strand oder in den Hinterhof nehmen, auf der Straße fallen und Kinder auf ihnen herumtrampeln lassen. Sie müssen nie aufgeladen werden.

          Das maßgerechte Medium

          Bei einem richtigen Buch ist der physische Körper brillant an die Funktion angepasst: Der Kodex - an einem Ende zusammengebundene Blätter, das Standardbuch - ist rund zweitausend Jahre alt und immer noch die größte gestalterische Errungenschaft der Menschheit. Elektronische Bücher haben alle dieselbe Größe. Richtige Bücher kommen in vielen Größen daher, was mit zu ihrem Wert gehört. Romane und Lyrikbände haben eher kleine Seiten, weil es in ihnen nur Text ohne Abbildungen, Fußnoten oder Register gibt; Lehrwerke sind größer und bieten Platz für Illustrationen und Bildlegenden; Bildbände und Atlanten sind am größten und verfügen manchmal über doppelseitige Abbildungen. Ich besitze flache, breite Bücher, wie sie für Künstler geeignet sind, die für ihre Gemälde ausgeprägte Längsformate bevorzugen, und hohe, schmale Bücher, vor allem Reiseführer, die sich leicht durchblättern lassen. Kinderbücher stellen eine ganze eigene Welt von Formen und Größen dar.

          Ohne ein Buch auch nur aufzuschlagen, sieht man schon, was es ist (Prosa? Lehrbuch?) und welchen Umfang es hat. Man erkennt ein Buch an seinem Umschlag, selbst wenn man Titel und Autor vergessen hat. Nur aufgrund seines Aussehens oder der Erinnerung, wo es stehen müsste, kann man ein Buch im Regal finden, ohne dass einem sein Titel oder Verfasser im Kopf wäre. Man kann die Seiten rasch überfliegen und eine ungefähre Idee von dem Buch bekommen oder sich irgendwo festlesen oder eine Passage wiederfinden, nach der man gesucht hat.

          Bücher passen zu unseren Händen, unseren Schößen, unseren Tischen, unseren Regalen. Ihre Form und ihr Gewicht sind ideal für uns geeignet. Tennisschläger, Hämmer oder Wassergläser sind unbrauchbar, wenn sie zu leicht, zu schwer, unausgewogen oder nicht richtig geformt sind. Warum sollten wir es mit der exakt passenden Form und dem exakt passenden Gewicht eines Buches weniger genau nehmen als bei einem Tennisschläger?

          Die Wärme des Buchs

          Und Bücher sind nicht nur nützlich, sondern auch schön. Nichts verleiht einem Zimmer so viel Wärme wie ein Bücherregal. Von den vielen kleinen gewöhnlichen Gegenständen, mit denen wir tagtäglich umgehen, tragen Bücher wahrscheinlich am meisten dazu bei, die abweisenden Plastikoberflächen des modernen Lebens auszugleichen. Schriftart und Gestaltung können jeder einzelnen Seite eines Buches Schönheit verleihen - aber selbst ein E-Book ermöglicht es uns, diese Ebene zu bewundern (wenngleich nicht unbedingt auf einer Seite von der richtigen Größe). Auch die Beschaffenheit des Papiers ist Teil der Anmutung eines Buchs. Und die Umschlaggestaltung. Und die buchbinderische Verarbeitung.

          Zugegeben: Viele alte Bücher wurden hochwertiger hergestellt als das durchschnittliche Buch heute. Im 19. Jahrhundert finden sich häufig Buchrücken und Buchecken aus Leder im Zusammenspiel mit marmorierten Buchdeckeln, im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert sind es dann geprägte Leinenbände. Heutige Bücher sind in der Regel billig produziert. Die Verleger übersehen den offensichtlichen Punkt, dass Buchkäufer, die bereit sind, die teurere gebundene Ausgabe einem Taschenbuch vorzuziehen, auch noch ein wenig mehr ausgeben würden, wenn sie dafür ein gut gemachtes gebundenes Buch bekämen. Aber auch heute noch werden manche Bücher hochwertig hergestellt; und zumindest die Buchproduktion selbst ist nach wie vor ein lebendiger Prozess. Die Qualität des Produkts wird sich wieder verbessern, wenn die Leserinnen und Leser darauf bestehen.

          Richtige Bücher sind lange haltbar. Hundertfünfzig Jahre alte Bücher sind keine Seltenheit und oft nicht einmal teuer. Wie wahrscheinlich ist es, dass unsere Nachkommen in anderthalb Jahrhunderten die Schönheit und handwerkliche Verarbeitung alter E-Books bewundern werden?

          Das Leben der Bücher

          Aber der wichtigste Vorteil richtiger Bücher besteht darin, dass sie wie Menschen heranwachsen und alt werden. Es ist leicht, ein echtes Buch mit Anmerkungen, Einwänden, Erklärungen oder der Hervorhebung einer zentralen Passage zu versehen. Liest man das Buch dann noch einmal, sind die eigenen Notizen ein Teil von ihm. Unsere Vorstellungen und Anmerkungen ändern sich im Lauf der Zeit, und sie verändern somit auch das Buch. Nach und nach nimmt ein Buch die Persönlichkeit seines Eigentümers an.

          Das für mich Wertvollste, was ich besitze, sind Bücher, die mein Großvater auf Englisch und - in einer schönen, flüssigen Handschrift - auf Hebräisch annotierte; ich höre seine Stimme in diesen Randnotizen. So Gott will, werden meine Kinder und Enkelkinder meine Stimme auf die gleiche Weise hören. Familienbibeln sind mit Einträgen zu Geburten, Hochzeiten und Todesfällen versehen, die Hunderte von Jahre zurückreichen; diese zarten Fäden aus verblassender Tinte entführen uns sanft in die Vergangenheit. Ich habe eine englische Bibel aus dem 16. und eine hebräische Bibel aus dem 17. Jahrhundert, beide von Antiquaren erworben und ohne Anmerkungen; aber allein schon ihre weichen, schweren Seiten umzublättern, die so abgegriffen sind, dass sie sich wie Stoff anfühlen, verbindet mich mit der Vergangenheit - ein Strom fließt durch diese Verbindung, Nervenimpulse reisen aus der Vergangenheit in die Gegenwart, und wir sehen uns von ganz weit oben; erhaschen für einen Moment einen Blick auf die Majestät des menschlichen Lebens.

          Das Protokoll des Buches

          Natürlich kann die moderne Datenverarbeitung Bücher besser machen. Die Verleger und die Technologieindustrie gehen das Ganze aber falsch an. Sie gehen von einer unvergleichlich brillanten Gestaltung aus, die sie verbessern und nicht ersetzen sollten. Jedes Buch könnte einen Partner hinter den Spiegeln, in der Cybersphäre haben. Im Normalfall wird dieser virtuelle Partner lediglich nützlich sein; manchmal wird er ein Buch auf dieselbe Weise vervollständigen und perfektionieren, wie eine Partitur ein Libretto vervollständigt. Aber das physische Buch auf Papier wird in diesem Ensemble immer ein vollwertiger Partner bleiben.

          Es ist nur natürlich, wenn mit dem Erwerb eines Buches die Einladung einhergeht, an einem laufenden elektronischen Forum mit Leserdiskussionen und Kommentaren des Autors teilzunehmen; selbstverständlich sollte man Zugriff auf eine elektronische Fassung des Textes haben, so dass man ihn durchsuchen oder (so man möchte) online lesen kann. Im Internet finden bereits viele informelle Diskussionen über Bücher statt. Alles, was noch fehlt, ist, dass die Verleger dieser Diskussion eine natürliche Form verleihen - so wie das Buch die natürliche Form für die Autorschaft ist.

          Sobald man den Code des Buches mit seinem Buchstift (oder einem anderen Gerät) scannt, ist man Mitglied der Gemeinschaft. Ein zeitlich geordneter „Stream“ in der Rechnerwolke ist das natürliche Format für die wachsende Menge an Rezensionen, Kommentaren, Korrekturen und Aktualisierungen, die, ähnlich dem Logbuch eines Schiffes, das Protokoll des Buches bilden. Dieses Buchlog ist auch ein guter Ort für Autoren, um über neue Texte, an denen sie arbeiten, zu berichten, oder über andere Bücher, die sie schätzen oder ablehnen. Der Strom ist Teil des Buches; wenn das Buch ein Komet ist, so ist der Strom sein leuchtender Schweif. Bücher, die durch den Cyberspace sausen, hinterlassen strahlende Spuren, den Kondensstreifen von Flugzeugen hoch oben im Himmel oder den phosphoreszierenden Blasenspuren gleich, die große Schiffe im Tropenmeer aufwühlen.

          Wenn man sich für viele Bücher interessiert, kann man ihre Logs (oder Streams) zu einem Strom verbinden, der einen aus dem eigenen Blickwinkel über die Buchwelt auf dem Laufenden hält.

          Die Gesprächsspur aufnehmen

          Wir können aber noch weiter gehen. Manchmal haben Leserinnen und Leser Anmerkungen oder Fragen zu bestimmten Passagen eines Buchs - vor allem, wenn sie im Rahmen einer akademischen Ausbildung Literatur oder Fachbücher studieren. Im Lauf der Jahre folgen viele Studenten denselben Spuren und kommen an denselben Punkten vorbei; Kommentare und Gespräche über schwierige oder markante Stellen häufen sich an wie Initialen in einem auffälligen alten Baum. Wenn man mit seinem Buchstift auf einer Seite eine Passage berührt, übermittelt man Informationen an einen in der Nähe befindlichen Computer, der eine „Gesprächsspur“ zu just dem berührten Wort oder Absatz aufruft. Dann sieht man eine Liste von Kommentaren, Fragen und Antworten, die sich um die fragliche Stelle angesammelt haben. Man könnte an einem laufenden Gespräch teilnehmen, falls irgendwo auf der Welt gerade Leser an derselben Passage innegehalten haben, um über sie zu chatten. Viele solcher Gespräche finden gleichzeitig zu jeder Straße, jedem Platz und jeder Ecke des Texts statt, die von Interesse sind.

          Natürlich werden Studenten die physikalischen Strukturen sehen wollen, die von Gleichungen in einem Physiklehrbuch modelliert werden, oder biologische oder chemische Prozesse oder die Konturen von Schlachtfeldern oder Städten und Gebäuden. Es gibt bereits zahlreiche Programme, die derartige Darstellungen ermöglichen. Sie müssen nur in einer einfachen und einheitlichen Weise mit physischen Büchern verbunden werden.

          Auch herrscht ein auffälliger Mangel an Bildern auf der Welt. Weltweit leiden die Bücherleser unter einem unbefriedigten Hunger nach Bildern. Immer schon wollten wir ferne Menschen und Orte, Berge und Städte und Bauwerke sehen. Die Fotografie aber ist noch keine zweihundert Jahre alt; die massenhafte drucktechnische Reproduktion von Fotos ist noch neuer; der hochwertige, preiswerte Farbdruck ist eine Generation alt; und billige, hochauflösende Digitalkameras sind noch jüngeren Datums. Es überrascht nicht, dass die Welt unter einer gravierenden Bilderarmut leidet. Natürlich gibt es in der Wolke zig Millionen von Fotografien. Aber sie sind wie versprengte Butterblumen in einem riesigen grünen Tal. Die Welt ist zum größten Teil unfotografiert.

          Videos sind sogar noch rarer: Versuchen Sie einmal, Videoaufnahmen der verschiedenen Unterarten des Edelpapageien in freier Wildbahn oder der kumbrischen Wasserfälle Scale Force, Moss Force und Lodore, die Coleridge so faszinierten, zu finden. Viel Glück.

          Das Ingenium des Buches

          Dieser Mangel an Bildern hat sich in unserem ärmlichen Farbvokabular niedergeschlagen. Nur für den kleinsten Bruchteil der Farben, die uns in Natur und Kunst begegnen, verfügen wir über Bezeichnungen. Die Kunstgeschichte begnügt sich damit, bestimmte Maler als große Farbenkünstler auszuweisen; über die speziellen Farbakkorde, die die Glasmalereien von Chartres und Saint-Denis aus dem 12. Jahrhundert oder Tizian oder de Kooning großartig machen, sagt sie wenig. Manche Kunsthistoriker halten Farbabbildungen in Kunstbüchern noch immer für eine Ablenkung vom Wesentlichen. Auf dem hochwichtigen Gebiet der Farbe ist die Kunstwissenschaft noch ganz in den Anfängen, weil die präzise massenhafte Reproduktion von Farbe noch ganz in den Anfängen ist.

          Die Z-Books der Zukunft werden es möglichen machen, dass viele Bücher überhaupt erstmals adäquat illustriert sind; große, hochauflösende Fernseher sind ein gutes Medium für Fotos. (Natürlich müssen Fernseher und Computer zu interagierenden Teilen eines Systems werden, so wie Bücher in die Cybersphäre integriert werden müssen.)

          Verleger und Technologieunternehmen werden zusammenarbeiten, um die Kunst des Buches voranzutreiben. Doch dafür wird das Ingenium des Buches selbst, der physische Gegenstand selbst, immer den besten Ausgangspunkt bilden; und Autoren und Verleger (nicht Technologen!) werden federführend bei dieser Zusammenarbeit sein - aber nur, wenn es ihnen nicht an der Vision und Courage für Neues gebricht.

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